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Berlin-Mitte
Netzwerk Theorie sitemap . Externe Links, Pläne, Images, Fotos & downloads öffnen separates Fenster . TOM-Comic: Hoffentlich ist es Beton ! (Die Realität holt den Witz ein) autofreie Projekte ... ... Realisierung gefährdet: Autofreies Stadtviertel an der Panke, in Berlin-Mitte: . städtebaulicher Masterplan Planungsstand Jan. 2002 (größer, 247 KB) . ... politisch verhindert: Eldenaer Straße / Alter Schlachthof in Berlin-Prenzlauer Berg: Lageplan . |
... lebt fast die Hälfte aller Haushalte autofrei ! Projekte in Berlin - Übersicht Projekte
(realisiert/im Bau):
Projekte
& Initiativen (in Planung):
Flächenpotentiale:
das
verhinderte Projekt 2003/6:
verhinderte
Versuche in den 90-er Jahren:
andere
gute Beispiele:
Fußgängerzonen:
Verkehrspolitik
in Berlin:
Fast die Hälfte aller Berliner Haushalte lebt problemlos ohne eigenes Auto - und trotzdem existiert in Berlin noch kein größeres autofreies Stadtviertel ! Es gibt jedoch Berlin-Treptow: Lebens(t)raum JohannisthalJuni 2006: In Berlin-Treptow entstand das autoreduzierte Baugruppenprojekt Lebens(t)raum Johannisthal. Das ehemalige Flugfeld ist heute in weiten Teilen ein Landschaftsschutzgebiet, an dessem Rand viele Baufelder ausgewiesen wurden. Für den 1. und 2. Bauabschnitt von "Lebens(t)raum Johannisthal" haben sich 15 Haushalte zusammengefunden. Einige PKW-Stellplätze wurden am Rand des Baufeldes errichtet. Ein 3. Bauabschnitt ist in Planung. 25. Mai 2005: Die Planung für den 2. Bauabschnitt ist abgeschlossen und der Bau der nächsten 5 Häuser beginnt in zwei Wochen. Für den dritten und letzten Bauabschnitt haben sich bereits die ersten InteressentInneen gemeldet, 4 Baugrundstücke sind noch zu vergeben. Wer sich für das Mehrgenerationen-Wohnprojekt interessiert, hat jetzt noch die Gelegenheit, sich über Finanzierungs- und Architekturfragen zu informieren. Dazu werden Führungen und Gespräche mit den Projektsteuerern und Architekten angeboten. Berlin-Mitte: StrelitzerGaertenSeit dem 21.01.2007 sind in Berlin-Mitte (alt) 16 Einfamilien-Reihenhäusern im Inneren eines Blockes an der Strelitzer Straße auf einem ca 3.000 qm großen Grundstück im Bau. Das autofreie Projekt StrelitzerGaerten liegt auf dem ehemaligen Mauerstreifen östlich der Kapelle der Versöhnung auf einer kleinen Anhöhe und bietet einen weiten Blick nach Süd-Westen. Die 2-3 geschossigen Stadthäuser werden individuell nach den Wünschen der BauherrInnen gestaltet. Es hat sich gezeigt, daß die fehlenden Stellplätze die Vermarktung nicht behinderten: Alle 16 Einzelgrundstücke waren schnell verkauft, die Nachfrage war weitaus größer als das Angebot. In ca 300 Meter Entfernung östlicher Richtung liegt der U-8-Bhf Bernauer Straße, in ca 550 Meter Entfernung westlicher Richtung der Nordbahnhof mit der Nord-Süd-S-Bahn. Außerhalb des Blocks fährt die neue Straßenbahn (bis Nordbahnhof, Verlängerung bis Hauptbahnhof in Planung). Für dieses sehr kleine autofreie Projekt werden keine PKW-Stellplätze gebaut, der Platz wird stattdessen für kleine Gärten und Spielflächen genutzt. Dadurch, und durch den Verzicht auf eine großflächige unterirdische Erschließung mit Tiefgaragenstellplätzen, werden erhebliche Kosten gespart und somit die Eigentumsbildung auch für normalverdienende Haushalte ermöglicht. Ein schmaler Wohnweg, der nur für Möbelwagen und Blaulichtfahrzeuge befahrbar ist, führt durch die Stadthaussiedlung an einem ebenfalls geplanten kleinen Spielplatz vorbei. Natürlich werden die Kinder überall im Quartier spielen können - es droht ihnen keine Gefahr von Autos, wenn sie aus der Wohnungstür rennen ... Berlin-Treptow: Gartenstadt FalkenbergMai 2005: In Berlin-Treptow plant die Berliner Bau- & Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG ~50 autofreie Wohnungen in sieben 3-4 geschossigen Häusern in reizvoller Lage (großartiger Landschaftsblick!). Die Gartenstadt Falkenberg ist eine Ergänzung der Tuschkastensiedlung von Bruno Taut (1913/1914). In der Nähe sind 2 S-Bahnhöfe und Buslinien, bis zum Berliner Zentrum sind es 30 S-Bahnminuten. Anmeldung und Reservierung sind möglich. Berlin-Tempelhof: Tempelhofer FeldAuf dem Gelände des Tempelhofer Flughafens könnte nach Aufgabe des Flugbetriebes im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung des Geländes auf einem Teilbereich auch autofreies Wohnen realisiert werden. Derzeit plant die Senatsverwaltung, die Betriebsgenehmigung zum 31. Oktober 2008 zu widerrufen, jedoch wird vor den Gerichten dagegen geklagt.
Die Senatsverwaltung führte Mitte bis Ende 2007 eine Ideenbörse
("Online-Dialog") zur Nachnutzung des Geländes nach Einstellung des
Flugbetriebes durch. Hier konnten die Berliner/innen Vorschläge machen.
Auch wir haben hier unseren Vorschlag für ein Autofreies Stadtviertel
vorgestellt:
Verschiedene Akteure setzen sich für eine baldmögliche Schließung des Flughafens ein (z.B. BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof) bzw. beschäftigen sich mit Nachnutzungskonzepten (z.B. NANU THF - Bürgerinitiative zur Nachnutzung des Flughafen Tempelhofs). Am 21. Dezember 2004 haben die Berliner Grünen ein Doppelringkonzept vorgestellt, das auf einer Teilfläche auch ein Autofreies Stadtviertel vorsieht. Bereits Ende September 2004 hatte die Stadtentwicklungssenatorin das Tempelhofer Feld als Standort für Autofreies Wohnen angeboten. Doppelringkonzept
Flächenpotentiale:
Januar
2008:
Geplant ist, mehrere Standorte den am autofreien Wohnen interessierten Haushalten (> Anmeldung) auf einer größeren Veranstaltung vorzuschlagen, um daraufhin zu entscheiden, ob bzw. welches Grundstück entwickelt werden soll. Mehr dazu im nächsten InteressentInnen-Rundbrief. Bei Interesse am autofreien Wohnen in Berlin kann man sich auf einer Interessent/innen-Liste anmelden. Zum Beispiel hatten sich für das Autofreie Stadtviertel an der Panke bereits über 500 Haushalte registriert. Dezember
2007:
Diese Initiative veranstaltet in Berlin jährliche Baugruppentage ("EXPERIMENTDAYS", i.d.R. im September / Oktober) und hat die sehr praktische Webseite www.wohnportal-berlin.de ins Netz gestellt, auf der sich Baugruppen vorstellen können. Darunter sind auch einige mit einem autofreien bzw. autoreduziertem Konzept. In der Regel sind dies Projekte für einzelne Gebäude, "autofrei" heißt in diesem Fall lediglich, daß kein Geld für den Bau von Tiefgaragen o.ä. verschwendet wird. Die Wohnungen können dadurch prinzipiell preiswerter werden, sofern das eingesparte Geld nicht für eine verbesserte Ausstattung bzw. Infrastruktur ausgegeben wird. Autofreies Stadtviertel an der PankeDezember 2006: Für das Autofreie Stadtviertel an der Panke in Berlin-Mitte (alt) (Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße) konnten mehrere Investoren gefunden werden, und es wurde auch vom Bezirksparlament fast einstimmig unterstützt (CDU, SPD, PDS, Grüne). Die Möglichkeit seiner Realisierung hängt jedoch maßgeblich vom Berliner Senat (SPD, PDS) als Grundstückseigentümer ab, der ursprünglich ein autofreies Wohngebiet "begrüßt" hatte.
Im Oktober 2003 wurde bekannt, daß der Senat das Gelände dem
Bundesnachrichtendienst (BND) angeboten hat, nachdem dieser sich diesen
Standort u.a. aufgrund schlampig durchgeführter Standortanalysen ausgesucht
hatte (andere Grundstücke wären geeigneter gewesen) - gegen den
Willen des Bezirkes, und unterstützt von der seinerzeitigen rot-grünen
Bundesregierung ...
Pressebeitrag: 03.03.2006: "Autos raus!" (Audio-Stream & PDF, 25 kb), im WDR 5, als 5. Teil der "Morgenecho"-Serie "Beziehungskiste in der Energiekrise - Autoträume und die Realität an der Zapfsäule". Projektbeschreibung
Stand September 2003:
Es sind in der Vergangenheit verschiedene Anläufe für autofreie Quartiere unternommen worden: In • B.-Prenzlauer Berg: Eldenaer Straße / Alter Schlachthof, • B.-Steglitz: Lichterfelde Süd, • B.-Friedrichshain/-Lichtenberg: Stralauer Halbinsel / Rummelsburger Bucht, • B.-Marzahn: Biesdorf-Süd. Entgegen anderslautenden Behauptungen wurden die Planungen aus politischen Gründen von einem CDU-Verkehrsstaatssekretär gestoppt (30.09.1997, Berliner Zeitung: Artikel u.a. zur Senats-Dienstanweisung gegen autofreies Wohnen), woraufhin Investoren nicht mehr wagten, dieses Thema offensiv anzugehen. Politiker meinen oft, sie müßten ein Projekt finanzieren, wenn sie um Unterstützung gebeten werden. Dabei reicht es schon, die Idee zu befürworten und somit Investoren zu ermutigen, und vor allem: Initiativen einfach keine Steine mehr in den Weg zu legen. Aufgrund vieler Nachfragen werden hier auch die Geschichten dieser verhinderten autofreien Quartiere erzählt, die nun nur konventionell-autogerecht und mühevoll etwa als kostenintensive "Entwicklungsgebiete" gebaut werden. andere
gute Beispiele:
In mehreren Bezirken Berlins gibt es optisch
autofreie Wohnquartiere. Dort fahren im inneren Bereich keine Autos.
Stellplätze gibt es in durchschnittlicher Anzahl, sie befinden sich
am Rand des Gebietes oder in Tiefgaragen darunter. Solche Beispiele gibt
es z.B. in
Daneben gibt es noch einige wenige "konventionelle" (autogerechte) Öko-Siedlungen in Berlin, z.B. von der GSW. Fußgängerzonen & für den Autoverkehr gesperrte kurze Straßenabschnitte in Berlin Es existieren einige Fußgängerzonen in Berlin, wo die Passanten ungestörte Bewegungsfreiheit und entspannte Kommunikationsmöglichkeiten im Straßenraum genießen: In den Bezirken Charlottenburg, Mitte, Schöneberg, Spandau, Tegel, Marzahn und Wedding. Im Oktober 2002 wurde der Pariser Platz autofrei umgestaltet. In der Neuköllner Rütlistraße wurde Ende April 2003 Deutschlands erste "Jugendstraße" eröffnet. Im Rahmen der Lärmminderungsplanung wurden Teile der Köpenicker Altstadt am 28.05.2004 für den Autoverkehr gesperrt.
Pläne für weitere Fußgängerzonen
gibt es in Friedrichshain (Boxhagener Patz, April 2005).
Sollte die Londoner City-Maut auch in Berlin eingeführt werden ?Ja, denn Menschen, die sich den privaten Besitz eines Autos leisten können, sollten für die Nutzung öffentlichen Straßenlandes bezahlen, so wie auch Passagiere des ÖPNV Geld für ihre Mobilität bezahlen müssen. Es ist auch deshalb gerecht, weil die Autofahrer den Fußgängern, Radlern und ÖPNV*-Nutzern, also denjenigen, die im Gegensatz zu ihnen Menschen & Umwelt nicht bedrohen, verschmutzen und verlärmen, auch noch unverhältnismäßig viel Platz wegnehmen. Ähnliche Ziele verfolgen auch die Parkraumbewirtschaftung und die Umweltzone. Die Modelle sollten kombiniert werden. *ÖPNV = Öffentlicher Personen Nah Verkehr Trotz der seit langem bekannten EU-weit gültigen Feinstaub-Gesetze wird dieses Thema erst seit März 2005 in Berlin und auf Bundesebene diskutiert (SPIEGEL ONLINE, 30.03.2005: Feinstaub-Ärger: Sogar CSU-Politiker will zurück zum autofreien Sonntag).
Die am 17. Februar 2003 vom Roten Bürgermeister Ken Livingston ("Ich
hasse Autos") eingeführte Londoner City-Maut ( Über 30 europäische Städte beratschlagen seitdem die Innenstadt-Maut, Stockholm hat sie nach langen Debatten und einer Volksabstimmung eingeführt.
Auch
Berlin richtet ab 01.01.2008 eine Umweltzone ein. Das Konzept sieht
ein flächen- und dauerhaftes Fahrverbot für hoch-emittierende
Fahrzeuge innerhalb des inneren S-Bahnringes vor. Und einige Innenstadtbezirke
erweitern ihre Parkraumbewirtschaftungszonen. Ein Anfang.
23.04.2007,
The New York Times: 23.04.2007, Spiegel Online: METROPOLEN WELTWEIT | Wo schon City-Maut kassiert wird 20.04.2007, Der Tagesspiegel: Im Sommer wird das Parken in Mitte deutlich teurer | Rund um den Gendarmenmarkt sind ab August drei Euro pro Stunde fällig | Im nächsten Jahr sollen außerdem drei weitere Zonen eingerichtet werden 27.03.2007, Berliner Senat (Vorlage zur Kenntnisnahme, DS 16/0402): Stand der Umsetzung der Umweltzone und Anpassung des Luftreinhalte- und Aktionsplans für Berlin 2005 bis 2010 an die 35. BImSchV (PDF, ~ 330 kb) 17.05.2003, taz: Null Bock auf weniger Verkehrsprobleme - Deutschland ohne City-Maut 05.05.2003;
Chicago Tribune:
Kontakt
autofrei wohnen
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09.
Februar 2008
this page in english . AKTUELL: bis
04.11.2007:
02.04.2007:
03.03.2006:
September
2005:
28.04.2005:
März
2005:
04.12.2004:
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Falkenberg in
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rammte Werbetafel in Friedrichshain
Lutz Schnedelbach 2,6 Promille im Blut hatte ein 25-jähriger Autofahrer aus Friedrichsfelde, als er in der Nacht zum Sonntag nach einem Unfall von der Polizei kontrolliert wurden war. Der Mann war gegen 1.40 Uhr auf dem Markgrafendamm in Friedrichshain mit seinem Renault von der Straße abgekommen und gegen ein Werbeschild geprallt. Augenzeugen berichteten, dass das Auto ein kurzes Stück von der Straße abhob. Nach dem Aufprall stieß das Auto gegen einen geparkten Ford und schob diesen gegen eine Laterne. Der Renault-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 15 000 Euro. (ls.) Berliner Zeitung, 17.11.2003 |