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Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof - Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof - V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT Pressemitteilung
12. September 2005:
2.
Bewertung d. Konzeptes d. Stuttgarter Arch. Hans-Georg Brunnert ?
3.
Schließung des Flugh. Temp. auch wenn Planfeststellungsbeschluss
scheitert ?
4.
Für Einrichtung von „Flughafensystemen“ entspr. EWG-Marktzugangsverordnung
2408/92 ?
5.
Welche Nachnutzung am sinnvollsten und zugleich realisierbar ?
Der Sprecher der BIFT erklärt:Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (BIFT) hatte mit Schreiben vom 24.8.2005 (per E-Mail und per Brief) die Bundestagskandidatinnen und -kandidaten der fünf im Bundestag vertretenen Parteien in den Wahlkreisen Tempelhof-Schöneberg oder Neukölln – über ihre jeweiligen Landesverbände – gebeten, fünf Fragen zur Zukunft des Flughafen Tempelhofs zu beantworten. Trotz Erinnerung haben Vertreter/innen der FDP gar nicht geantwortet, Frau Mechthild Rawert (SPD Tempelhof-Schöneberg) hat sich für die fehlende Beantwortung aufgrund eines Weiterleitungsfehlers entschuldigt. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen ungekürzt die Antworten von • Peter Rzepka (CDU) (Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg), • Sibyll Klotz (Bündnis 90/Die Grünen) (Wahlkreis Neukölln) sowie • des Landesverbandes Berlin der Linkspartei.PDS. Herr Rzepka ist derzeit Mitglied des Deutschen Bundestages, Frau Klotz Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Wir bedanken uns bei den Antwortenden. Nachtrag
15. September 2005:
1. Befürworten Sie den sog. Konsensbeschluss des damaligen Regierenden Bürgermeisters Diepgen, des Ministerpräsidenten Stolpe und des Bundesverkehrsministers Wissmann zur Flughafenplanung in der Region Berlin-Brandenburg vom Mai 1996?Peter Rzepka (CDU, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg): Ja, ich befürworte den Konsensbeschluss. Die Entscheidung, in Berlin einen Großflughafen zu bauen, halte ich für richtig, denn die Stadt benötigt für ihre wirtschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung eine moderne und zeitgemäße Anbindung an den internationalen Flugverkehr. Den Flughafen Tempelhof vor Fertigstellung von BBI zu schließen, halte ich jedoch für falsch, da dies die Entwicklung Berlins bremsen würde und zahlreiche Arbeitsplätze verloren gingen. Sibyll
Klotz (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Neukölln):
Landesverband
Berlin der Linkspartei.PDS:
Unsere Kritik am Konsensbeschluss betraf und betrifft jedoch die damalige Festlegung auf den Standort Schönefeld ohne eine planerische Grundlage. Außerdem sind in diesem Beschluss weitere fragwürdige Festlegungen enthalten, deren Nichtrealisierbarkeit inzwischen für jeden offensichtlich geworden sind, wie z.B. die Verlängerung der U-Bahnlinie 7. Die hochtrabenden Pläne eines interkontinentalen Luftdrehkreuzes, das sich mit Frankfurt/Main oder gar Paris und London messen können sollte, widersprachen jeder ökologischen und ökonomischen Vernunft. Eine Konzentration der drei Flughäfen auf einen Standort bei Schließung der beiden anderen und ein schrittweiser Ausbau nach tatsächlicher Bedarfsentwicklung ist ein anderes Konzept, als es im Konsensbeschluss unterlegt wurde. Dieses entspricht den Intentionen der rot-roten Regierungskoalition. Mechthild
Rawert (SPD, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg):
2. Wie bewerten Sie das Konzept des Stuttgarter Architekten Hans-Georg Brunnert von Mitte 2004, der den Flughafen Tempelhof als Hauptterminal für den Flughafen „Berlin-Brandenburg International“ (BBI) vorsieht, aber auch „null bis zehn Prozent“ des Berliner Flugverkehrs weiterhin über Tempelhof abwickeln will?Peter Rzepka (CDU, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg): Die Konzeption, Tempelhof als Cityterminal für Schönefeld zu nutzen, halte ich für interessant und prüfenswert. Sibyll
Klotz (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Neukölln):
Landesverband
Berlin der Linkspartei.PDS:
Mechthild
Rawert (SPD, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg):
3. Würden Sie sich im Falle eines Scheiterns des Planfeststellungsbeschlusses für den BBI vor dem Bundesverwaltungsgericht für die bedingungslose und umgehende Schließung des Flughafens Tempelhof einsetzen?Peter Rzepka (CDU, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg): Keinesfalls würde ich mich im Falle eines Scheiterns des Planfeststellungsbeschlusses für BBI für die Schließung von Tempelhof einsetzen! Gerade wenn Schönefeld nicht ausgebaut werden sollte, muss Tempelhof offen bleiben. Schon jetzt ist Tempelhof eine sinnvolle Ergänzung für die Berliner Luftverkehrskapazitäten. Ein Scheitern des Planfeststellungsverfahrens für Schönefeld würde die Entwicklung des Berliner Luftverkehrs ohnehin schwächen und eine Schließung Tempelhofs würde diese Entwicklung verstärken. Sibyll
Klotz (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Neukölln):
Landesverband
Berlin der Linkspartei.PDS:
Mechthild
Rawert (SPD, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg):
4. Würden Sie im Bundestag für eine Änderung des Luftverkehrsrechts plädieren, welches die Einrichtung von „Flughafensystemen“ (ein Verbund von zwei oder mehr Flughäfen in Ballungsräumen) entsprechend der EWG-Marktzugangsverordnung 2408/92 erlaubte?Peter Rzepka (CDU, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg): Jeder Schritt, der eine vorzeitige Beendigung des Flugbetriebes einleiten will, wäre ein Schritt in die falsche Richtung. Sibyll
Klotz (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Neukölln):
Landesverband
Berlin der Linkspartei.PDS:
Mechthild
Rawert (SPD, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg):
5. Welchen der vielen Vorschläge für eine Nachnutzung des Flughafens Tempelhof (Gebäude und/oder Freiflächen) halten Sie ggf. für den sinnvollsten und zugleich für realisierbar?Peter Rzepka (CDU, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg): Der Flughafen Tempelhof lässt sich am sinnvollsten als Flughafen nutzen. Die leer stehenden Gebäude, die größtenteils dem Bund gehören, sollten als Büroräume für Ministerien oder nachgeordnete Dienststellen genutzt werden. Ich stimme Ihnen zu, dass die Aufteilung der Ministerien auf Bonn und Berlin wenig sinnvoll ist. Sibyll
Klotz (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Neukölln):
Landesverband
Berlin der Linkspartei.PDS:
Die Linkspartei.PDS unterstützt eine Nachnutzung, die eine Freihaltung wesentlicher Teile des Geländes gewährleistet. Damit kann angesichts der dichten Besiedelung ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität in der Innenstadt geleistet werden. Bebauungen sollten, soweit wirtschaftlich, nur am Rande der Flächen erfolgen. Kommentar Webmaster 26.11.2005: Diese Aussage ist mit dem grünen „Doppelring-Konzept“ einigermaßen kompatibel Mechthild
Rawert (SPD, Wahlkreis Tempelhof-Schöneberg):
Kommentar Webmaster 26.11.2005: Diese Aussage ist mit dem grünen „Doppelring-Konzept“ einigermaßen kompatibel BIFT - Bürgerinitiative Flughafen TempelhofManfred Herrmann Bootsbauerstr.18 | D-10245 Berlin Tel.: +49-(0)30-6847116 Fax.: +49-(0)30-68057031 Mail: mp [Punkt] herrmann [ Für
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26.
November 2005
AKTUELL Termine: > siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben) Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens: 04.07.1996:
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