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Berlin-Mitte
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... lebt fast die Hälfte aller Haushalte autofrei ! Fußgängerzonen (FGZ) in Berlin & für den Autoverkehr gesperrte (kurze) Straßenabschnitte existing pedestrian areas in Berlin & streets closed for cars Berlin-Mitte:
Pariser PlatzSeit Oktober 2002 ist der Platz endgültig Fußgängerzone - nach jahrelangen Diskussionen, die sich im Wesentlichen auf die Durchfahrbarkeit des Brandenburger Tores für Privat-PKW, Busse und Taxen bezogen. Nachdem in einer testweisen Sperrung aufgrund der Platzgestaltung und Torsanierung das von ADAC, CDU und FDP prognostizierte "Verkehrschaos" in den umgebenden Straßen zu ihrem Ärger leider ausblieb und auch "das Volk" immer intensiver eine Fußgängerzone forderte, entdeckte sogar der wendige Stadtentwicklungssenator Strieder (SPD) die Qualitäten eines autofreien Pariser Platzes. Auch die PDS plädierte am Ende für die Sperrung des Tores für PKWs, Busse und Taxen, was von der Gegenseite mit freudiger Häme als historische Kontinuität interpretiert wurde. Keine Verrenkungen hingegen mußten die Grünen machen: Sie waren die einzige Partei, die sich konsequent von Anfang an für die Öffnung des Brandenburger Tores nur für Fußgänger und Radler - und damit für eine Fußgängerzone auf dem Platz - engagiert hatten. Leider sieht der Platz mit seinen Bordsteinkanten immer noch wie eine Straße aus, so daß sich häufig Autos auf ihn verirren ... Presse:
Rathausstr./Alexanderplatz - Spandauer Str. / Bereich um Fernsehturm & MarienkircheAnfang 2002 wurde ein Teil dieser Fußgängerzone (Rathausstraße) von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Frage gestellt. In einer Veranstaltung am 6. März 2002, die sie zur Straßenbahnplanung durchführte, protestierten jedoch sowohl die Anwohner als auch die Investorenvertreter gegen die Straßenplanung. Daraufhin hat die BVV-Mitte einstimmig dies Planung zurückgewiesen (Antragstext).
Der
Bezirk Mitte war für den Erhalt der Fußgängerzone, hatte
aber kein Veto-Recht gegen den Senat. Die Aufhebung der Fußgängerzone
begründeten die Senats-Verkehrsplaner mit der Anlieferung eines neu
geplanten Kaufhauses. Damit wäre neuen Schleichwegen Tür und
Tor geöffnet worden, die Rathausstraße wäre zu einer ganz
normalen, verkehrsbelasteten Autostraße degeneriert. Einer der letzten
Orte, wo man entspannt einkaufen kann, wäre - trotz "Beruhigungspille"
Tempo 30-Regelung, an die sich, wie mittlerweile üblich, niemand hält
- verlärmt und verdreckt worden.
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"Urbane"
Stadt: so hätte die Rathausstraße beinahe ausgesehen,
Presse: - 30.04.2005, Berliner Zeitung: Vis-à-vis vom Fernsehturm | Wohnen direkt neben dem Berliner Rathaus - 27.03.2005, Der Tagesspiegel: Wie heißt dieser Platz? Einstellung der Straßenplanung: - 03.06.2002, Senatsverkehrsverwaltung, Beantwortung einer Kleinen Anfrage von Michael Cramer, MdA Bündnis 90 Die Grünen: Autos am Alexanderplatz wichtiger als Fußgänger(innen) ? - 18.05.2002, Berliner Zeitung: Rathauspassage bleibt Boulevard - Senat streicht Straßenbau - 17.05.2002, Presseerklärung Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgesordnetenhaus: Gelder für Straßenneubau in Rathauspassage gestrichen www.gruene-berlin.de/mitte/aktuelles/PE-Alex-Claudia.html Anwohnerveranstaltung: - Scheinschlag 04/2002: Möglichst billig, möglichst schnell und Punkt / Neue Tendenzen und alte Probleme in der Berliner Verkehrspolitik - 08.03.2002, Berliner Zeitung: MITTE: Nur der Senat will die neue Straße am Alex - Bezirk, Anwohner und Investoren sind dagegen - 05.03.2002, Berliner Kurier: Protest gegen eine neue Straße am Alex Senat plant Straße anstelle Fußgängerzone: - 01.03.2002, Berliner Zeitung: MITTE - Grüne: Fußgängerzone soll bleiben - 01.03.2002, Neues Deutschland: Autos überfahren Fußgängerzone - Durch die Rathausstraße will der Senat nicht nur die Straßenbahn fahren lassen - 01.03.2002, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - Pressemitteilung: Erschließung der Rathauspassagen tut dem Areal am Fernsehturm gut - 26.02.2002, Berliner Zeitung: MITTE: Bummeln adé - Die Rathausstraße soll bald keine Fußgängerzone mehr sein - 28.01.2002, Berliner Kurier: Kabbelei um Straßenplan Stellungnahmen
& Initiativen Parteien
Stellungnahmen
& Initiativen NGOs
Nicolaiviertel:Theoretisch ist das ganze Viertel eine Fußgängerzone, es wird aber trotzdem überall zugeparkt, siehe: - http://danionline.piranho.de/Sehenswuerdigkeiten/Nikolaiviertel/nikolaiviertel.htm Skate-Anlage Pappelplatz:Der Pappelplatz war einst Marktplatz und wurde 1912/13 als kleiner Stadtpark mit Grünflächen, Rosenrabatten und dem Geldzählerbrunnen angelegt. Ein sehr schönes Beispiel, wie auch Umgestaltungen kurzer und für den Autoverkehr überflüssiger Straßenabschnitte die Lebensqualität im Kiez erhöhen können, ist diese neue Spielfläche auf der ehemaligen Straße zwischen Pappelplatz und dem Friedhof der Sophiengemeinde (Sanierungsgebiet Rosenthaler Vorstadt). Nach einer Anwohnerbefragung (89,6 Prozent Zustimmung und nur 2,3 Prozent Ablehnung!) ist im März 2003 in Zusammenarbeit mit Skate-Spezialisten eine Skateranlage entstanden, die von den Jugendlichen aus der Nachbarschaft intensiv benutzt wird. Die anfänglichen Bedenken wegen der Friedhofsruhe konnten nach einem intensiven Abstimmungsprozess mit dem Gemeindekirchenrat ausgeräumt werden. - Skateranlage Pappelplatz (Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit Plänen, Fotos und Daten zur Umgestaltung) Kontakt
autofrei wohnen:
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21.
Oktober 2005
Aktuelles 09.10.2004: Wird `Unter den Linden´ im Sommer 2005 in eine große Wiese verwandelt? Ausstellung
exhibition:
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