| home
Berlin-Mitte
Netzwerk Theorie sitemap |
Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof - Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof - V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT Pressemitteilung
18. März 2005:
Der Sprecher der BIFT erklärt:"Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof begrüßt die heutige Entscheidung des Bundestages gegen eine langfristige Offenhaltung des Flughafens Tempelhof. Die Regierungsfraktionen lehnten den entsprechenden Antrag einer Gruppe um den CDU-Abgeordneten Peter Rzepka ab. Diese hatte zudem gefordert, die militärische Flugbereitschaft der Bundesregierung von Köln-Wahn und Tegel nach Tempelhof zu verlegen und den Airport privat zu betreiben. Seit 1996 verfolgen die Regierungen wie auch die Mehrheiten der Parlamente in Berlin, Brandenburg und dem Bund die Linie, Tempelhof mit Rechtskraft des neuen Flughafens in Schönefeld zu schließen. Dazu passt allerdings nicht die kürzliche Erlaubnis des Bundesverkehrsministeriums, dass die Fluggesellschaft dba den ihren Teil des Regierungsshuttles nach Köln/Bonn ab Mai 2005 von Tegel nach Tempelhof verlegt. Die Zahl der dortigen Flugbewegungen von derzeit durchschnittlich 100 am Tag würde um bis zu acht erhöht werden. Das Stolpe-Ministerium haucht damit einem totgesagten Flughafen krampfhaft noch einen Hauch „Leben“ ein: einem Landeplatz, der eindeutig stadtunverträglich und für den Steuerzahler höchst defizitär ist sowie entgegen aller Lobbybeschwörungen seit mehreren Jahren vom Markt immer weniger angenommen wird (so flogen 2004 dort nur drei Prozent aller Berliner Passagiere). Das Verkehrsministerium wich offenbar ohne Not und rechtliche Verpflichtung von der Ausschreibung des Bundesamtes für Güterverkehr vom November 2002 ab, welche als Berliner Flughafen Tegel, hilfsweise Schönefeld vorgesehen hatte; der darauf fußende Vertrag läuft noch mindestens bis Oktober 2005. Dass zwei Drittel des maximalen Beamten-Platzkontingents von insgesamt 12.000 pro Monat weiterhin von Hapag-Lloyd-Express über Tegel bedient wird, ist da nur ein schwacher Trost. Stolpes Mitarbeiter ermuntern mit ihrer Zustimmung auch indirekt Bestrebungen der dba seit 2003, Tempelhof in privater Regie betreiben zu wollen. Solche Pläne waren vom Regierenden Bürgermeister Wowereit zu Recht als politisch unakzeptabel und wirtschaftlich unseriös abgetan worden. Und Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, hatte im Oktober letzten Jahres „sowohl erhebliche rechtliche als auch konzeptionelle Bedenken“ dagegen geäußert. Die BIFT verlangt, dass der Shuttle sobald wie möglich neu ausgeschrieben wird und vorzugsweise Schönefeld als Airport vorgegeben wird. Die Zahl der von Lärm und Absturzgefahr betroffenen Anwohner ist in Tegel und Tempelhof um ein Vielfaches höher als in Schönefeld. Unabhängig davon könnte der Anteil der Mehrtagespendler den ICE zwischen Bonn und Berlin nutzen. Verstärkt sollten Ministerien und Bundestagsausschüsse Videokonferenzen einsetzen; beispielsweise organisierte das Bundesumweltministerium im letzten Jahr 500 solcher elektronischen Besprechungen. Ferner zeigt die Bestellung von bis zu 600 Shuttle-Plätzen pro Arbeitstag die Unausgegorenheit des Umzugsbeschlusses, infolgedessen die Hälfte der Mitarbeiter des Bundes in Bonn geblieben sind. Mittelfristig sollten Bonner Beamte nicht in Tempelhof landen, sondern in Tempelhof residieren. Die Gebäude gehören ohnehin dem Bund und böten reichlich Platz." BIFT - Bürgerinitiative Flughafen TempelhofManfred Herrmann Bootsbauerstr.18 | D-10245 Berlin Tel.: +49-(0)30-6847116 Fax.: +49-(0)30-68057031 Mail: mp [Punkt] herrmann [ Für
Rückfragen steht außerdem zur Verfügung:
Kontakt
autofrei wohnen
URL dieser
Seite: http://www.autofrei-wohnen.de/Berlin/BIFT18Maerz2005.html
|
21.
März 2005
AKTUELL Termine: > siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben) Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens: 04.07.1996:
Pressemitteilungen (PM) & Meldungen: |