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- 14.03.06 Flugschau

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in Berlin-Tempelhof:
Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes
BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof
- Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof -
V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT

Pressemitteilung 14. März 2006:
Gefährliches Spektakel:
BIFT gegen „Red-Bull“-Flugschau in Tempelhof
.
Pressemitteilung 14.03.2006
Kontakt BIFT

Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (BIFT) teilt mit:
   "Die BIFT hält die für den 27. Mai auf dem Flughafen Tempelhof geplante Kunstflugschau des Getränkeherstellers „Red Bull“ für ein gefährliches Spektakel: riskant vor allem für die Piloten und die erwarteten 300.000 Zuschauer, außerdem mindestens lärm- und schadstoffbelastend für die Anwohner. Zehn Maschinen fliegen bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometer einen Slalomkurs zwischen 18 Meter hohen Säulen sowie Loopings und andere Manöver.

   In einem Schreiben an die Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer äußerte die Initiative ihr Unverständnis über die offenbar von deren Behörde erteilte Ausnahmegenehmigung für die Extremtiefflieger, obwohl die Luftverkehrsordnung in Paragraf 8 „Kunstflüge in Höhen von weniger als 450 m sowie über Städten, anderen dichtbesiedelten Gebieten, Menschenansammlungen und Flughäfen“ ausdrücklich verbietet.

   Selbst die bisher stattgefundenen zwölf „Red Bull Air Races“ spielten sich häufig über Wasserflächen wie dem Rotterdamer Hafen, der Donau in Budapest oder vor Küsten wie in Abu Dhabi und San Francisco oder über dünnbesiedelten Landstrichen ab (Reno in Nevada/USA, Kemble und Longleat in England; Rock of Cashel in Irland).

   Der erste „Red-Bull“-Luftslalom auf dem Militärflugplatz Zeltweg bei Salzburg im Juni 2003 war davon überschattet, dass eine halbe Stunde vor seinem Beginn ein Fallschirmspringer des „Red-Bull“-Teams bei einem Schausprung schwer verletzt worden war. Auch bei Flugtagen in Deutschland passierten in der jüngeren Vergangenheit schwere Unfälle: sowohl in Cham (Oberpfalz) im Jahr 1999 als auch in Geyer bei Chemnitz 2000 und in Michelstadt (Odenwald) 2001 kamen Piloten bei Kunstflügen ums Leben.

   Wir wollen nicht, dass – fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dem tödlichen Unfall eines Sportflugzeuges im Anflug auf den Flughafen Tempelhof - für eine reine Spaßveranstaltung ein unnötiges Risiko für Piloten, Zuschauer und eventuell auch Anwohner eingegangen wird. Nicht einmal bei den stark besuchten Tagen der Offenen Tür der Alliierten in den 80er Jahren gab es Flugzeugakrobatik.

   Daneben suggeriert das Vorhaben der Berliner Flughafengesellschaft und die Genehmigung durch den Senat fälschlicherweise die Normalität eines Flughafens, der – auch aus Sicherheitsgründen - so schnell wie möglich geschlossen werden soll."

Für die BIFT: Manfred Herrmann

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Kontakt

BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof
(BIFT - Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof)
Manfred Herrmann
Bootsbauerstr.18 | D-10245 Berlin
Tel.: +49-(0)30-6847116
Fax.: +49-(0)30-68057031
Mail: mp [Punkt] herrmann [Anti-Spam-Image] t-online [Punkt] de

Für Rückfragen steht außerdem zur Verfügung:
Anne Schmidt, Tel.: +49-(0)30-7857424
Dr. Dieter Oelke, Tel.: +49-(0)30-78992012

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15. März 2006

AKTUELL

Termine:

> siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben)

Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens:

04.07.1996:
Konsensbeschluß von Bund, Land Berlin & Land Brandenburg (PDF, 34 kb)

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