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in Berlin-Tempelhof:
Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes
BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof
- Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof -
V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT
.
Argumente & Hintergründe
(Stand: September 2001)
Text downloaden: Bift.rtf (19 KB, 3 Seiten)
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Der Flughafen Tempelhof ist ...
... gefährlich
... belastend
... überflüssig
... unwirtschaftlich
... nicht vergleichbar mit dem London-City-Airport
... hat nur eine Zukunft
.
Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (BIFT) ...
... setzt sich ein
... ist seit langem aktiv
... hat einige kleinere und größere Zwischenerfolge errungen bzw. erlebt
... ist keine St.-Florians-Initiative
... ist unabhängig von Wirtschaftsinteressen
.
Machen Sie mit!

Kontakt BIFT

amtliche Beschwerdestelle

Der Flughafen Tempelhof ist ...
... gefährlich:
   Der tödliche Absturz einer einmotorigen Beech-craft B 36 TC am 24. Mai 2001 (Himmelfahrt) war tragisch, aber kein Zufall: der Flughafen ist von dichtbesiedelten Wohngebieten umgeben und Notlandeflächen außerhalb des Flughafengeländes sind nicht vorhanden. Das Sicherheitsrisiko ist deshalb sehr hoch.

   Hinzu kommt ein – nach Angaben der Bundes-stelle für Flugunfalluntersuchung (www.bfu-web.de) - bundesweit viel höheres Absturzrisiko kleiner Maschinen, die oft von weniger erfahrenen Privatfliegern gesteuert werden. (Presseresonanz)

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... belastend:
   Der Lärm beim Überflug von Flugzeugen, beim Rollen und beim Motortest auf der Rollbahn sowie Schwaden von Kerosin belasten die Anwohner. Im Unterschied zum Straßenlärm ist Fluglärm durch überfallartige Schallereignisse gekennzeichnet. Die geltenden bundesrechtlichen Regelungen zum Fluglärmschutz sind wissenschaftlich überholt.

   So liegt beispielsweise kein Wohnhaus in der Lärmschutzzone 1 (über 75 dB(A) ) des Flughafens Tempelhof; damit gibt es für niemanden einen Anspruch auf kostenlose Schallschutzfenster. Während der von 1970 bis 1994 geltenden freiwillig erlassenen Richtlinien des Berliner Senats waren hingegen Wohngebäude in einem Lärmschutzbereich über 69 dB(A) förderungsberechtigt; dieser umfasste etliche Tempelhofer und Neuköllner Wohnstraßen.

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... überflüssig:
   In Tempelhof sind im Jahre 2000 49.829 Flugzeuge gestartet oder gelandet und 757.426 Passagiere abgefertigt worden. Schönefeld könnte mit 2,2 Mio. Passagieren bei einer Kapazität von 4 Mio. die Tempelhofer Flüge sofort übernehmen. Außerdem könnten die Freizeitflieger und andere Kleinflugzeuge auf das Dutzend der im Umland vorhandenen Landeplätze ausweichen.

   Der Flughafen war einst notwendig für den abgeschnürten Westteil der Stadt, doch sind diese Zeiten bekanntlich überwunden.

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... unwirtschaftlich:
   Im den letzten Jahren fuhr der Flughafen Tempelhof jeweils etwa 20 Mio. DM Verluste ein. Viele Räume sind nicht vermietet; außerdem ist - rein betriebswirtschaftlich betrachtet - das Passagieraufkommen viel zu gering. Noch unwirtschaftlicher wäre die vorgeschlagene Fortführung des Flugbetriebs in Form eines „Gewerbeparks mit angeschlossener Landebahn“ allein für Geschäftsreisende, Fracht oder Bedarfsverkehr.

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... nicht vergleichbar mit dem London-City-Airport:
   Der von Schließungsgegnern gern als Vorbild hingestellte London-City-Airport in den Docklands an der Themse ist ein unpassendes Beispiel: er ist viel weiter, nämlich 11 km Luftlinie von der City entfernt, Tempelhof dagegen nur 3,8 km vom Brandenburger Tor; die Einflugschneisen liegen dort zum großen Teil über Hafenbecken und Wasserflächen; in der Umgebung wohnen weit weniger Bürger als rund um das Tempelhofer Feld mit einigen hunderttausend Anwohnern. 

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... hat nur eine Zukunft:
   als „Central Park“ Berlins (mit rund 200 ha wäre er genau so groß wie der größte Park Berlins, der Tiergarten, andererseits kleiner als der „Central Park“ in New York mit 340 ha; aber im Unterschied zu beiden wäre der Tempelhofer Park nicht von großen Straßen zerschnitten).

   Entsprechende Pläne für einen „Park der Luftbrücke“ auf zwei Dritteln und für Wohn- und Gewerbebauten am Rande auf einem Drittel der Gesamtfläche von über 300 ha hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorgestellt. (Links zur Senatsplanung)

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Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (BIFT) ...
... setzt sich ein:
  • für die vollständige Schließung des Flughafens Tempelhof;
  • für eine Nachnutzung des Geländes mit Wohnen, und Gewerbe, vor allem aber mit großen Erholungsflächen; und bis dahin
  • für alle Schritte zur Verminderung der Unfall- und Gesundheitsrisiken (Lärm, Luftverschmutzung, Elektrosmog) des Flughafens, z.B. durch den Ausschluss von Kleinflugzeugen;
  • gegen alle Ausbaumaßnahmen und
  • für eine Aufklärung über die Bedeutung des Radarturms der Bundeswehr.
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... ist seit langem aktiv:
   Die BIFT gründete sich 1986, nachdem - neben den US-Militärflügen - wieder der zivile Flugverkehr aufgenommen worden war. 1996 bildete sich auf der Neuköllner Seite mit derselben Zielrichtung die Bürgergruppe Herrfurthstraße/Oderstraße; sie schloss sich in diesem Jahr mit der BIFT zusammen.

   Die BIFT betreibt Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit bei Behörden und Politikern und arbeitet in der Fluglärmkommission des Senats mit.

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... hat einige kleinere und größere Zwischenerfolge errungen bzw. erlebt:

  • Rasenmäher dürfen auf dem Gelände nur noch bis 23:00 Uhr eingesetzt werden (früher zu jeder Nachtzeit).
  • Starts und Landungen erfolgen nachts nur noch auf der südlichen Bahn; an- und abgerollt wird über den Zubringer auf der Tempelhofer Seite (d.h. etwas weiter von Wohnungen entfernt).
  • Im Flächennutzungsplan des Landes Berlin vom Juni 1994 (mit einem Planungshorizont von 20 Jahren) wird der Flughafen bereits als Grün-, Wohn- und Gewerbebaufläche dargestellt.
  • Im Mai 1996 trafen die Eigentümer der Berlin-Brandenburg-Flughafen-Holding, die Regierungen der Länder Berlin und Brandenburg und des Bundes den sog. Konsensbeschluß, nach dem der Flughafen Tempelhof geschlossen werden soll, wenn der Planfeststellungsbeschluss über den Bau des Großflughafens „Berlin-Brandenburg International“ in Schönefeld-Süd rechtskräftig geworden ist (ca. 2003/ 2004).
  • Im Januar 1998 stellte die Berliner Flughafengesellschaft förmlich den Antrag auf Schließung des Flughafens Tempelhof beim Berliner Senat; dessen Weiterbearbeitung wurde allerdings seitdem von beiden Seiten verschleppt.
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... ist keine St.-Florians-Initiative:
   Die BIFT tritt auch allgemein für eine deutliche Reduzierung des Flugverkehrs ein, denn neben den Sicherheitsrisiken und Umweltbelastungen in der unmittelbaren Nachbarschaft von Flugplätzen trägt der Flugverkehr erheblich zum Treibhauseffekt und zum Energieverbrauch bei.
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   Wir fordern daher die Einführung von Mineralöl- und Mehrwertsteuer auf sämtliches Flugbenzin, die Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene (z.B. wurden mit der Eröffnung der ICE-Schnellstrecke nach Hannover 1997 alle Flugverbindungen dorthin gestrichen) sowie Beschränkungen für den verbleibenden Flugverkehr (z. B. ein Nachtflugverbot auf dem bestehenden und geplanten Flughafen Schönefeld).

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... ist unabhängig von Wirtschaftsinteressen:
   im Unterschied zur Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT), die im Wesentlichen die Interessen der Fluggesellschaften für einen Weiterbetrieb des Flugplatzes vertritt; ihr Vorsitzender ist Verkaufsdirektor der Sabena und vertritt die Luftfahrtgesellschaften (BARIG) in der Fluglärmkommission. 

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    Machen Sie mit !
    .
  • Melden Sie uns Vorkommnisse am Flughafen Tempelhof, die Sie besonders nerven !
  • Schreiben Sie Briefe an Behörden und Politiker, Leserbriefe an Zeitungen ! (Lassen Sie uns davon Kopien zukommen.)
  • Beteiligen Sie sich an Veranstaltungen der BIFT ! (Termine hier oder bitte nachfragen)
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Kontakt BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof
(Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof, zusammengeschlossen mit Bürgergruppe Herrfurthstraße / Oderstraße)
Anne Schmidt
Hoeppnerstr. 22B, D-12101 Berlin-Tempelhof
Tel.: +49-(0)30-7857424
Mail: folschmi [Anti-Spam-Image] zedat [Punkt] fu-berlin [Punkt] de

Manfred Herrmann
Vertreter in der Berliner Fluglärmkommission
Bootsbauerstr. 18, D-10245 Berlin
Tel.: +49-(0)30-6847116, Fax.: +49-(0)30-68057031
Mail: mp [Punkt] herrmann [Anti-Spam-Image] t-online [Punkt] de

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    Amtliche Beschwerdestelle
    (Stand: 1. August 2006)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
– Fluglärmschutzbeauftragter -
Herrn Dr. Frank Rosin
Rungestraße 29
10179 Berlin-Mitte
Tel. 9025-1423 (oder -1230) – Fax 9025-1679
E-Mail: Frank [Punkt] Rosin [Anti-Spam-Image] SenStadt [Punkt] Verwalt-Berlin [Punkt] de

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Kontakt autofrei wohnen
Architekturbüro Heller

Start www.autofrei-wohnen.de

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V.i.S.d.P. der BIFT-Webseiten: Manfred Herrmann, für BIFT
www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk. Seitenbau: M. Heller, Berlin

13. Mai 2007

AKTUELL

Termine:

> siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben)

Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens:

04.07.1996:
Konsensbeschluß von Bund, Land Berlin & Land Brandenburg (PDF, 34 kb)

Pressemitteilungen (PM) & Meldungen:

Übersicht aller BIFT-Pressemitteilungen