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in Berlin-Tempelhof:
Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes
BIFT - Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof
V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT
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Tempelhof endlich schließen!
Sechs gute Gründe für eine unverzügliche Stilllegung
(Stand: 17.12.2006)
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1. Ein Flughafen mitten in der Stadt ist ein hohes Sicherheitsrisiko
2. Ein Flughafen inmitten von Wohngebieten ist eine riesige Lärmschleuder
3. Der Flughafen ist rechtlich nicht haltbar
4. Die Schließung ist eine Geschäftsgrundlage für den BBI
5. Der Flughafen ist überflüssig
6. Der Flughafen ist ein Millionengrab für den Steuerzahler

Tempelhof kann nur eine Zukunft haben ...
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Machen Sie mit!
Kontakt BIFT
amtliche Beschwerdestelle

Übersicht Pressemitteilungen der BIFT

1. Ein Flughafen mitten in der Stadt ist ein hohes Sicherheitsrisiko
   Die meisten Flugzeugabstürze passieren bei Landung und Start. Außerhalb des Tempelhofer Flughafens gibt es aber keine Notlandeflächen, sondern dichtbesiedelte Wohngebiete sowie stark genutzte Verkehrs- und Freizeitflächen. Außerdem wird Tempelhof von vielen Privatfliegern angeflogen, denen die Erfahrung von Berufspiloten fehlt und die meist einfachere Maschinen steuern. Es wurden schon Dachziegel aufgewirbelt und Baumwipfel gestreift. Der tödliche Absturz eines einmotorigen Sportflugzeuges am 24. Mai 2001 nahe der Karl-Marx-Straße war kein Zufall.

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2. Ein Flughafen inmitten von Wohngebieten ist eine riesige Lärmschleuder
   Der Lärm bei Start und Landung von Flugzeugen, beim Rollen und bei Motorentests am Boden sowie der Kerosingeruch belasten die Anwohner in Tempelhof, Nord-Neukölln, Kreuzberg und Friedenau bis nach Dahlem. Im Unterschied zum Straßenlärm wirkt Fluglärm überfallartig und damit erschreckend.

   Der Status eines internationalen Verkehrsflughafens erlaubt – bis auf Nachtflugbeschränkungen - keinerlei Restriktionen für die Zahl oder eine bestimmte Art von Flugzeugen. In diesem Jahr mussten die Anwohner erleben, dass sowohl ein tagelang nervendes Flugrennspektakel von Red Bull als auch die massenhafte Abreise von Prominenten mitten in der Nacht nach dem Fußball-WM-Finale vom Senat zugelassen worden war.

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3. Der Flughafen ist rechtlich nicht haltbar
   Aus den genannten Gründen könnte der Tempelhofer Airport heutzutage nie eine Genehmigung erhalten. Die gegenwärtige Rechtsgrundlage ist ein hohler Formalismus: der Bundestag hatte 1990 im „6. Überleitungsgesetz“ einfach den Status quo festgeschrieben. Davor galt Besatzungsrecht. Damals gab es allerdings einsichtige Gründe für den Betrieb des Flughafens. Solange der Westteil Berlins eingemauert war, waren ungehinderte Flugverbindungen nach Westdeutschland lebenswichtig und eine Verlegung ins Umland nicht möglich. Diese Zeiten sind aber bekanntlich überwunden.

   Somit war der Schließungsbescheid der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom Juni 2004 bzw. August 2006, über den das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am 19. Dezember 2006 abschließend entscheiden wird, überfällig.

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4. Die Schließung ist eine Geschäftsgrundlage für den BBI
   Im März 2006 hat das Bundesverwaltungsgericht den Planfeststellungsbeschluss für den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) bestätigt. Dieser setzt die Schließung der beiden innerstädtischen Flughäfen Tempelhof und Tegel voraus, und zwar nicht nur aus Kapazitätsgründen, sondern auch weil damit die Zahl der negativ vom Flugbetrieb betroffenen Anrainer erheblich gesenkt werden kann:
 
 
Tempelhof 2003
Tegel 2003
BBI (bei 20 Mio. Fluggästen)
Anwohner in
Sicherheitszone 2
460.000
390.000
30.000
Anwohner mit
Dauerschallpegel
von 62 Dezibel (A)
28.000
106.000
14.000
aus: Planfeststellungsbeschluss BBI vom 13.8.2004, S. 333 u. Raumordnungsunterlagen
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5. Der Flughafen ist überflüssig
   Tempelhof war immer der kleinste der drei internationalen Verkehrsflughäfen in Berlin-Brandenburg. Im letzten Jahr sind dort 546.000 von insgesamt 17 Mio. Fluggästen, d. h. drei Prozent abgefertigt worden; der Anteil an Starts und Landungen lag bei 14 Prozent. Laut Gutachten der Fa. Rand Europe vom Mai 2006 könnte allein der bisherige Airport in Schönefeld die Tempelhofer Flüge bis zur BBI-Eröffnung 2011 vollständig übernehmen.

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6. Der Flughafen ist ein Millionengrab für den Steuerzahler
   Der Flughafen Tempelhof fährt seit der Wende durchgängig Verluste zwischen 7 und 17 Mio. Euro pro Jahr ein. Er käme erst ab mindestens 1,5 Mio. Passagieren aus den roten Zahlen. Diese Verdreifachung der heutigen Fluggastzahlen würde etwa eine Verdoppelung der Flüge bedeuten. Dies wäre erst recht nicht für die Anlieger zumutbar.

   Unabhängig davon wäre eine solche Steigerung kaum machbar. Wichtige Fluggesellschaften haben Tempelhof verlassen: die Lufthansa hatte sich bereits 1994 von ihrem Gründungsflughafen verabschiedet; Air Berlin zog nach der Übernahme der dba deren Flüge (mit 130.000 Passagieren) Ende Oktober 2006 von Tempelhof ab; und die Charter- und Wartungsfirma Beechcraft ging 2004 von Tempelhof nach Schönefeld.

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Tempelhof kann nur eine Zukunft haben ...
   ... als mit 200 Hektar riesiger „Central Park“ Berlins. Und das Flughafengebäude böte genügend Platz für Bundesbeamte, eine vielfältige gewerbliche und kulturelle Nutzung mit Stätten der Erinnerung an eine bedeutsame – heroische wie auch fragwürdige - Vergangenheit als Standort der Luftfahrt.

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    Machen Sie mit !
• Melden Sie uns Vorkommnisse am Flughafen Tempelhof, die Sie besonders nerven !

• Schreiben Sie Briefe an Behörden und Politiker, Leserbriefe an Zeitungen ! (Lassen Sie uns davon Kopien zukommen.)

• Beteiligen Sie sich an Veranstaltungen der BIFT ! (Termine hier oder bitte nachfragen)

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Kontakt BIFT - Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof
Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof (BIFT), 
z. Hd. Manfred Herrmann,
Bootsbauerstr. 18, D-10245 Berlin
Tel.: +49-(0)30-6847116, Fax.: +49-(0)30-68057031
Mail: mp [Punkt] herrmann [Anti-Spam-Image] t-online [Punkt] de

- Vertreter in der Berliner Fluglärmkommission
- V.i.S.d.P. der BIFT-Webseiten in autofrei-wohnen.de

Anne Schmidt
Tel.: +49-(0)30-7857424

Dr. Dieter Oelke
Tel.: +49-(0)30-78992012

Eine ältere Selbstdarstellung der BIFT (Sept. 2001) ist hier.

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    Amtliche Beschwerdestelle
    (Stand: 1. August 2006)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
– Fluglärmschutzbeauftragter -
Herrn Dr. Frank Rosin
Rungestraße 29
10179 Berlin-Mitte
Tel. 9025-1423 (oder -1230) – Fax 9025-1679
E-Mail: Frank [Punkt] Rosin [Anti-Spam-Image] SenStadt [Punkt] Verwalt-Berlin [Punkt] de

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Pressemitteilungen der BIFT:
siehe www.bift.de


Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke

Kontakt autofrei wohnen
Architekturbüro Heller

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V.i.S.d.P. der BIFT-Webseiten: Manfred Herrmann, für BIFT
www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk. Seitenbau: M. Heller, Berlin

09. Februar 2008

AKTUELL

Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof (BIFT):
www.bift.de

Termine:

> siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben)

Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens:

04.07.1996:
Konsensbeschluß von Bund, Land Berlin & Land Brandenburg (PDF, 34 kb)

Pressemitteilungen (PM) & Meldungen:

12.02.2007, Inforadio:
Interview mit Manfred Herrmann/BIFT | Lieber heute als morgen
(als mp3-Audiodatei, 1967 kb)

29.01.2007, bundestag.de:
Bundesregierung für Schließung des Flughafen Tempelhof
Antwort auf "Kleine Anfrage" Drs. 16/4117: zu Tempelhof siehe besonders die Antworten zu den Fragen 7 und 10