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Ein Argument gegen Flughäfen in der Nähe von Wohngebieten:

"(...) Kinder in den Flughafen nahen Gebiete sind die Leidtragenden. Sie sind am meisten betroffen, sei es im Kindergarten beim Spiel, in der Nacht (bei möglichen Nachtflügen) und insbesondere in der Schule. Ihre Gesundheit und Entwicklung leidet unter der messbaren objektiven und subjektiv empfundenen Lärmstörung. Ihr Allgemeinbefinden kann sich verschlechtern; Störungen können sich in Unruhe und einhergehenden Konzentrationsstörungen äußern. Nicht umsonst hat eine Studie von Schülern in München diese Symptome untersucht. Diese Studie zeigt auf, dass nach der Verlegung des Flughafen München (Riem) nach München (Erding), die Schüler in der Nähe von Erding jetzt die gleichen Probleme und Symptome wie Konzentrationsschwäche, allgemeines Absinken der Leistungen und Schlafstörungen zeigen, wie sie zuvor bei den Schülern in Riem vor der Verlegung des Flughafens festgestellt wurden. Und, dass sich dieselben Probleme seitdem bei den Schülern in Riem drastisch reduziert haben bzw. ganz verschwunden sind und die sich Ihre Leistungen wieder verbessert haben, sollte uns zu denken geben. (...)"

Hinweis am 20.02.2004 von fitzgerald [Punkt] regina [Anti-Spam-Image] freenet [Punkt] de

in Berlin-Tempelhof:
Autofrei Wohnen auf dem Gelände des zukünftig stillgelegten Flughafenfeldes
Tempelhofer Feld
eventuelle Realisierung erst langfristig
Senatsplanungen, weitere Nachnutzungsideen & Schließungsdiskussion

Senatsplanungen
weitere städtebauliche Planungen und Ideen
Schließungsdiskussion
allgemeine Informationen zum Bezirk Tempelhof

Kontakt autofrei wohnen

Senatsplanungen
Januar 2008:
In der 2. Phase des Online-Dialog Mitte/Ende 2007 (> www.berlin.de/flughafen-tempelhof/) wurden die Vorschläge sichtbar geschaltet. Auch wir haben unseren Vorschlag für ein Autofreies Stadtviertel vorgestellt:
- "Autofrei Wohnen"
Von weiteren Teilnehmer/innen wurde ebenfalls autofreies Wohnen vorgeschlagen:
- "Zentrale Grünfläche und autofreies Wohnen am Rande"
- "Autofreies Wohnen und vor allem viel Grün"
Die Vorschläge können von jeder/m, die/der sich dort anmeldet, noch bis zum 2. November 2007 bewertet werden. Informationen zum Verfahren:
Informationen | Erstmalig anmelden

Juli 2007
Am 23.05.2007 startete der Senat die 1. Phase einer "Ideenbörse" (Online-Dialog > www.berlin.de/flughafen-tempelhof/), wo die Berliner/innen ihre Vorschläge zur Nachnutzung vorstellen können (Pressemitteilung SenStadt v. 04.07.2007). Dort wurde bereits auf eine autofreie Ökosiedlung hingewiesen.

Februar 2007
Die Gesellschafter des Gebietes (Bundesregierung, Land Berlin & Land Brandenburg) halten an der Schließung fest und diskutieren derzeit die verschiedenen Nachnutzungsideen. Das Verfahren zur Aufhebung der Planfeststellung des Flugbetriebs ist eingeleitet, am 30.10.2008 wird der letzte Flieger Tempelhof verlärmen.

Juli 2006
Ungeachtet des andauernden politischen Streits über die Einstellung des Flugbetriebes veranstaltet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am 19. Juli 2006 eine "Standortkonferenz" zum Flughafen Tempelhof.

Details und Links zur Senatsplanung siehe SenStadt-Pressemitteilung:
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer wendet sich neuen Orten mit Zukunftspotenzial zu | (...) Standortkonferenz zum Flughafen Tempelhof am 19. Juli (03.07.2006)
"(...) Der Flugbetrieb auf dem Flughafen Tempelhof soll 2007 beendet werden. Damit fällt eine Fläche in das Berliner Stadtgebiet zurück, die mit ca. 386 ha größer ist, als der gesamte Berliner Tiergarten. Ein gewaltiges Flächenpotenzial, das integriert, verwaltet und entwickelt werden muss. Das Konzept zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof ist bereits seit den 90er Jahren diskutiert und publiziert worden und steht in seinen Grundzügen fest: die innere Fläche des Flughafengeländes bildet eine Grünanlage, das „Wiesenmeer“, das durch einen ringförmigen Boulevard begrenzt wird. In den Randzonen schließen sich Baufelder für unterschiedliche Nutzungen – Wohnen, Büros, Gewerbe, Dienstleistungen, Sporteinrichtungen etc. – an. Durch die Größe der Fläche kann das Gelände nicht kurzfristig entwickelt werden. Angesichts des Berliner Immobilienmarkts sind mittelfristig nur begrenzte Aufnahmekapazitäten zu erwarten. Vor diesem Hintergrund soll die Standortkonferenz das Nachnutzungskonzept in Erinnerung rufen und Erfahrungen, die mit anderen Flughafennachnutzungen gemacht worden sind, zur Diskussion stellen. (...)"

22. Dezember 2004
Nach einer im Sommer 1999 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie vorgelegten Studie ("Park der Luftbrücke", Architekt: Bernd Albers) sollen auf einer ca. 340 ha großen Fläche bis zu 7.500 konventionelle Wohnungen und 17.000 Arbeitsplätze geschaffen werden. Aus der ringförmigen Piste, auf der heute Flugzeuge rollen, soll ein "Ringboulevard" werden. Die Allee, auf der auch Autos fahren und parken dürfen, wird ein "Wiesenmeer" umschließen. Nördlich und östlich können Wohngebäude entstehen, am Tempelhofer Damm wären Hochhäuser, entlang der Autobahn Gewerbeflächen denkbar. Im Südosten des Grüngeländes, das fast so groß wie der Londoner Hyde Park ist, soll ein 60 bis 70 Meter hoher Kegel aufgeschüttet werden: ein Berg zum Gedenken an den Flugpionier Otto Lilienthal. Unabdingbare Säulen für eine künftige Nutzung seien die Berücksichtigung der historischen Bedeutung des 1923 eröffneten Flughafens und der Erhalt der Freiflächen als grüne Kaltluftzone für die Innenstadt. "Ein flächendeckendes Zubauen ist völlig ausgeschlossen", sagte Senatorin Junge-Reyer während einer Diskussionsveranstaltung zur Nachnutzung des Tempelhofer Feldes am 14.10.2004, und Albers` Rahmenplan sei "als Ausgangspunkt nach wie vor eine wichtige Anregung" für den Senat.

Seit der Bekanntgabe dieser Senatsplanung 1999 sind eine Vielzahl weiterer Nutzungsideen in der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

30. September 2004
Die Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer bot in einem längerem Gespräch am 30. September 2004 als Ausgleich für das am Standort Chausseestraße verhinderte Autofreie Stadtviertel an der Panke (Senat und Bundesregierung wollen dort den BND ansiedeln) eine Fläche auf dem Tempelhofer Feld an. Obwohl dieses Areal für Autofreies Wohnen sehr gut geeignet ist, sollte aus unserer Sicht aufgrund des unklaren Zeitplanes bis zur tatsächlichen Einstellung des Flugbetriebes zunächst ein anderer Berliner Standort für ein Autofreies Stadtviertel entwickelt werden. Die Senatorin schlug daraufhin noch einige andere Flächen für ein Autofreies Wohngebiet vor, die jedoch anderen Eigentümern gehören und derzeit von uns geprüft werden (> Rundbrief vom 04.12.2004).

2. Projektsteckbrief Autofreies Wohngebiet
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weitere städtebauliche Planungen und Ideen
Auswahl einige Positiv- und Negativbeispiele:
Doppelringkonzept (2004, Grüne Berlin)
Senatsplanung:
- Ideenbörse/Online-Dialog (2007)
- Wiesenmeer (2006)
- Park der Luftbrücke (1999)
Naturerlebnispark
Flugfeldsteppe
Campingplatz
Nachnutzungsvorschlag d. BI Flughafen Tempelhof (1988)
Zentralpark Tempelhofer Feld (1. Nachnutzungsvorschlag, 1976)
Entertainment
Luftfahrt-Museumspark
Abfertigungsterminal für Schönefeld mit Fortsetzung des Flugbetriebes
Auto-Tempel
Formel 1-Rennstrecke
noch mehr Ideen ...
Die unendliche Schließungsdiskussion gebiert unablässig neue Nachnutzungsideen - das Tempelhofer Feld stellt sich als perfekte Projektionsfläche für die Träume und Ideen aller Gruppen der Gesellschaft heraus. Originell: "... eine kapitalismusfreie Zone ohne milliardenschwere Investoren." (ND, 12.02.2007).

Seriöser ist die Einrichtung einer Ideenbörse (siehe unten "Online Dialog") der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Dort finden sich viele kreative und sinnvolle Ideen, aber auch viele mehr oder weniger originelle Absurditäten.
Anfang Oktober wurden die Vorschläge freigeschaltet, Ideen konnten bis zum 2. November 2007 eingebracht und bewertet werden.

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Berlin), 21.12.2004 / 01.03.2007:
"Doppelringkonzept"
• Die Planung vom 21.12.2004 enthält u.a. ein größeres Baufeld für ein Autofreies Stadtviertel. Aufgrund der Offenheit und Flexibilität des Grünen-Konzeptes für eine Vielfalt von weiteren sinnvollen Nutzungsmöglichkeiten jenseits des Flugbetriebs wird es von Autofrei Wohnen favorisiert: 
- Flughafen Tempelhof: Was kommt nach der Schließung? | Doppelringkonzept: Ideen zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof (auch hier als PDF, 42 kb)
- Lageplan (auch hier als PDF, 256 kb)

• am 01.03.2007 ergänzten die Grünen das Konzept mit dem Vorschlag einer "Internationalen Öko–Bau–Ausstellung" und der Ansiedlung der noch in Bonn verbliebenen Ministerien für das Flughafengebäude: Zur Zukunft des Tempelhofer Felds | Grüne Position zur Zukunft des Tempelhofer Felds (als PDF - oder hier)

• Presse:
- 08.03.2007, Der Tagesspiegel: „Umweltschutz muss Chefsache sein“ | Grünen-Fraktionschefin Eichstädt-Bohlig zum gestörten Klima in Berlin | „Tempelhof-Konzept beruht auf Illusionen und schafft keine 1000 Arbeitsplätze“

- 22.12.2004, taz: Grüne schweben über den Wolken | Die Partei legt ein Konzept für Tempelhof nach der noch ungeklärten Schließung vor. Das grüne Wünsch-dir-was entsorgt auf dem Noch-Flugfeld gleich vier Projekte, die anderswo für Streit sorgen

- 22.12.2004, Der Tagesspiegel: NACHRICHTEN | Grüne für Riesenrad auf Flughafen Tempelhof

- 22.12.2004, Welt: Grüne: Flughafenfeld soll zum Volkspark werden

- 22.12.2004, Berliner Morgenpost: Grüne: Flughafenfeld soll Volkspark werden

Doppelringkonzept

Grüne Fraktion Berlin, 21.12.2004

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Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
• Mai/Juli/Oktober 2007: Ideenbörse / Online-Dialog:
Anfang Oktober 2007 startete der Senat die 2. Phase der Ideenbörse:
- Online-Dialog > www.berlin.de/flughafen-tempelhof
- Informationen zum Verfahren
Die Vorschläge konnten bis zum 2. November 2007 eingebracht und bewertet werden.
- Erstmalig anmelden

Dort ist unser Vorschlag für ein Autofreies Stadtviertel vorgestellt:
- "Autofrei Wohnen"
Von weiteren Teilnehmer/innen wurde ebenfalls autofreies Wohnen vorgeschlagen:
- "Zentrale Grünfläche und autofreies Wohnen am Rande"
- "Autofreies Wohnen und vor allem viel Grün"

Am 23. Mai 2007 startete der Senat die 1. Phase eines sog. "Online-Dialoges", wo die Berliner/innen ihre Vorschläge zur Nachnutzung anmelden können ("Sammlung von Leitideen", bis 17. Juli 2007). Dort wurde bereits eine autofreie Ökosiedlung vorgeschlagen (PM SenStadt v. 04.07.2007).

• 03.07.2006: Wiesenmeer
Das Konzept (basierend auf den Planungen der 90-er Jahre) steht in seinen Grundzügen fest: die innere Fläche des Flughafengeländes bildet eine Grünanlage, das „Wiesenmeer“, das durch einen ringförmigen Boulevard begrenzt wird. In den Randzonen schließen sich Baufelder für unterschiedliche Nutzungen – Wohnen, Büros, Gewerbe, Dienstleistungen, Sporteinrichtungen etc. – an.
Ein Vorschlag von Zürcher und Berliner Architekt/innen, der sich an den Senatsvorschlag von 1999 anlehnt, aber auf Bebauung weitgehend verzichtet. Diese Idee wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung favorisiert und in ihr Konzept, das in Grundzügen feststeht, aufgenommen.

• 30.09.2004: Autofreies Stadtviertel (Angebot von Stadtentwicklungssenatorin Junge-Reyer in einem Treffen mit der Arbeitsgemeinschaft Autofrei Wohnen Berlin).

• Sommer 1999: Studie "Park der Luftbrücke": 7.500 Wohnungen, 17.000 Arbeitsplätze, Park, Infrastruktur
Quelle: SenStadt, Falt-Poster (vergriffen) und ehemals in www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/flughafen_luftbruecke/

"Park der Luftbrücke"

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 1999

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Naturerlebnispark
• Ein Vorschlag von Ingo Kowarik, Berliner Landesbeauftragter für Naturschutz.

• Presse:
- 06.10.2004, Neues Deutschland: Meine Sicht | Glänzende Idee

- 06.10.2004, taz: … und sonst? (Kurzmeldung)

- 06.10.2004, Berliner Kurier: NACHRICHTEN | Flughafen-Plan (Kurzmeldung)

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"Flugfeldsteppe"
• Ein Vorschlag der Eheleute Köster & Hirsch:
(...) Das Tempelhofer Flugfeld wird im aktuellen Zustand als Steppe in ein Reservat für Wisente, Wildpferde, Schafe u.ä. Weidetiere verwandelt und sich weitgehend selbst überlassen. Rundherum wird ein Weg angelegt, so daß die Steppe mit all ihren Tiere zu jeder Jahres- und Tageszeit beobachtet werden kann. (...)
www.flugfeldsteppe.de
Dieser eigentlich sympathische Vorschlag wurde auch in der Senats-Ideenbörse vorgestellt. Allerdings soll eine Bebauung ausgeschlossen werden - somit wäre ein Autofreies Stadtviertel nicht möglich.

Ein ähnlicher, aber besserer Vorschlag in der Senats-Ideenbörse, der auch ein Autofreies Stadtviertel zuläßt, da ein "ökologisches" Stadtviertel vorgesehen ist:
- "Kultursavanne"
("... 4. im Südwesten saumartig eine ökologisch gebaute und betriebene Wohnanlage mit Vorbildcharakter (vgl. SenStadt Hrsg. 2004: Karte "Konzept für die Nachnutzung ..." sowie Berliner Zeitung (Hrsg.) oder eine entsprechende Kleingartenanlage ...").

• Presse:
- 11.08.2003, Berliner Morgenpost: Büffelherden auf dem Rollfeld des Flughafens Tempelhof

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Campingplatz
• Ein Vorschlag der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz:
August 2004: Nachnutzung der Flughafenflächen in Tempelhof und Tegel im Sinne einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung (detaillierte Erläuterung des Campingplatz-Vorschlages)

Ein ähnlicher Vorschlag in der Senats-Ideenbörse:
- "Campingplatz"

• Presse:
- 19.09.2004 im Tagesspiegel: VIER PLÄNE FÜR DEN LANDEPLATZ

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Nachnutzungsvorschlag der BI Flughafen Tempelhof (1988)
• Dieser Plan der Bürgerinitiative Flughafen Tempelhof (heute BIFT - Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof) machte den 2. Preis in einem Wettbewerb der (West-)Berliner SPD zum Thema "Utopien für Berlin"; er wurde am 14. Januar 1989 - d.h. noch vor dem Mauerfall ! - in der SPD-Wochenzeitung "Berliner Stimme" veröffentlicht. Den ersten Preis errang übrigens der BUND Berlin e.V. mit "Autofreies Berlin" ...
Alternative Planung des Flughafens Tempelhof (JPG, 90 kb)
Quelle: BIFT

Nachnutzungsvorschlag BI Flugh. Temp. - größer: 90 kb
größer (90 kb)

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Zentralpark Tempelhofer Feld (1976)
• Dieser erste Nachnutzungsvorschlag für das Tempelhofer Feld, erstellt von Landschaftsplanungsstudent/innen, sieht im Wesentlichen eine - aus Umweltschutzgründen autofreie - Erholungsfläche mit Sportangeboten und einem größeren See vor. Der Vorschlag wurde seinerzeit hysterisch kritisiert: So unterstellte der Tagesspiegel in einem Kommentar auf der Titelseite, daß die BIW ja nur von der SED ferngesteuert sein könne, da mit diesem Vorschlag die Verteidigungsfähigkeit (West-)Berlins in Frage gestellt würde.
- Blatt 1 (JPG, 101 kb)
- Blatt 2 (JPG, 81 kb)
- Blatt 3 (JPG, 81 kb)
- Blatt 4 (JPG, 77 kb)
- Plan (JPG, 198 kb)
Quelle: Schwarzbuch der Bürgerinitiative Westtangente (BIW), Seite 183-186, 1976

Zentralpark Tempelhofer Feld (1976) © BIW - größer: 198 kb
größer (198 kb)

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"Entertainment" - 4 Deutsch-amerikanische Planungsideen
• 4 Projektvorschläge von 16 Stadtplanungsstudenten der University auf Southern California gemeinsam mit zwölf Studenten der TU Berlin, z.B. "Edutainment in Tempelhof Airport" mit integrierter "UN Peace University", "Brücke zum Osten", erlebnisorientiertes Einkaufen, und Sport.
www.entertainingcities.de

• Presse:
- 20.03.2003, Berliner Morgenpost: Friedensmuseum auf dem Rollfeld | Tempelhof: Deutsch-amerikanisches Projekt präsentiert vier Entwürfe für den Flughafen

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Diplomarbeit TU Berlin 1995 von Meinrad Jedelsky:
"Zurück in die Zukunft: Städtebauliche Neuordnung des Tempelhofer Feldes mit musealer und flugtechnischer Nutzung"
Start:www.jedelsky.de/flughafen_tempelhof/
- Zur Geschichte des Tempelhofer Feldes und des Flughafens Tempelhof
- Die Geschichte der Zeppeline
- Der Entwurf

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Abfertigungsterminal für den geplanten Großflughafen in Schönefeld
• Ein Vorschlag des Stuttgarter Architekten Hans-Georg Brunnert. Tempelhof bliebe dabei als Flughafen für kleine Maschinen erhalten und würde als Kapazitätsreserve vorgehalten. Seine Idee wurde von der Berliner Flughafengesellschaft (BFG) als unrealistisch zurückgewiesen. Die BIFT lehnt das Konzept ab, da es kaum Kosten spart und vor allem weiterhin eine Hintertür für den weiteren Flugbetrieb offengehalten wird.

Dieser Vorschlag sowie viele weitere, die eine Fortsetzung des Flugbetriebes im kleinen oder großen Maßstab vorsehen, finden sich in der Senats-Ideenbörse: "Fliegerische Nutzungen".

• Presse:
- 13.10.2004, BIFT: Brunnert-Konzept für Tempelhof als Terminal für Schönefeld: Originell, aber kaum billiger und mit Hintertür für weiteren Flugbetrieb in Tempelhof (Pressemitteilung)

- 04.10.2004, Berliner Morgenpost: Bundestag berät Check-in-Konzept für Tempelhofer Flughafen

- 04.10.2004, Die Welt: Bundestag berät Check-in-Konzept für Tempelhof

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"Auto-Tempel"
• Einige autofetischistische PlanerInnen von der Technischen Universität Darmstadt haben sich offenbar noch nie mit Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt: Sie wollen das Gelände zu einem "Kultort der deutschen Automobilzunft" machen ... Ähnliche Vorschläge wurden allen Ernstes in der Senats-Ideenbörse gemacht.

• Presse:
- 19.09.2004, Der Tagesspiegel: VIER PLÄNE FÜR DEN LANDEPLATZ

- 18.09.2004, Die Welt: Uni-Studie schlägt vor: Tempelhof zum "Auto-Tempel" machen

- 18.09.2004, Berliner Morgenpost: Uni-Studie: Tempelhof als "Auto-Tempel"

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"Formel 1-Rennstrecke"
• Auch dieser geisteskranke Vorschlag von 2 Berliner Architektinnen benötigt öffentliche Subventionen (schöne Grüße vom an die Wand gefahrenen Lausitzring). Eine der Architektinnen meint, Krach gehöre auch zu einer Großstadt - offenbar verwechselt sie Urbanität mit Automobilismus. Ähnliche Vorschläge wurden sogar in der Senats-Ideenbörse gemacht.

• Presse:
- 19.09.2004, Der Tagesspiegel: EIN FELD FÜR IDEEN Was aus dem Gelände des Flughafens Tempelhof werden soll | Formel 1 auf der Rollbahn | Zwei Berliner Architektinnen wollen eine Rennstrecke bauen – und behaupten, es gebe Interessenten

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noch mehr Ideen ...
• Bundesministerien: Innenministerium, Verteidigungsministerium, bzw. alle restlichen Bonner Ministeriendienstsitze (Vorschläge u.a. von Grüne, PDS, SPD)

• Olymischisches Dorf für nächste Olympia-Bewerbung

• diverse Zwischennutzungen (vor allem Sport, LoveParade etc)

• Friedhof in Form einer riesigen Pyramide

• Gesundheitszentrum für arabische Ölscheichs mit Flugbetrieb ("Scheichklinik", 2006, amerikan. Investoren & Bahn AG; unterstützt mit Springerpresse-Kampagne)

• Atomkraftwerk (50-er Jahre), lt. Tagesspiegel vom 24.02.2007. Wer weiß, vielleicht wird dieser Vorschlag von den Atomkraft-Fetischisten in CDU/FDP wieder aufgegriffen, sobald sie eingesehen haben, daß die Schließung des Flughafens nicht mehr zu verhindern ist ...

• knapp 400 Nachnutzungsideen in der Senats-Ideenbörse
- "Themen" (Übersicht),
- "TOP-Liste" (die am besten bewerteten Vorschläge).

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Schließungsdiskussion
Perspektiven der Flugbetrieb-Einstellung, Interessenlagen
Oktober 2007
April 2007
12.02.2007
16.03.2006
25.09.2004
22.01.2004
25.02.2002
25.10.2001
Diskussionsgrundlage:
Grundlage aller Diskussionen um die Schließung des Flughafens ist der Konsensbeschluß vom 04. Juli 1996 (PDF, 34 kb), in dem die Bundesrepublik und die Länder Berlin und Brandenburg die Schließung vereinbart haben.

Oktober 2007
Die Befürworter einer Aufrechterhaltung des Flugbetriebes versuchen mit einer Volksabstimmung ihr Ziel durchzusetzen. Der Senat bekräftigt, aus juristischen (und politischen) Gründen in jedem Fall den Flugbetrieb einzustellen. Ab 31.10.2008 ist endlich Schluß mit Fluglärm, Absturzgefahren und Luftverpestung aufgrund sinnloser Fliegerei.

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April 2007
Zum aktuellen Stand der Schließungsdiskussion siehe z. B. Artikel in der April-Ausgabe der "Stachligen Argumente".

12. Februar 2007
Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) hat alle Klagen der Fluglinien abgewiesen und keine Revision zugelassen, da der Fall eindeutig ist.
Quelle: AZ OVG 12 A 1.05, 2.05 und 9.06

Damit ist der Senat (SPD-PDS-Koalition) seinem Ziel der Schließung zum 31.10.2008 einen großen Schritt näher gekommen und betreibt nun auch das lange von den Grünen angemahnte Verfahren zur Aufhebung der Planfeststellung des Flugbetriebs.

Die Bundesregierung erklärte Ende Januar 2007 in einer Antwort auf eine "Kleine Anfrage" (Drs. 16/4117), daß sie nach wie vor den Schließungsbeschluß (Konsensbeschluß von 1996) trägt.

Die Fluglinien wollen trotz des unmißverständlichen OVG-Urteils ("kein Argument der Kläger vom Gericht berücksichtigt") weiter klagen. Die Oppositionsparteien CDU und FDP hoffen, mit einem Volksbegehren und einer massiven Kampagne in der Springerpresse den Flughafen beibehalten zu können.

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16. März 2006
In letzter Instanz erlaubt das Bundesverwaltungsgericht Leipzig trotz 4.000 Klagen von Anwohnern und Gemeinden den Bau des Großflughafen Schönefeld ("BBI") unter verschärften Auflagen (Lärmschutz, Nachtflugverbot 00:00-05:00 Uhr, Entschädigungszahlungen). Damit ist der Weg zur Schließung des Flughafen Tempelhof frei.
Quelle: AZ BVerwG 4 A 1001.04, 4 A 1073.04, 4 A 1075.04, 4 A 1078.04 – Urteile vom 16. März 2006

Senat, SPD, PDS, Grüne und Umweltverbände halten an den Schließungsplänen fest. CDU, FDP, IHK und verschiedene Unternehmen sind nach wie vor dagegen und wollen diese nach einem - derzeit unwahrscheinlichen - Wahlsieg stoppen.

25. September 2004
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Flughafengesellschaft von der Betreiberpflicht für den Flughafen Tempelhof befreit und teilte mit:

"Die Luftfahrtbehörde hat mit Datum vom 02.06.2004 dem Antrag der Berliner Flughafen Gesellschaft mbH (BFG) stattgegeben, die Betriebsgenehmigung des Flughafens Berlin-Tempelhof mit Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld zu widerrufen. Sie hat gleichzeitig mit Wirkung vom 31.10.2004, 0.00 Uhr die BFG von der Betriebspflicht befreit und den sofortigen Vollzug angeordnet. Damit ist der erste Baustein des Projekts Berlin Brandenburg International (BBI) im Sinne des Konsensbeschlusses zwischen der Bundesregierung, der Landesregierung Berlin und der Landesregierung Brandenburg umgesetzt. (...)".

Allerdings wollte sich der Senat ein Hintertürchen offen halten: das förmliche Schließungsverfahren sollte zunächst nicht weiter verfolgt werden. Vorläufig sollte nur der Betrieb eingestellt werden, der Flughafen jedoch in den kommenden Jahren weiter „planfestgestellt“ bleiben. Mehrere in Tempelhof ansässige Luftfahrtgesellschaften klagten dagegen und bekamen am 23.09.2004 vorläufig Recht. Der Senat hält jedoch an der Schließung fest, die nun frühestens 2006 zu erwarten ist.

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22. Januar 2004
   Die Berlin Brandenburg Flughafen-Holding (BBF) hat endlich beschlossen, den Airport-Betrieb in Tempelhof zum Start des Winterflugplans 2004 einzustellen und den Antrag auf Schließung bereits gestellt. Am 22.01.2004 hieß es, "nach Darstellung von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) halten Bund, Berlin und Brandenburg an der Schließung des Flughafens Tempelhof zum 1. November 2004 fest. Es bleibe bei der Vereinbarung, Schönefeld als Single-Airport zu realisieren. Er rechne von 2005 an mit dem Ausbau des Flughafens. Die Bundesregierung gehe davon aus, dass bei der Frage zur Zukunft des Geländes in Tempelhof `alle Möglichkeiten der Nutzung erörtert werden, die nicht im Widerspruch zum Konsensbeschluss vom Mai 1996 stehen´."

22. Februar 2002
Nachdem die Berliner/innen am 21.10.2001 eine SPD-geführte Regierung (Koalition mit PDS) gewählt haben, ist die offizielle Linie lt. Regierungserklärung vom 21.02.2002:
"(...) Der Senat bekennt sich zum Konsensbeschluss von 1996 - und zwar in allen seinen Teilen. Der Flughafen Tempelhof wird mit rechtskräftigem Planfeststellungsbeschluss für BBI geschlossen, der Flughafen Tegel mit Inbetriebnahme von BBI. (...)", Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlin.

"(...) Nach der Schließung des Flughafens Tempelhof wird das Flugfeld zu einer großen Freifläche umgestaltet. An den Rändern werden Wohn- und Gewerbegebiete ausgewiesen. (...)"
Quelle: Koalitionsvereinbarung 2001-2006 > 17. Stadtentwicklung

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25. Oktober 2001
Der Betrieb des Flughafens Tempelhof sollte nach den ursprünglichen (?) Planungen im Jahre 2007, nach der Fertigstellung des Flughafens Berlin-Brandenburg-International (BBI) in Schönefeld, eingestellt werden - eigentlich gemäß Konsensbeschluß schon nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses für diesen Großflughafen 2002/3.

Die ehemalige Landesregierung unter Ex-Bürgermeister Diepgen und Ex-Wirtschaftssenator Branoner (beide CDU) wollte den Flugbetrieb langfristig für Geschäftsflieger beibehalten, obwohl er nach Aussage von Dieter Wilken, Leiter der Verkehrsforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, "aus wirtschaftlicher Sicht keine Zukunftsperspektive" hat, und die Geschäftsflugnutzung erst recht "wirtschaftlich am wenigsten darstellbar" wäre.

Der ehemalige Stadtentwicklungssenator Strieder (SPD) plante bislang die Schließung von Tempelhof und Tegel für 2007, erst nach Eröffnung des BBI.

Bündnis90/Die Grünen sowie verschiedene Anwohnerinitiativen (u.a. die "BIFT") treten selbstverständlich für eine möglichst schnelle Schließung des Flugbetriebes ein und verweisen auf die Gefahren aufgrund der innerstädtischen Lage. Diese Befürchtungen haben sich bei einem Flugzeugabsturz am 24. Mai 2001 tragisch bewahrheitet.

Nach der Berliner Regierungsneubildung unter dem Regierenden Bürgermeister Wowereit (SPD, Koalition mit den Grünen, toleriert von der PDS) sind die Chancen für eine Schließung Tempelhofs gestiegen: Der "Senat will schnelles Ende für Flughafen Tempelhof" - "... und das ist auch gut so !"

Anläßlich der Neuwahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus veranstaltete die BIFT am 25.09.2001 eine Podiumsdiskussion mit den verkehrspolitischen Sprechern der relevanten Parteien: Die Grünen treten bekanntermaßen seit jeher aus Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsgründen für eine sofortige Schließung des Flughafens ein (M. Cramer), C. Gaebler (SPD) versprach die Prüfung des Schließungsantrags der PDS, die durch J. Mattuschek vertreten wurde. Die Vertreter von CDU und FDP plädierten dafür, den Flughafen auch nach der Fertigstellung Schönefelds für kleine Maschinen offen zu halten und ernteten dafür heftigen Widerspruch.

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allgemeine Informationen zum Flughafen und zum Bezirk Tempelhof
www.virtuelleallgemeinbibliothek.de/tempelhof/
Tempelhofer Internet-Portal, sehr gute Übersicht, enthält weiterführende Links u.a. zu Bevölkerung, Geschichte, Orte und Bauten:
www.virtuelleallgemeinbibliothek.de/tempelhof/TPLH_A.HTM

Tempelhof allgemein:
www.virtuelleallgemeinbibliothek.de/tempelhof/

Touristen-Kurzinfo zum Flughafen:
www.berlin.de

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Kontakt Initiative für Autofreies Wohngebiet:
Markus Heller (Details siehe Kontakt > Architekturbüro Heller), Arbeitsgemeinschaft Autofrei Wohnen Berlin
&
Martin Schlegel (Details siehe Kontakt > BUND Berlin e.V.), Arbeitsgemeinschaft Autofrei Wohnen Berlin

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Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke

Kontakt autofrei wohnen
Architekturbüro Heller

Start www.autofrei-wohnen.de

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www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk. © & Seitenbau: M. Heller, Berlin

09. Februar 2008
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AKTUELL

Termine:

bis 02.11.2007:
Senats-Ideenbörse ("Online-Dialog") zum Tempelhofer Feld:
Vorschlag "Autofrei Wohnen"

Bürgerinitiative flugfreies Tempelhof (BIFT): www.bift.de

Neu:
www.tempelhof-aufmachen.de

Pressemitteilungen (PM) & Meldungen:

03.07.2006
SenStadt-PM:
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer wendet sich neuen Orten mit Zukunftspotenzial zu | (...) Standortkonferenz zum Flughafen Tempelhof am 19. Juli, 16.00 Uhr, Flughafen Berlin Tempelhof, Platz der Luftbrücke, Eingangsgebäude
.
16.03.2006:
Bundesverwaltungsgericht erlaubt Bau des Großflughafen Schönefeld unter Auflagen - damit ist der Weg zur Schließung von Tempelhof frei. Mehr siehe Presse ab 2005

Basis der Diskussion um die Schließung des Flughafens:

04.07.1996:
Konsensbeschluß von Bund, Land Berlin & Land Brandenburg (PDF, 34 kb)