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Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof - Bürger für die Schließung des Flughafens Tempelhof - V.i.S.d.P. dieser Webseite: Manfred Herrmann, für BIFT Pressemitteilung
21. Dezember 2006:
Die Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (BIFT) teilt mit: „Das heute vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg unterbreitete Vergleichsvorschlag – Stilllegung Oktober 2008 statt Oktober 2007 - zu den Klagen gegen die Schließung des Flughafens Tempelhof wäre nur die zweitbeste Lösung. Am besten wäre es, das Gericht würde die zum 31. Oktober 2007 geplante Schließung bestätigen. In der Verhandlung am Dienstag hatte der vorsitzende Richter Jürgen Kipp dies als eher wahrscheinlich angedeutet. Dasselbe Gericht hatte vor einem Jahr auch die Schließung Tegels gebilligt. Die betroffenen Fluggesellschaften wussten spätestens seit dem Erlass des Stilllegungsbescheides für Tempelhof im Juni 2004, dass sie sich ggf auf einen Umzug einzustellen haben. Die Linienfluggesellschaft Luxair war schon damals schon freiwillig nach Tegel, die Charter- und Wartungsfirma für Business-Jets Beechcraft nach Schönefeld umgesiedelt. Und die Anwohner müssten nicht ein weiteres Jahr die Belastungen ertragen, die Steuerzahler nicht ein weiteres Jahr schätzungsweise 10 Mio Euro Verlust finanzieren. Andererseits bliebe bei Ablehnung des Vergleichsvorschlags mindestens ein zeitliches Risiko über den Ausgang des Gerichtsverfahrens. Bei Annahme des Vergleichs gäbe es hingegen für alle Beteiligten Rechts- und Planungssicherheit. Dies gilt auch für die diskreten Interessenten an einer Nachnutzung ohne Flugbetrieb, die es nach Presseberichten auch geben soll. Uneingeschränkt begrüßenswert ist die ungewöhnlich klare Aussage des Gerichts, dass – wenn überhaupt - ein Weiterbetrieb Tempelhofs über die Eröffnung des neuen Flughafens BBI in Schönefeld im Jahr 2011 hinaus auf keinen Fall zulässig wäre, weder in der jetzigen Form als internationaler Verkehrsflughafen noch als Landeplatz für Geschäfts- und Privatflieger, weil dies würde die BBI-Genehmigung gefährden würde. Die Schließungsgegner hatten wiederholt das Gegenteil behauptet, unter anderem der Luftfahrtrechtsexperte Elmar Giemulla. Das war allerdings auch nicht verwunderlich, ist der TU-Professor doch zugleich Präsident des Privatfliegerverbandes AOPA. Diese Feststellung müsste auch die Bahn-AG nachdenklich machen, die Tempelhof unbefristet übernehmen wolle: ein etwaiger Weiterbetrieb nur für rund drei Jahre wäre sicherlich nicht lohnenswert – vorausgesetzt, der Antrag war ernstgemeint und wäre rechtlich machbar.“ Für die BIFT: gez.
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Kontaktpersonen:
BIFT - Bürgerinitiative Flughafen Tempelhofc/o Manfred Herrmann Bootsbauerstr.18 | D-10245 Berlin Tel.: +49-(0)30-6847116 Fax.: +49-(0)30-68057031 Mail: mp [Punkt] herrmann [ Kontakt
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21.
Dezember 2006
AKTUELL Termine: > siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben) Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens: 04.07.1996:
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