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Autofreies Stadtviertel an der Panke:
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--- Presse BND<15.10.03
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Presse - Leserbriefe:

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in Berlin-Mitte:
geplant: Autofreies Stadtviertel an der Panke, Chausseestraße
Autofreies Stadtviertel an der Panke

aktuelle Meldungen & Übersicht alte Meldungen

Details zum Thema: 15.10.2003:
BND bedroht Autofreies Stadtviertel !

15.10.2003:
Kosten-Argumente
BND-Arbeitsplätze & Standort-Wahl
Ökologische Stadtentwicklung
Nachfrage nach autofreiem Wohnen
Planungskultur
Kontakt

15.10.2003:
Hintergründe: Fakten & Argumente
Argumente gegen den BND-Umzug auf das Stadiongelände an der Chausseestraße und für das Autofreie Stadtviertel dort, die bislang nicht oder kaum in der Presse diskutiert wurden

A - Kosten-Argumente:
1. Auch für ein anderes Grundstück in Berlin würde der Bund Geld in die leeren Berliner Kassen spülen.

2. Das Autofreie Stadtviertel - und damit eine weitere Investition in Berlin - würde durch den BND auf dem Stadiongelände grundsätzlich verhindert !

3. Es gibt bereits die ersten autofreien Wohn- und Gewerbeinvestoren, mit denen könnte begonnen werden zu bauen. Siehe dazu auch die Mitteilung der autofreien Investoren.

B - BND-Arbeitsplätze & Standort-Wahl:
1. Die BND-Arbeitsplätze und die Bauarbeiter-Arbeitsplätze stellt niemand in Berlin in Frage - sie würden auch auf einem anderen Standort in Berlin entstehen. 

2. Entscheidend für die Nähe zum Kanzleramt ist der Standort Berlin im Gegensatz zu Pullach bei München, und andere Berliner Bezirke von Neukölln bis Spandau bewerben sich um die BND-Ansiedlung !

C - Ökologische Stadtentwicklung:
1. Wenn für den BND ~250.000 qm Bruttogeschoßfläche (BGF) auf dem Stadiongelände entstehen sollen (Senator Strieder im Tagesspiegel v. 22.10.), ist das weit mehr als der Standort verträgt. Zum Vergleich: Die "zivilen" staedtebaulichen Planungen sahen circa 100.000 bis 160.000 BGF vor. Der BND-Flächenbedarf entspricht in etwa knapp einer Verdoppelung der Baumasse des Autofreien Stadtviertels - damit wäre das Gelände praktisch vollständig bebaut, die derzeitigen provisorischen Grün- und Sportflächen würden aufgrund des massiven BND-Büroflächenbedarfs komplett zubetoniert. 

2. Die BND-Ansiedlung auf dem Stadiongelände ist das Gegenteil von ökologischer Stadtentwicklung oder gar "Stadtreparatur". Die Nachbarschaft ist infrastrukturell dramatisch unterversorgt und bräuchte daher dringend die Infrastruktur des Autofreien Wohnviertels: Geschäfte, die Grün- und Sportflächen, die Kita und die Stadtteilfarm.

3. Das Stadiongelände an der Chausseestraße ist für Autofreies Wohnen prädestiniert: Seine zentrale Lage und hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind beste Standortvoraussetzungen für das autofreie Wohnquartier. Zudem ermöglicht die Gebietsgröße autofreie Wohnumfeldqualitäten. 
Berlin darf diese Chance für autofreies Wohnen nicht vergeben!

4. Der BND würde aus Sicherheitsgründen kaum eine belebte Geschäftsmeile vor seiner Tür begrüßen. Auch wenn es jetzt noch abgestritten wird: Allen ist klar, dass die BND-Büros früher oder später zu einem Hochsicherheitstrakt umgebaut werden.

D - Nachfrage nach autofreiem Wohnen
1. Entgegen der Senats-Behauptungen besteht Bedarf für Wohnungs-Neubau in Berlin - für AUTOFREIEN Wohnungs-Neubau. Wohl kaum ein anderes Bauvorhaben kann 4-5 Jahre vor Fertigstellung über 500 interressierte Haushalte vorweisen!

2. Die Investoren für autofreien Wohnungsbau sehen nach wie vor Vermarktungschancen, wollen "jedoch nur dann investieren, wenn es richtig autofrei wird" (Zitat H.-J. Herrmann, Vorstandsvorsitzender BBWo 1892 eG). 

3. eine interessante Frage: Wieviele der Interessent/innen würden nach der Verhinderung ihres Wunsches nach einem autofreien, familienfreundlichen Wohnumfeld in der Innenstadt stattdessen ins Umland ziehen bzw. dort bleiben...?

4. Realisierte autofreie Projekte in anderen Städten in Deutschland und im Ausland sind ein voller Erfolg: Entgegen aller vorheriger Bedenken ist die Nachfrage dort zumeist höher als das Angebot, und oft existieren lange Wartelisten. 

E - Planungskultur
1. Der Bezirk Mitte, der sehr detailliert weiß, welche Bedürfnisse und Probleme seine Kieze haben, lehnt die BND-Ansiedlung auf dem Stadiongelände daher aus gutem Grund ab.

2. Es bestand Konsens zwischen Senat und Bezirk Mitte, daß auf dem Stadiongelände ein gemischtes Stadtquartier entstehen soll. Der Senat hat in einer Mitteilung zur Kenntnisnahme vom 21.08.2002 bestätigt, daß ein Konzept, das autofreies Wohnen realisieren will, begrüßt wird.

3. Über 10 Jahre Entwicklungsarbeitarbeit, Verwaltungskosten und -aufwand für das Gelände (Wettbewerbe, B-Plan, FNP, BEP) wären mit der BND-Ansiedlung hinfällig - ganz zu schweigen von dem jahrelangem ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen für autofreies Wohnen in Berlin.

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Presse:

Pressemitteilungen im Wortlaut:
   von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, AKiB, BI Westtangente, PDS, Grüne Liga Berlin 

   siehe: .../PankeAktuell031015BND-Presse.html

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Presse nach dem 15.10.2003:
   Die Berliner Presse berichtet mit zunehmender Begeisterung über den BND-Umzug nach Berlin-Mitte auf das Stadiongelände, die Argumentation von Senator Strieder wird weitgehend kritiklos und unreflektiert nachgedruckt.
   Dennoch wurde versucht, möglichst alle auffindbaren Artikel zwischen dem 15.10. und 23.10.2003, der Phase der intensivsten "Hofberichterstattung", zu verlinken.

   Presselinks siehe: .../BND031015nachher.html

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Presse vor dem 15.10.2003:
   Bis dato war offiziell nur bekannt, daß der BND in ein ehemaliges US-Kasernengelände in Berlin-Zehlendorf zieht. Tip: Die taz berichtete am 08.05.2003 über die gebaute Realität des BND-Alltags in Pullach.

   Presselinks siehe: .../BND031015vorher.html

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ältere Meldungen:

28.05.2003: Tivoli auf das Stadion der Weltjugend ?! / Nachtrag 10.10.2003: Tivoli & Senat präferieren Standort Wuhlheide 
18.05.2003: Was passiert zur Zeit ... ? Wie das Verfahren weitergehen soll
13.12.2002: Kinder planen autofreie Straße (Workshop & Ausstellung)
16.10.2002: Grünen-Antrag zum Bieterverfahren angenommen,
Senatsmitteilung zum Bieterverfahren (21.08.2002), Hintergrundinformationen zum Bieterverfahren
22.04.2002: Ergebnis Interessenbekundungsverfahren: Es geht weiter - Senat plant Bieterverfahren
07.02.2002: Arbeitsgemeinschaft Autofreies Stadtviertel an der Panke hat Angebot im Interessenbekundungsverfahren abgegeben
10.01.2002: Berliner Koalitionsvereinbarung: SPD-PDS-Regierung will autofreie Initiativen unterstützen
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30.11.2001: Interessenbekundungsverfahren für Stadion-Grundstück ausgegeschrieben
29.11.2001: Bezirksamts-Wahl Berlin-Mitte: "Wohnen ohne Auto" Essential zwischen CDU, PDS und Bündnis 90/Die Grünen
28.10.2001: Verwirrung um Nike-Vertrag (TV: Kontraste, 25.10.01) / Nachtrag vom 04.09.2002
21.10.2001: Parteiprogramme fordern Projekt "Autofreies Wohnen" (Grüne, PDS, SPD & FDP)
23.09.2001: Ausstellung "Autofreies Leben in Europa" kann ausgeliehen werden!
28.06.2001: Antrag des "Übergangssenates" (SPD-Grüne) zum "autofreien Wohnen"
27.06.2001: Agendabüro der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung empfiehlt "Leuchturmprojekt autofreies Wohnen"
alte Meldungen: 1. Gespräche mit Berliner Senatsverwaltung
2. Süd-Panke fließt wieder
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Kontakt Arbeitsgemeinschaft
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www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk, © & Seitenbau: M. Heller, Berlin

04. Juli 2004
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in Planung:
Autofreies Stadtviertel
an der Panke, Berlin-Mitte:
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zum Steckbrief
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Absichtserklärung für das Autofreie Stadtviertel an der Panke downloaden:
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Lage in der Umgebung:
Stadtplanausschnitt

Modell
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städtebaulicher Masterplan
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Planungsgebiet: Stadion der Weltjugend, Chausseestraße
Foto: Blick von oben nach Süden über das Stadiongelände; Foto größer: 68 kb
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