| home
Berlin-Mitte D+Ausland Netzwerk Theorie sitemap . |
Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes . Grüne Fraktion Berlin: Pressemitteilungen zum Flughafen Tempelhof . 01.03.2007: Zur Zukunft des Tempelhofer Felds | Grüne Position zur Zukunft des Tempelhofer Felds 12.02.2007: Keine Flugzeuge mehr in Tempelhof – Nachnutzungskonzept entwickeln 16.01.2007: Senat ist dabei, Planfeststellung für Tempelhofer Feld zu ändern 10.01.2007: Planungsrecht ändern und rechtsunwirksames Volksbegehren beenden 21.12.2006: Schließung Flughafen Tempelhof: Besser spät als gar nicht 19.12.2006: Schnellstmöglich Planungsrecht für Tempelhof ändern! 15.11.2006: Planungsrecht für Flughafen Tempelhof ändern 14.11.2006: Konstruktive Politik statt falscher Erwartungen 19.07.2006: Doppelringkonzept zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof 24.03.2006: Doppelringkonzept: Ideen für das Tempelhofer Feld ab Sommer 2007 17.03.2006: Finanzierung des Flughafens auf den Prüfstand und Tempelhof umgehend schließen 02.03.2006: Tempelhof ist falscher Standort für Flugspektakel von Red Bull 25.11.2005: Trotz positiver Gerichtsentscheidung für Tegel: Schließung von Tempelhof durch Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses vorantreiben 10.11.2005: Senat bei Schließung des Flughafens Tempelhof auf dem Holzweg 05.10.2005: Planungsrechtliche Schließung von Flughafen Tempelhof ist überfällig! 30.09.2005: Zehn verkehrspolitische Fehler des Senats 20.09.2005: Schließungsbeschlüsse für Tempelhof und Tegel nur heiße Luft! 28.01.2005: Riesenrad aufs Tempelhofer Feld 27.10.2004: Flughafen Tempelhof unwiderruflich schließen! 24.09.2004: Tempelhof: Ein bisschen schließen geht nicht! 09.06.2004: Die große Heuchelei und das kurze Gedächtnis der FDP 04.06.2004: Senat ohne Luftverkehrskonzept 22.05.2003: EIN Flughafen für die Region - Chaos nach der gescheiterten Flughafen-Privatisierung 24.11.2002: Endlich: Flughafen Tempelhof wird dicht gemacht 24.10.2002: Flughafen Tempelhof so schnell wie möglich schließen 26.06.2002: Überflüssigen Flughafen Tempelhof sofort schließen 01.03.2007:Zur Zukunft des Tempelhofer Felds Grüne Position zur Zukunft des Tempelhofer Felds 1.
Beendigung des Flughafenbetriebs
Der Flughafenbetrieb muss so bald wie möglich – spätestens zum 31.10.2008 – definitiv eingestellt werden, und zwar sowohl für den Linienflugverkehr als auch für Geschäftsverkehr. Das von der "Interessengemeinschaft Ciy-Airport Tempelhof" initiierte Volksbegehren ist für uns inhaltlich nicht unterstützenswert und rechtlich unzulässig, da Berlin sich im Planfeststellungsverfahren für den Flughafen BBI–Schönefeld zur Schließung von Tempelhof und Tegel verpflichtet hat. Die
Gründe dafür liegen auf der Hand: Die mit den An- und Abflügen
verbundene besonders hohe Umwelt- und Gesundheitsbelastung ist in dieser
Innenstadtlage nicht länger tragbar. Auch die Unfallgefährdung
ist hier deutlich größer als in Stadtrandlage.
Die Konzentration des Flugverkehrs auf einen Standort ist auch für flughafennahe Unternehmen sinnvoll. Vom Nutzungsinteressenten Bahn erwarten wir, dass er eine optimale Schienenverkehrsinfrastruktur bereitstellt. Die Bahn wird vom Steuerzahler und von den Bahnkunden nicht finanziert, um schienenverkehrsfremde private Logistik zu betreiben. Wir fordern den Gesellschafter Bund auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Bahn AG sich auf die Optimierung ihres Kerngeschäfts konzentriert. 2.
Grundsätze zur Entwicklung des Gesamtareals:
• Das Areal muss von der öffentlichen Hand entwickelt werden. Bund und Berlin dürfen sich nicht verführen lassen, das gesamte Areal einem Investor zu überlassen, der hier eine private Stadt in der Stadt baut. • Der Entwicklung dieses Ortes muss man Zeit geben. Es ist es sinnvoll, die Teilgebiete abschnittsweise und zeitlich gestreckt zu planen. Berlin hat seit der Vereinigung zu viele Flächen gleichzeitig erschlossen, die wenig wirtschaftliche Kraft entwickeln, weil alle gleichzeitig auf Investoren warten. Auch für die denkmalwerten Flughafenanlagen ist es besser, sie für einige Jahre sorgfältig zu sichern als sie vorschnell für eine unpassende Nutzung zu verbauen. • Die im Berliner Flächennutzungsplan festgelegten Nutzungen und die sparsame Erschließung von den Rändern her mit Offenhaltung einer größeren Freifläche in der Mitte ist prinzipiell richtig. Für den Bau eines neuen kompakten Stadtteils auf dem Flugfeld hat Berlin auf absehbare Zeit gar keinen Bedarf. • Das Areal muss sich räumlich öffnen zu den angrenzenden Stadtteilen und muss ihre städtebauliche Aufwertung ermöglichen. Dies gilt insbesondere für städtebauliche Ergänzungen zum Rollbergviertel und zum Bereich Silbersteinstrasse / Oberlandstrasse. Räumliche Verbindungen dürfen aber nicht durch neue Verkehrsachsen geschaffen werden. Die angrenzenden Stadtteile sind sehr gut durch die Tangentialstraßen Tempelhofer Damm, Columbiadamm, Hermannstrasse, Oberlandstrasse und durch die Autobahn A 100 erschlossen. • Die im Berliner Flächennutzungsplan dargestellte Hauptnutzung durch Grün ist richtig, weil sie die vorhandenen Stadtkanten ergänzende Nutzung und Aufwertung ermöglicht, und die Verbindung der Stadtteile durch eine großzügige Freifläche und Raum für Erholung und Freizeit ermöglicht. Diese Fläche ist auch eine wichtige Luftschneise für den Süden Berlins. • Diese Freifläche soll möglichst naturnah und pflegeleicht gestaltet werden, sparsam gegliedert durch Sträuche und Bäume. Die Rollbahnen werden Trendtreff für die Jugend aus aller Welt, für Skaten, Freiluftdisko, Sport und Spiele aller Art. Die Loveparade wird hier neue Höhepunkte feiern. Ein Teilgebiet wird zum städtischen "Youth-Campingplatz Tempelhof International". • Die Projekte und Bauvorhaben, die hier entstehen, sollen Teil einer "Internationalen Öko–Bau–Ausstellung" werden durch innovative Energiekonzepte, durch ökologisch vorbildliches Bauen und Gestalten, durch Modelle für autofreies Wohnen und Arbeiten bei optimaler U- und S-Bahnanbindung etc. Berlin muss diese Aufgabe nutzen, um wirklich zur Solarhauptstadt zu werden! 3.
Die Suche nach einer Kernnutzung:
Das andere ist die Anfrage eines Investors für ein Gesundheitszentrum mit ergänzendem Geschäftsflugverkehr. Ein privates Gesundheitszentrum ohne angrenzenden Flugverkehr halten wir für städtebaulich interessant für das Teilgebiet am Tempelhofer Damm, südlich des U–Bahnhofs Paradestrasse. Bei dem umfassenden Berliner Angebot an Kliniken müsste aber erst mal der Bedarf geprüft werden. Wir schlagen vor, die Diskussion um die Nachnutzung der baulichen Flughafenanlagen und des engeren Vorfeldes offensiv mit einer Initiative zum weiteren Hauptstadtumzug von Bonn nach Berlin zu verknüpfen. Wir halten die Umsiedlung des Verteidigungsministeriums von der Bonner Hardthöhe nach Tempelhof für sinnvoll und machbar. Das Verteidigungsministerium hat ca 300 Beschäftigte in Berlin und 2.900 in Bonn. Für das Ministerium ist der Abbau von doppelten Entscheidungsstrukturen dringend nötig. Die Baulichkeiten auf der Hardthöhe sind teilweise in schlechtem Zustand. Tempelhof bietet die passenden Gebäude und Bau- und Nutzflächen auf dem engeren Vorfeld des Flughafens. Der faschistische Baustil dieser Anlage muss mit modernem demokratischen Geist gefüllt werden. Der Standort ist optimal mit der U–Bahn ans Zentrum angebunden. Der Ministeriumssitz am Reichpietschufer ist nicht sehr weit. Der Flughafen BBI ist optimal per Bahn und Autobahn erreichbar. Eine Verknüpfung dieser Idee mit einer weiteren Offenhaltung des Flughafen aber lehnen wir entschieden ab. Wir fordern den Senat auf, aktiv mit dem Bund über die Nutzung der Flughafenanlagen für einen Umzug des Verteidigungsministeriums zu verhandeln. So können neue Arbeitsplätze für Berlin gewonnen werden und eine passende Nutzung für die denkmalwerten und geschichtsträchtigen Flughafengebäude. Franziska Eichstädt–Bohlig 12.02.2007:Keine Flugzeuge mehr in Tempelhof – Nachnutzungskonzept entwickeln Franziska Eichstädt-Bohlig, Fraktionsvorsitzende, erklärt: Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Der Flughafen Tempelhof wird am 31. Oktober 2008 geschlossen. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen, die in der Nähe des Flughafens wohnen. Mit der Belästigung durch Lärm und Abgase und mit dem nie ganz auszuschließenden Risiko eines Unglücks wird es ein Ende haben. Wir begrüßen die klare Entscheidung des Gerichts. Mit
der endgültigen Schließung des Flughafen Tempelhofs ist der
Weg für Flughafen BBI frei. Nach dem Ausbau von Schönefeld wird
es nur noch einen Flughafen in der Region geben. Auch private Geschäftsflüge
können dann über Schönefeld abgewickelt werden! Wir fordern
den Senat auf, Tempelhof für den Flugverkehr komplett, also auch für
Geschäftsflüge, zu schließen! Tempelhof ist sowohl über
den Bahnhof Südkreuz und über die Autobahn optimal an den neuen
Flughafen in Schönefeld angebunden.
16.01.2007:Senat ist dabei, Planfeststellung für Tempelhofer Feld zu ändern Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin , erklärt Die
Einsicht kommt spät, aber sie kommt. Schon im Oktober 2004 hatte die
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den Antrag zur Änderung des
Planungsrechts für Tempelhof eingebracht. Dieser Antrag wurde abgelehnt
mit der Begründung, den Flugverkehr in Tempelhof könne man auch
so beenden. Ein vergleichbarer Antrag im November letzten Jahres scheint
den Senat überzeugt zu haben.
10.01.2007:Planungsrecht ändern und rechtsunwirksames Volksbegehren beenden Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt: Es ist bedauerlich, dass die Fluggesellschaften den Vergleich des Gerichtes nicht akzeptieren, zumal es schon eine großzügige Entscheidung ist, den Flugbetrieb zum wirtschaftlichen Schaden der Flughafengesellschaft und damit des Landes Berlin in Tempelhof um ein weiteres Jahr zu verlängern. Eine rasche Entscheidung für Tempelhof dient der Planungssicherheit der Wirtschaft und liegt auch im Interesse der Fluggesellschaften und ihrer MitarbeiterInnen. Wir erwarten zuversichtlich einen für das Land Berlin günstigen Richterspruch am 30. Januar. Es kann nicht sein, dass die Flughafengesellschaften diktieren, dass der Flugbetrieb in Tempelhof stattzufinden hat – unabhängig von ökonomischen und ökologischen Folgeschäden – obwohl er wirtschaftlicher und weniger umweltschädigend an anderer Stelle stattfinden kann. Aus diesem Grund fordern wir seit langem die Änderung des Planungsrechtes durch den Senat für das Tempelhofer Feld. Denn dann darf niemand mehr dort fliegen. Ein entsprechender parlamentarischer Antrag wird am Montag im Verkehrsausschuss beraten. Darüber hinaus fordern wir die Initiatoren des Volksbegehrens für den Flugbetrieb in Tempelhof auf, keine falsche Erwartungen bei der Tempelhofbefürwortern zu wecken. Die Schließung von Tempelhof ist Bestandteil der Planfeststellung von BBI. Deshalb hat ein Volksbegehren zur Offenhaltung von Tempelhof rechtlich keinerlei Folgen. Um dieses wichtige demokratische Instrument nicht zu verschleißen, sollten die Initiatoren ihre Initiative einstellen. 21.12.2006:Schließung Flughafen Tempelhof: Besser spät als gar nicht Franziska Eichstädt-Bohlig, Fraktionsvorsitzende, erklärt: Der Vergleichsvorschlag des Gerichts kann das Tauziehen um die Schließung des Flughafens endlich beenden. Senat und Fluggesellschaften sollten diesen Vergleich annehmen, auch wenn die AnwohnerInnen von Tempelhof dann noch ein Jahr länger unter dem Fluglärm zu leiden haben. Ein späterer Schließungstermin ist besser als die Fortsetzung der Hängepartie. Für die Zukunft des Geländes ist es wichtig, dass der Senat die Planfeststellung für den Flughafen Tempelhof ändert, damit der Flugbetrieb dort ein für alle mal ein Ende ausgeschlossen ist. Die Planung für eine sinnvolle Nachnutzung des Geländes kann dann endlich konsequent angegangen werden. Die Vorschläge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen liegen auf dem Tisch. 19.12.2006:Schnellstmöglich Planungsrecht für Tempelhof ändern! Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt Dass fünf Minuten vor zwölf erneut Investoren den Flugbetrieb in Tempelhof aufrecht erhalten wollen, verwundert nicht. Eben sowenig, dass Bahnchef Mehdorn einer dieser Protagonisten ist, obwohl er besser daran täte, sich auf das Kerngeschäft der Bahn, den Schienenverkehr, zu konzentrieren. So lange das Planungsrecht den Flugbetrieb in Tempelhof zulässt, wird es Bestrebungen geben, diesen Flughafen auch zu nutzen – ohne Rücksicht auf die Interessen der AnwohnerInnen. Genau deshalb ist es, unabhängig vom Ausgang des Gerichtsverfahrens, notwendig, dass die planungsrechtliche Zweckbestimmung "Flughafen" für das Tempelhofer Feld aufgehoben und ein anderes Planungsziel rechtskräftig formuliert wird. Erst dann wird es keine Diskussionen mehr über den Weiterbetrieb an diesem für den Flugverkehr völlig ungeeigneten Standort geben. Es ist bezeichnend für die Unentschlossenheit von Rot-Rot, dass ein entsprechender Antrag unserer Fraktion in der letzten Legislatur abgelehnt wurde. Da ein solches Vorgehen unerlässlich für eine dauerhafte Stillegung von Tempelhof ist, haben wir einen entsprechenden Antrag erneut eingebracht. Wenn die beabsichtigte Schließung von Tempelhof nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, muss die Koalition umgehend die Planänderung für Tempelhof einleiten. Erst ist der Flugbetrieb für immer ausgeschlossen, da niemand ernsthaft auf die Idee kommen wird, auf einer planungsrechtlich gewidmeten Bau- oder Grünfläche zu starten und zu landen. 15.11.2006:Planungsrecht für Flughafen Tempelhof ändern Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert das Planungsrecht für den Flughafen Tempelhof zu ändern. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion gestern beschlossen. Durch ein Planfeststellungsverfahren soll das Flughafengelände in eine Grünfläche umgewidmet werden, die von Wohn- und Gewerbeflächen flankiert wird. Der Planfeststellungsbeschluss wird endlich Rechtssicherheit für die Schließung des Flughafens Tempelhof bringen, weil auf planfestgestellten Grün- oder Wohnungsbaufläche kein Flugverkehr möglich ist. Es ist besser auf Nummer Sicher gehen, als immer wieder vor Gericht die Schließung des Flughafens zu verteidigen. Das schafft auch Rechtssicherheit für den Planfeststellungsbeschluss für BBI. Der wird durch die verantwortungslosen Diskussionen zur Offenhaltung von Tempelhof nämlich in Frage gestellt, da die Schließung von Tempelhof Gegenstand bei der Abwägung für die Standortentscheidung war. Wenn die Planfeststellung rechtskräftig ist, kann künftig nicht alle Monate durch selbsternannte Investoren eine neue Sau über das Tempelhofer Feld getrieben werden. Wir fordern die Regierungsfraktionen auf, dem Antrag zuzustimmen. 14.11.2006:Konstruktive Politik statt falscher Erwartungen Franziska Eichstädt-Bohlig und Volker Ratzmann Fraktionsvorsitzende, erklären: Klaus
Wowereit hat mit seinen Forderungen an den Bund eine Bruchlandung
Zu diesen Aufgaben gehört die Sanierung der Staatsoper Unter den Linden. Das reichhaltige Kulturangebot gehört zu den Zukunftspotenzialen Berlins. Der Senat muss sich an die von ihm selbst getroffenen Verabredungen halten und die notwendigen Investitionsmittel für die Sanierung der Oper bereit stellen. Der Bund ist mit 50 Millionen Euro dabei, private Sponsoren stellen 30 Millionen Euro zur Verfügung. Erhalt und Ausbau eines attraktiven Angebots im öffentlichen Personennahverkehr ist eine weitere Aufgabe, der sich der Senat stellen muss. Der Senat darf dem Bund nicht einfach die U55 vor die Füße schmeißen und gleichzeitig den Weiterbau der Stadtautobahn nach Treptow planen. Sinnvoll wäre es, die Autobahnpläne in der Schublade verschwinden zu lassen, um Bundesmittel für die Lösung des Problems U55/S21 bereitstellen zu können. Definitiv nicht zur Zukunft Berlins gehört der Flugbetrieb auf dem Flughafen Tempelhof. Die Region Berlin-Brandenburg braucht einen leistungsfähigen Flughafen, den BBI in Schönefeld. Der Flughafen Tempelhof muss geschlossen werden. Statt der bisherigen halbherzigen Versuche, muss der Senat umgehend ein Planfeststellungsverfahren einleiten, durch das der Flughafen Tempelhof rechtssicher geschlossen und das Flughafengelände zur Grün- und Freifläche sowie in den Randbereichen zum Standort für Wohnungsbau, Sportnutzungen und Gewerbeflächen entwickelt werden kann. In das Flughafengebäude könnten, einen entsprechenden Beschluss des Bundes vorausgesetzt, Bundesministerin einziehen, die jetzt noch in Bonn ihren Sitz haben. 19.07.2006:Doppelringkonzept zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof Claudia Hämmerling, Sprecherin für Stadtentwicklung, erklärt: Wir begrüßen, dass der Senat heute ein öffentliches Forum zur Nachnutzung des Tempelhofer Feldes durchführt. Allerdings sollte er zuvor sicherstellen, dass der Flughafen auch wirklich geschlossen wird. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat der Senat unseren Vorschlag abgelehnt, hierzu einen gerichtsfesten Planfeststellungsbeschluss herbeizuführen. Wir haben Nutzungsvorstellungen entwickelt, die die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen und auf die Ausweisung von Flächen für Wohnungen und Gewerbe verzichten. Diese könnten in einer zweiten Entwicklungsstufe in das Konzept integriert werden. Langfristig wäre Geschosswohnungsbau beidseitig angrenzend an das vorhandene Flughafengebäude und die Umwidmung der südlich gelegenen Optionsflächen in Gewerbe möglich. Wir schlagen ein Doppelringkonzept vor. Es sieht vor, dass das Tempelhofer Feld in drei Zonen aufgeteilt wird, wobei die Nutzungsintensität von innen nach außen zunimmt. Im Innenbereich soll ein Abschnitt unter Naturschutz gestellt werden um die seltene Vegetation zu bewahren, die sich dort entwickelt hat. Der Mittlere Bereich kann ein Volkspark werden, der sich in weiten Teilen selbst überlassen bleibt. Die Spontanvegetation und die entstehenden Wegeverbindungen sind Ergebnis der mehr oder weniger intensiven Nutzung durch die Bevölkerung. Durch diese Nutzung wird die stadtklimatische Funktion des Tempelhofer Feldes als Frischluftgebiet bewahrt. Entwicklungsschwerpunkt
im Randbereich ist das Flughafengebäude. Hier ist offensive Werbung
nötig, damit nachziehende Bundesbehörden oder Unternehmen gewonnen
werden. Die Flächen hinter den Gebäuden können für
temporäre Großausstellungen, Events aber auch für Dauerausstellungen
von Raum- und Luftfahrt genutzt werden.
Die nördlich anschließenden Optionsflächen können zunächst als Camping bzw. Jugendcampingflächen genutzt werden. Die unmittelbar an der Bahn gelegene westlich Fläche ist als Stellplatz für Wohnwagen geeignet. Von hier aus bis zum Tempelhofer Damm an den Flughafengebäuden ist Wohnungsbau sinnvoll. Dabei kann auf die Marktnische "Autofreies Wohnen" gesetzt werden. Rad- und Fußwege durch den Park schaffen neue attraktive Verkehrsverbindungen zwischen den Stadtteilen. Wir fordern den Senat auf, ein Planfeststellungsverfahren zur Aufhebung des Flughafenstandortes zugunsten einer solchen oder ähnlichen Nutzung einzuleiten, um nicht erneut an den Klagen der Airlines zu scheitern. 24.03.2006:Doppelringkonzept: Ideen für das Tempelhofer Feld ab Sommer 2007 Claudia Hämmerling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin, erklärt: Im Stadtplanungsausschuss am letzten Mittwoch zeigte sich die Senatorin optimistisch, dass schon im Sommer 2007 der Flughafen geschlossen werden könnte. Deshalb ist es Zeit, dass tragfähige Ideen für die weitere Nutzung der Flächen entwickelt werden. Die Berliner Bündnisgrünen haben ein Ideenkonzept entwickelt, das die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt, auf die Ausweisung der üblichen Immobilienstandorte verzichtet und für wirtschaftliche Veränderungen offen ist, so dass Wohnungen und Gewerbeflächen in einer zweiten Entwicklungsstufe integrierbar sind. Langfristig ist die Entwicklung von Geschosswohnungsbau beidseitig angrenzend an das vorhandene Flughafengebäude und die Umwidmung der südlich gelegenen Optionsflächen in Gewerbe möglich. Doppelringkonzept: Das Tempelhofer Feld wird durch zwei ringförmige Wege in drei Zonen aufgeteilt. Die Nutzungsintensität nimmt von innen nach außen zu. 1. Zentraler Bereich: Ein Fußweg umspannt den inneren Bereich. Er soll in seiner jetzigen Form unter Naturschutz gestellt werden, um die einzigartige Flora und Fauna zu bewahren. Im Laufe der Jahre hat sich hier eine seltene Magerrasenvegetation entwickelt. 2. Mittlerer Bereich: Dieser Teil des Flugfeldes wird ein Volkspark, der sich in weiten Teilen selbst überlassen bleibt. Die sich hier entwickelnde Spontanvegetation und die entstehenden Wegeverbindungen sind Ergebnis der mehr oder weniger intensiven Nutzung durch die Bevölkerung. Eine Reglementierung der Nutzung und Pflege der Vegetation ist nicht vorgesehen. Ein Fahrradweg begrenzt diese Zone. Er ist gleichzeitig Ringweg und Fahrradverbindung zwischen den angrenzenden Wohngebieten. Die alten Start- und Landebahnen können für Sport und Freizeitaktivitäten genutzt werden. 3. Außenbereich: Zentraler Entwicklungsschwerpunkt ist das Flughafengebäude. Der kostentreibende Leerstand ist schnellstmöglich zu beseitigen. Nachziehende Bundesbehörden und Verbände finden hier ausreichend Platz, so dass Neubauten nicht notwendig sind. Die Flächen hinter den Gebäuden können für temporäre Großausstellungen, Events aber auch für Dauerausstellungen von Raum- und Luftfahrt und ein Riesenrad genutzt werden. Im Uhrzeigersinn schließt eine Fläche an, die zunächst wie der mittlere Volkspark genutzt werden soll. Innerhalb dieses Parks sollen interkulturelle Gärten entstehen. Ein Teilbereich soll im Rahmen einer Bundesgartenschau zu einem attraktiven Stadtpark entwickelt werden. Der Teil des Parks, der unmittelbar an das Flughafengebäude grenzt, kann bei entsprechender Nachfrage zu einem Wohngebiet entwickelt werden. Südlich folgt ein Sportpark bis hin zum geplanten S-Bahnhof Oderstraße. Hier ist Platz für traditionelle Sportarten wie Fußball und Tennis aber auch für Trendsportarten wie Kletterfelsen und Beach-Volleyball. Die Nutzungsintensität soll zur S-Bahn hin zunehmen. Ein City-Golfplatz im nördlichen Bereich ist eine sinnvolle Ergänzung, die den Haushalt entlastet. Er könnte langfristig zugunsten von Wohnungsbau aufgegeben werden. Der Bahnhof Oderstraße muss kurzfristig vom Land Berlin bestellt und gebaut werden. In westlicher Richtung neben dem Sportplatz ist Raum für einen zentralen Festplatz oder einen Vergnügungspark wie das Tivoli. Auch ein Riesenrad ist alternativ zu dem Standort an den Flughafengebäuden möglich. Die nördlich anschließenden Optionsflächen können zunächst als Camping bzw. Jugendcampingflächen genutzt werden. Die unmittelbar an der Bahn gelegene westlich Fläche ist als Stellplatz für Wohnwagen geeignet. Diese Flächen können bei Bedarf teilweise in Gewerbeflächen umgewandelt werden. Von hier aus bis zum Tempelhofer Damm an den Flughafengebäuden ist Wohnungsbau sinnvoll. Dabei soll auf die Marktnische Autofreies Wohnen gesetzt werden soll. Durch S- und U-Bahn ist die Verkehrsanbindung optimal. Damit auch der Lärmschutz für das Quartier gesichert ist, muss entlang der Bahn und des Tempelhofer Damms ein Gebäuderiegel entstehen. Hier kann unter anderem die Nahversorgung des Wohngebietes sichergestellt werden. 17.03.2006:Finanzierung des Flughafens auf den Prüfstand und Tempelhof umgehend schließen Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt:
Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes für den Bau des Flughafens
BBI in Schönefeld ist ein positives Signal für die wirtschaftliche
Entwicklung Berlins und für mehr Arbeitsplätze. Das braucht Berlin,
damit es finanziell endlich auf die Füße kommt.
- Angesichts der derzeitigen Hauhaltslage ist es das Gebot der Stunde, das Finanzierungskonzept für das 2-Milliarden-Euro-Projekt auf den Prüfstand zu stellen. Und das nicht nur wegen der erhöhten Auflagen zum Lärmschutz und zur Entschädigung der AnwohnerInnen. Eine neutrale Wirtschaftlichkeitsuntersuchung muss prüfen, ob angesichts des Gebührenverfalls bei den Flughäfen die bisherigen Rechnungen überhaupt noch aufgehen. Außerdem müssen die bisherigen Kosten des Projektes auf den Tisch - ein neues Finanzdesaster wie das Tempodrom kann Berlin sich nicht leisten. - Mit dem Urteil ist das Planfeststellungsverfahren BBI abgeschlossen und der Weg frei für die zügige Schließung des Flughafens Tempelhof. Der Senat muss unserem Antrag zur Aufhebung bzw. Widerruf des Planfeststellungsbeschlusses zum Flughafen Tempelhof (15/4528) endlich Rechnung tragen und dafür alle notwendigen Schritte einleiten. Der Versuch einiger Fluggesellschaften, noch ein Hintertürchen offen zu halten, muss der Senat zurückweisen. Im Sinne eines zügigen Baubeginns sollten die Airlines auch nicht länger an dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zweifeln. Jetzt sind die Weichen für die Konzentration des Flugverkehrs gestellt. (c) Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus - Berlin 16.03.2006:Flughafen: Erleichterung über das Urteil – Entscheidung im Interesse Berlins und der AnwohnerInnen Sibyll Klotz und Volker Ratzmann, Fraktionsvorsitzende, erklären: Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Bau des Flughafens Berlin-Schönefeld. Damit ist der Weg frei, dem künftigen Luftverkehrsbedarf der Region Berlin-Brandenburg in Schönefeld an einem Standort gerecht zu werden. Das wird neue Impulse für den Wirtschaftsstandort Berlin bringen und gleichzeitig sind hohe Auflagen zum Lärmschutz im Sinne der AnwohnerInnen getroffen worden. Der Flughafen Tempelhof muss und kann jetzt umgehend geschlossen werden. Das Planfeststellungsverfahren ist abgeschlossen. Jetzt wird der nächste Schritt sein, das bisherige Finanzierungskonzept des 2-Milliarden-Projektes im Hinblick auf die zusätzlichen Auflagen des Gerichtes zu überprüfen und auf finanziell sichere Füße zu stellen. 02.03.2006:Tempelhof ist falscher Standort für Flugspektakel von Red Bull Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin, erklärt: Die Flugshow "Red Bull Air Race" auf dem Tempelhofer Flugfeld wirft eine ganze Reihe von sicherheitsrelevanten Fragen auf. Selbst wenn die Flugzeuge nur über freiem Feld und nicht über den Köpfen der Zuschauer fliegen sollen – einen Unfall kann niemand hundertprozentig ausschließen. Der Absturz eines Flugzeuges bei einer Flugshow in Ramstein und die Opfer sind unvergessen. Damals ist einem erfahrenen Piloten ein Fehler unterlaufen – das ist auch bei der in Tempelhof geplanten Show nicht auszuschließen. Die Folgen könnten mitten in der Stadt noch viel dramatischer sein als in Ramstein. Es gibt einen Konsensbeschluss, den Flughafen schnellstmöglich zu schließen. Er ist unwirtschaftlich und der Flugverkehr stellt eine Belästigung der Anwohner und eine Belastung der Umwelt dar. Abgesehen von der Unfallgefahr, steigt diese "normale" Belastung durch die Flugshow noch an. Wenn diese Show überhaupt stattfinden muss, dann besser am Stadtrand in einem weniger dicht besiedeltem Gebiet. 25.11.2005:xxx 10.11.2005:xxx 05.10.2005:xxx 30.09.2005:xxx 20.09.2005:xxx 28.01.2005:xxx 21.12.2004, Themenseiten: Bauen & Stadtentwicklung & Verkehr:Download als PDF: - Text (42 kb) - Plan (256 kb) 27.10.2004:xxx 24.09.2004:xxx 09.06.2004:xxx 04.06.2004:xxx 22.05.2003:xxx 24.11.2002:xxx 24.10.2002:xxx 26.06.2002:xxx Kontakt
autofrei wohnen
URL dieser
Seite: http://www.autofrei-wohnen.de/Berlin/gruene-fraktion-berlin-pm.html
|
14.
Mai 2007
AKTUELL Termine: > siehe Startseite Tempelhofer Feld (an gleicher Stelle: rechte Spalte oben) Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens: 04.07.1996:
Pressemitteilungen (PM) & Meldungen: Übersicht der Pressemitteilungen der BIFT (Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof) 21.12.2004:
|