autofrei wohnen
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TOM-Comic: Hoffentlich ist es Beton ! (Die Realität holt den Witz ein)
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autofreie Projekte ...
... Realisierung gefährdet:
Autofreies Stadtviertel
an der Panke, in Berlin-Mitte:
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städtebaulicher Masterplan

Planungsstand Jan. 2002
(größer, 247 KB)
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... politisch verhindert:
Eldenaer Straße /
Alter Schlachthof in Berlin-Prenzlauer Berg:
Lageplan größer 157 KB
Lageplan
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in Berlin:
... lebt fast die Hälfte aller Haushalte autofrei !
Projekte in Berlin - Übersicht

Projekte (realisiert/im Bau):
Treptow: Lebenstraum Johannisthal
Mitte: StrelitzerGaerten

Projekte & Initiativen (in Planung):
Treptow: Gartenstadt Falkenberg
Tempelhof: Tempelhofer Feld

Flächenpotentiale:
Standortsuche für neue autofreie Projekte

das verhinderte Projekt 2003/6:
Mitte: Autofreies Stadtviertel an der Panke

verhinderte Versuche in den 90-er Jahren:
Prenzlauer Berg: Eldenaer Straße / Alter Schlachthof
Steglitz: Lichterfelde Süd
Friedrichshain: Stralauer Halbinsel / Rummelsburger Bucht
Marzahn: Biesdorf-Süd

andere gute Beispiele:
optisch autofreie (Öko-)Siedlungen & Altbauquartiere

Fußgängerzonen:
bestehende und geplante FGZ

Verkehrspolitik in Berlin:
City-Maut nach Londoner Vorbild in Berlin einführen ?

Kontakt

  Fast die Hälfte aller Berliner Haushalte lebt problemlos ohne eigenes Auto - und trotzdem existiert in Berlin noch kein größeres autofreies Stadtviertel ! Es gibt jedoch

autofreie bzw. autoreduzierte Projekte realisiert / im Bau

Berlin-Treptow: Lebens(t)raum Johannisthal
Gelände d. ehem. Flugfeldes, Walter-Huth-Straße
Juni 2006:
   In Berlin-Treptow entstand das autoreduzierte Baugruppenprojekt Lebens(t)raum Johannisthal. Das ehemalige Flugfeld ist heute in weiten Teilen ein Landschaftsschutzgebiet, an dessem Rand viele Baufelder ausgewiesen wurden. 
   Für den 1. und 2. Bauabschnitt von "Lebens(t)raum Johannisthal" haben sich 15 Haushalte zusammengefunden. Einige PKW-Stellplätze wurden am Rand des Baufeldes errichtet. Ein 3. Bauabschnitt ist in Planung.
25. Mai 2005:
   Die Planung für den 2. Bauabschnitt ist abgeschlossen und der Bau der nächsten 5 Häuser beginnt in zwei Wochen. Für den dritten und letzten Bauabschnitt haben sich bereits die ersten InteressentInneen gemeldet, 4 Baugrundstücke sind noch zu vergeben. Wer sich für das Mehrgenerationen-Wohnprojekt interessiert, hat jetzt noch die Gelegenheit, sich über Finanzierungs- und Architekturfragen zu informieren. Dazu werden Führungen und Gespräche mit den Projektsteuerern und Architekten angeboten.

Logo Lebens(t)raum Johannisthal

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Berlin-Mitte: StrelitzerGaerten
Grundstück auf d. ehem. Mauerstreifen, Strelitzer Straße
   Seit dem 21.01.2007 sind in Berlin-Mitte (alt) 16 Einfamilien-Reihenhäusern im Inneren eines Blockes an der Strelitzer Straße auf einem ca 3.000 qm großen Grundstück im Bau. Das autofreie Projekt StrelitzerGaerten liegt auf dem ehemaligen Mauerstreifen östlich der Kapelle der Versöhnung auf einer kleinen Anhöhe und bietet einen weiten Blick nach Süd-Westen. Die 2-3 geschossigen Stadthäuser werden individuell nach den Wünschen der BauherrInnen gestaltet.

   Es hat sich gezeigt, daß die fehlenden Stellplätze die Vermarktung nicht behinderten: Alle 16 Einzelgrundstücke waren schnell verkauft, die Nachfrage war weitaus größer als das Angebot.

   In ca 300 Meter Entfernung östlicher Richtung liegt der U-8-Bhf Bernauer Straße, in ca 550 Meter Entfernung westlicher Richtung der Nordbahnhof mit der Nord-Süd-S-Bahn. Außerhalb des Blocks fährt die neue Straßenbahn (bis Nordbahnhof, Verlängerung bis Hauptbahnhof in Planung). Für dieses sehr kleine autofreie Projekt werden keine PKW-Stellplätze gebaut, der Platz wird stattdessen für kleine Gärten und Spielflächen genutzt. Dadurch, und durch den Verzicht auf eine großflächige unterirdische Erschließung mit Tiefgaragenstellplätzen, werden erhebliche Kosten gespart und somit die Eigentumsbildung auch für normalverdienende Haushalte ermöglicht.

   Ein schmaler Wohnweg, der nur für Möbelwagen und Blaulichtfahrzeuge befahrbar ist, führt durch die Stadthaussiedlung an einem ebenfalls geplanten kleinen Spielplatz vorbei. Natürlich werden die Kinder überall im Quartier spielen können - es droht ihnen keine Gefahr von Autos, wenn sie aus der Wohnungstür rennen ...

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autofreie Projekte in Planung

Berlin-Treptow: Gartenstadt Falkenberg
Erweiterung d. Tuschkastensiedlung 
Mai 2005:
   In Berlin-Treptow plant die Berliner Bau- & Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG ~50 autofreie Wohnungen in sieben 3-4 geschossigen Häusern in reizvoller Lage (großartiger Landschaftsblick!). Die Gartenstadt Falkenberg ist eine Ergänzung der Tuschkastensiedlung von Bruno Taut (1913/1914). In der Nähe sind 2 S-Bahnhöfe und Buslinien, bis zum Berliner Zentrum sind es 30 S-Bahnminuten. Anmeldung und Reservierung sind möglich.

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Berlin-Tempelhof: Tempelhofer Feld
Gelände d. stillzulegenden Tempelhofer Flughafens
   Auf dem Gelände des Tempelhofer Flughafens könnte nach Aufgabe des Flugbetriebes im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Geländes auf einem Teilbereich auch autofreies Wohnen realisiert werden. Derzeit plant die Senatsverwaltung, die Betriebsgenehmigung zum 31. Oktober 2008 zu widerrufen, jedoch wird vor den Gerichten dagegen geklagt.

   Die Senatsverwaltung führte Mitte bis Ende 2007 eine Ideenbörse ("Online-Dialog") zur Nachnutzung des Geländes nach Einstellung des Flugbetriebes durch. Hier konnten die Berliner/innen Vorschläge machen. Auch wir haben hier unseren Vorschlag für ein Autofreies Stadtviertel vorgestellt:
- "Autofrei Wohnen"
Von weiteren Teilnehmer/innen wurde ebenfalls autofreies Wohnen vorgeschlagen:
- "Zentrale Grünfläche und autofreies Wohnen am Rande"
- "Autofreies Wohnen und vor allem viel Grün"
Die Vorschläge konnten von jeder/m, die/der sich dort anmeldet, bewertet und mit Kommentaren versehen werden. Informationen zum Verfahren "Online-Dialog":
Informationen | Erstmalig anmelden

   Verschiedene Akteure setzen sich für eine baldmögliche Schließung des Flughafens ein (z.B. BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof) bzw. beschäftigen sich mit Nachnutzungskonzepten (z.B. NANU THF - Bürgerinitiative zur Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs).

   Am 21. Dezember 2004 haben die Berliner Grünen ein Doppelringkonzept vorgestellt, das auf einer Teilfläche auch ein Autofreies Stadtviertel vorsieht. Bereits Ende September 2004 hatte die Stadtentwicklungssenatorin das Tempelhofer Feld als Standort für Autofreies Wohnen angeboten.

Doppelringkonzept
Vorschlag der Berliner Grünen

(Lageplan)

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Flächenpotentiale:
Standortsuche für neue autofreie Projekte

Januar 2008:
   Aufgrund der Verhinderung des Autofreien Stadtviertels an der Panke, auf das sich seit Jahren alle Bemühungen konzentriert haben, sucht die Arbeitsgemeinschaft nach neuen Grundstücken im Bereich des inneren S-Bahnrings für ein größeres Autofreies Stadtviertel, die entsprechenden Kriterien genügen müssen. Die neue Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer bot uns am 30.09.2004 verschiedene Standorte für Autofreies Wohnen an. Derzeit sind verschiedene Flächen in der engeren Wahl.

   Geplant ist, mehrere Standorte den am autofreien Wohnen interessierten Haushalten (> Anmeldung) auf einer größeren Veranstaltung vorzuschlagen, um daraufhin zu entscheiden, ob bzw. welches Grundstück entwickelt werden soll. Mehr dazu im nächsten InteressentInnen-Rundbrief.

   Bei Interesse am autofreien Wohnen in Berlin kann man sich auf einer Interessent/innen-Liste anmelden. Zum Beispiel hatten sich für das Autofreie Stadtviertel an der Panke bereits über 500 Haushalte registriert.

Dezember 2007:
   Mitte Dez. 2007 hat der Berliner Senat endlich beschlossen, Grundstücke für Baugemeinschaften bereit zu stellen, auch eine Koordinierungsstelle soll eingerichtet werden. Noch jedoch gibt es Streit darüber: Der Finanzsenator will nur die "schlechten" Grundstücke bereitstellen ... Zum aktuellen Stand der Dinge informiert das Institut für kreative Nachhaltigkeit - id22 (Tel: +49-(0)30-4737.2308) mit seiner Initiative www.experimentcity.net.

   Diese Initiative veranstaltet in Berlin jährliche Baugruppentage ("EXPERIMENTDAYS", i.d.R. im September / Oktober) und hat die sehr praktische Webseite www.wohnportal-berlin.de ins Netz gestellt, auf der sich Baugruppen vorstellen können. Darunter sind auch einige mit einem autofreien bzw. autoreduziertem Konzept. In der Regel sind dies Projekte für einzelne Gebäude, "autofrei" heißt in diesem Fall lediglich, daß kein Geld für den Bau von Tiefgaragen o.ä. verschwendet wird. Die Wohnungen können dadurch prinzipiell preiswerter werden, sofern das eingesparte Geld nicht für eine verbesserte Ausstattung bzw. Infrastruktur ausgegeben wird.

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das verhinderte Projekt 2003/6

Autofreies Stadtviertel an der Panke
Gelände d. ehem. Stadion der Weltjugend, Chausseestraße
Dezember 2006:
   Für das Autofreie Stadtviertel an der Panke in Berlin-Mitte (alt) (Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße) konnten mehrere Investoren gefunden werden, und es wurde auch vom Bezirksparlament fast einstimmig unterstützt (CDU, SPD, PDS, Grüne). Die Möglichkeit seiner Realisierung hängt jedoch maßgeblich vom Berliner Senat (SPD, PDS) als Grundstückseigentümer ab, der ursprünglich ein autofreies Wohngebiet "begrüßt" hatte.

   Im Oktober 2003 wurde bekannt, daß der Senat das Gelände dem Bundesnachrichtendienst (BND) angeboten hat, nachdem dieser sich diesen Standort u.a. aufgrund schlampig durchgeführter Standortanalysen ausgesucht hatte (andere Grundstücke wären geeigneter gewesen) - gegen den Willen des Bezirkes, und unterstützt von der seinerzeitigen rot-grünen Bundesregierung ... 
   Der Senat hat am 26. August 2005 das Grundstück für 47,6 Mill. Euro an die Bundesregierung verkauft. Trotz derzeit veranschlagter Kosten von insgesamt mindestens 1,5 Milliarden Euro und eines besser geeigneten und preiswerteren Grundstücks in unmittelbarer Nähe zum Kanzleramt, dem der BND direkt unterstellt ist, hat auch die neue Kanzlerin Merkel den Umzugsbeschluß nicht rückgängig gemacht.

   Pressebeitrag: 03.03.2006: "Autos raus!" (Audio-Stream & PDF, 25 kb), im WDR 5, als 5. Teil der "Morgenecho"-Serie "Beziehungskiste in der Energiekrise - Autoträume und die Realität an der Zapfsäule".

Projektbeschreibung Stand September 2003:
   Dieses Projekt für autofrei lebende Haushalte (und solche, die es werden wollen) ist aufgrund der idealen Verkehrsanbindung (U6-Bhf-Schwartzkopffstr., Straßenbahnen, Nachtbus etc.), seiner zentralen Lage in der Innenstadt und seiner Größe optimal für autofreies Wohnen geeignet:
   Geplant ist ein Stadtquartier der kurzen Wege mit 760 Wohnungen am Rande einer Parkanlage, Kita und Stadtteilfarm, Einzelhandel und Gewerbe, Kultur und Sportanlagen sowie eine Mobilitätsagentur.
   Neben einer zusammenfassenden Projektbeschreibung (Steckbrief) gibt es detailliertere Darstellungen in 9 Kapiteln und FAQs.

Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke

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verhinderte Versuche in Berlin

   Es sind in der Vergangenheit verschiedene Anläufe für autofreie Quartiere unternommen worden: In

• B.-Prenzlauer Berg: Eldenaer Straße / Alter Schlachthof,

Plan Verkehrskonzept - zum Steckbrief

• B.-Steglitz: Lichterfelde Süd,

• B.-Friedrichshain/-Lichtenberg: Stralauer Halbinsel / Rummelsburger Bucht,

• B.-Marzahn: Biesdorf-Süd.

   Entgegen anderslautenden Behauptungen wurden die Planungen aus politischen Gründen von einem CDU-Verkehrsstaatssekretär gestoppt (30.09.1997, Berliner Zeitung: Artikel u.a. zur Senats-Dienstanweisung gegen autofreies Wohnen), woraufhin Investoren nicht mehr wagten, dieses Thema offensiv anzugehen. 

   Politiker meinen oft, sie müßten ein Projekt finanzieren, wenn sie um Unterstützung gebeten werden. Dabei reicht es schon, die Idee zu befürworten und somit Investoren zu ermutigen, und vor allem: Initiativen einfach keine Steine mehr in den Weg zu legen.

   Aufgrund vieler Nachfragen werden hier auch die Geschichten dieser verhinderten autofreien Quartiere erzählt, die nun nur konventionell-autogerecht und mühevoll etwa als kostenintensive "Entwicklungsgebiete" gebaut werden.

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andere gute Beispiele:
optisch autofreie (Öko-) Siedlungen & Altbauquartiere

   In mehreren Bezirken Berlins gibt es optisch autofreie Wohnquartiere. Dort fahren im inneren Bereich keine Autos. Stellplätze gibt es in durchschnittlicher Anzahl, sie befinden sich am Rand des Gebietes oder in Tiefgaragen darunter. Solche Beispiele gibt es z.B. in
- Steglitz: Woltmannweg-Siedlung
- Zehlendorf: Öko-Siedlung Berliner Straße/Colmarer Weg
- Kreuzberg: Riemers Hofgarten
- Neukölln: Grauwackeweg-Siedlung mit Hofje-Projekt
- Treptow: Projekt "Wohnen an der Obstbaumwiese"

   Daneben gibt es noch einige wenige "konventionelle" (autogerechte) Öko-Siedlungen in Berlin, z.B. von der GSW.

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Fußgängerzonen & für den Autoverkehr gesperrte kurze Straßenabschnitte in Berlin

   Es existieren einige Fußgängerzonen in Berlin, wo die Passanten ungestörte Bewegungsfreiheit und entspannte Kommunikationsmöglichkeiten im Straßenraum genießen: In den Bezirken Charlottenburg, Mitte, Schöneberg, Spandau, Tegel, Marzahn und Wedding. Im Oktober 2002 wurde der Pariser Platz autofrei umgestaltet. In der Neuköllner Rütlistraße wurde Ende April 2003 Deutschlands erste "Jugendstraße" eröffnet. Im Rahmen der Lärmminderungsplanung wurden Teile der Köpenicker Altstadt am 28.05.2004 für den Autoverkehr gesperrt.

   Pläne für weitere Fußgängerzonen gibt es in Friedrichshain (Boxhagener Patz, April 2005).
   Überfällig ist die verkehrliche Neukonzeption des Kulturforums, dessen städtebauliche Qualitäten unter dem parkenden und durchfahrenden Autoverkehr begraben liegen. Hier befindet mittlerweile sogar die Springerpresse, es wäre "ein Leichtes, die Autos verschwinden zu lassen." (Die Welt, 29.05.2005).
   Selbst im Großen Tiergarten gibt es keinen Ort, wo tatsächlich Ruhe ist: Überall ist der autobahnähnliche Durchgangsverkehr zu hören. Zumindest an den Sommer-Wochenenden müßte dort Erholung für gestreßte Großstädter möglich sein. Immerhin: Anläßlich der Fußball-WM im Sommer 2006 bewies die Fanmeile auf der mehrwöchig abgesperrten Straße des 17. Juni, daß das von den Autoideologen ADAC & Co befürchtete "Verkehrschaos" natürlich nicht eintrat.
   Für den Hackeschen Markt im Bezirk Mitte ist nach langen Diskussionen eine autogerechte Umgestaltungsvariante beschlossen worden (vgl. dazu auch die Stellungnahmen der ortsansässigen BV SpV, 05.09.2002). Zunächst wird dort "nur" das in Berlin neue Modell "verkehrsberuhigter Geschäftsbereich" mit Tempo 10 eingeführt - allerdings in der gesamten Spandauer Vorstadt.
   In Steglitz (Schloßstraße) sind ausgehend von den Forderungen nach einer Fußgängerzone zumindest teilweise verkehrsberuhigende Maßnahmen eingeführt worden. Die Bezirksgrünen fordern zumindest temporäre Sperrungen, z.B. in der Vorweihnachtszeit.
   In Charlottenburg (Fasanenstraße) wird die Idee einer Fußgängerzone vorerst nicht weiter verfolgt, gleiches gilt für den Prager Platz in Wilmersdorf.

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Verkehrspolitik in Berlin

Sollte die Londoner City-Maut auch in Berlin eingeführt werden ?
   Ja, denn Menschen, die sich den privaten Besitz eines Autos leisten können, sollten für die Nutzung öffentlichen Straßenlandes bezahlen, so wie auch Passagiere des ÖPNV Geld für ihre Mobilität bezahlen müssen. Es ist auch deshalb gerecht, weil die Autofahrer den Fußgängern, Radlern und ÖPNV*-Nutzern, also denjenigen, die im Gegensatz zu ihnen Menschen & Umwelt nicht bedrohen, verschmutzen und verlärmen, auch noch unverhältnismäßig viel Platz wegnehmen. Ähnliche Ziele verfolgen auch die Parkraumbewirtschaftung und die Umweltzone. Die Modelle sollten kombiniert werden.
*ÖPNV = Öffentlicher Personen Nah Verkehr

   Trotz der seit langem bekannten EU-weit gültigen Feinstaub-Gesetze wird dieses Thema erst seit März 2005 in Berlin und auf Bundesebene diskutiert (SPIEGEL ONLINE, 30.03.2005: Feinstaub-Ärger: Sogar CSU-Politiker will zurück zum autofreien Sonntag).

   Die am 17. Februar 2003 vom Roten Bürgermeister Ken Livingston ("Ich hasse Autos") eingeführte Londoner City-Maut (Britische Flagge - Union Jack.congestion charge) ist im übrigen ein voller Erfolg, den auch die deutschen Kritiker und professionellen Bedenkenträger, die auch nur bei der geringsten Einschränkung der Autonutzung gerne das totale Chaos zu prognostizieren pflegen (das dann natürlich nicht eintritt), nicht mehr weglügen können. Die Geschäftsstruktur verändere sich nur leicht, sagt Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene: "Es gibt weniger Drive-ins von McDonalds."

   Über 30 europäische Städte beratschlagen seitdem die Innenstadt-Maut, Stockholm hat sie nach langen Debatten und einer Volksabstimmung eingeführt.

   Auch Britische Flagge - Union Jack.New York plant die Einführung der City Maut in Manhattan im Rahmen eines ambitionierten 127-Punkte-Plans (PLANYC). Bürgermeister Bloomberg: "... The science is there. It’s time to stop debating it and to start dealing with it. (...) [It`s] the broadest scale attack on the causes of global warming and environmental degradation that any city has ever undertaken. (...) If we don’t act now, when? And if we don’t act, who will?" (Britische Flagge - Union Jack.speech April 22, 2007)

   Berlin richtet ab 01.01.2008 eine Umweltzone ein. Das Konzept sieht ein flächen- und dauerhaftes Fahrverbot für hoch-emittierende Fahrzeuge innerhalb des inneren S-Bahnringes vor. Und einige Innenstadtbezirke erweitern ihre Parkraumbewirtschaftungszonen. Ein Anfang.
 

23.04.2007, The New York Times:Britische Flagge - Union Jack.Bloomberg Draws a Blueprint for a Greener City

23.04.2007, Spiegel Online: METROPOLEN WELTWEIT | Wo schon City-Maut kassiert wird

20.04.2007, Der Tagesspiegel: Im Sommer wird das Parken in Mitte deutlich teurer | Rund um den Gendarmenmarkt sind ab August drei Euro pro Stunde fällig | Im nächsten Jahr sollen außerdem drei weitere Zonen eingerichtet werden

27.03.2007, Berliner Senat (Vorlage zur Kenntnisnahme, DS 16/0402): Stand der Umsetzung der Umweltzone und Anpassung des Luftreinhalte- und Aktionsplans für Berlin 2005 bis 2010 an die 35. BImSchV (PDF, ~ 330 kb)

17.05.2003, taz: Null Bock auf weniger Verkehrsprobleme - Deutschland ohne City-Maut

05.05.2003; Chicago Tribune: Britische Flagge - Union Jack.Even London's cabbies are pleased - The `congestion charge´ has had the desired effect: Fewer jams

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Kontakt autofrei wohnen
Architekturbüro Heller

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www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk. © & Seitenbau: M. Heller, Berlin

09. Februar 2008
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this page in english
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AKTUELL:

bis 04.11.2007:
Senats-Ideenbörse zum Tempelhofer Feld:
Votieren Sie für den Vorschlag "Autofrei Wohnen" !

02.04.2007:
Seit März 2007 regelmäßige Treffen der Bürgerinitiative zur Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs (NANU THF)
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07.03.2006, 07:45 Uhr:
ARD-Morgenmagazin über Autofrei-Idee für das Tempelhofer Feld:
Serie "Live und unterwegs", Großbaustelle Berlin - Flughafen Tempelhof
Interview im Flughafenrestaurant (r: Justus Kliss, l: Markus Heller)

03.03.2006:
WDR 5 über Autofrei Wohnen in Berlin: "Autos raus!"

September 2005:
Autofreie Siedlungen: In Berlin ausgebremst
Das Berliner Mietermagazin (Ausg. 09/2005) berichtet über die aktuelle Suche nach neuen Standorten für ein autofreies Wohngebiet in Berlin.

28.04.2005:
Initiative wirbt für einen autofreien Boxhagener Platz

März 2005:
Wohnumfeld und Autos auf Crashkurs
Titel Mietermagazin Ausg. 03-2005
Das Berliner Mietermagazin (Ausg. 03/2005) thematisiert autofreies Wohnen in Berlin

04.12.2004:
"Autofrei Wohnen Berlin" Rundbrief downloaden (32 KB)
- ältere Rundbriefe -
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Kalender
Termine in Berlin
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Ausstellung
Autofreies Leben in Europa
Ausstellungstafel Berlin-Mitte
Berlin-Mitte größer
(Galerie bei sujet.design)

autofreie Projekte ...

... realisiert / im Bau:
Lebens(t)raum Johannisthal in Berlin-Treptow
Logo Lebens(t)raum Johannisthal

StrelitzerGaerten
autofrei wohnen in Berlin-Mitte

... in Planung:

Gartenstadt Falkenberg in
Berlin-Treptow

Vorhabenträger:
Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG (BBWo 1892)
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Baugruppen in Berlin:
www.wohnportal-berlin.de
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Berliner Verkehr(spolitik):
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Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung:
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Radfahren in Berlin
Logo Senats-Radkampagne
(Start Kampagne 16.03.2005)
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&
Fußgängerfreundliches Berlin
Logo Senats-Fußgängerkampagne
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Trends des Berliner Stadtverkehrs beschreibt die taz, 11.08.2003:
Vollgas Richtung Normalität - Nirgendwo wird mehr Bus und Bahn gefahren als in Berlin. Der Trend zum Auto ist aber auch hier unübersehbar. Nur noch 41% aller Haushalte ohne Pkw, vor vier Jahren waren es noch fast 50
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und interviewt Michael Cramer, grüner Verkehrspolitiker:
"Busse nehmen Fahrräder kostenlos mit" - Amis malen Fahrradspuren, reißen Highways ab und zahlen 8$ fürs Kurzzeitparken. "Da kann man viel lernen", findet Michael Cramer, radelnder Verkehrsexperte der Berliner Grünen, der sich kürzlich in den USA umgesehen hat
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Juni 2001:
Wozu ist die Straße da ?
fragt Jens Sethmann im Mietermagazin
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Auf dieser Seite könnten auch Öko-Siedlungen in Berlin gelistet werden - über Link-Tips sind wir dankbar
- Liste Öko-Siedlungen in Deutschland mit ein paar Berliner Beispielen
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Auto rammte Werbetafel in Friedrichshain
Lutz Schnedelbach
2,6 Promille im Blut hatte ein 25-jähriger Autofahrer aus Friedrichsfelde, als er in der Nacht zum Sonntag nach einem Unfall von der Polizei kontrolliert wurden war. Der Mann war gegen 1.40 Uhr auf dem Markgrafendamm in Friedrichshain mit seinem Renault von der Straße abgekommen und gegen ein Werbeschild geprallt. Augenzeugen berichteten, dass das Auto ein kurzes Stück von der Straße abhob. Nach dem Aufprall stieß das Auto gegen einen geparkten Ford und schob diesen gegen eine Laterne. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 15 000 Euro. (ls.)
Berliner Zeitung, 17.11.2003