...
und denken ... and thinking
kleine
Auswahl von
Erfahrungen
& Trends
autofreier
Wohnprojekte
some
experiences & trends of carfree projects
Ent-Ideologisierung
Tourismus
Familienfreundlichkeit
& Zielgruppen
Der
„autofreie Lebensstil“
polpuläre
Befürchtungen
Rechtsprechung
Bodenpreise
Planung
Politik
und Verwaltung
Autofreie
(Aktions-) Tage
Stadtdiskussion
über öffentlichen Raum & Verkehr
Kontakt
Ent-Ideologisierung
-
Ideologisch bzw. entgegen der Faktenlage argumentieren mittlerweile nur
noch die Gegner der Autofreiheit (z.B.: "so will ja niemand wohnen", "das
funktioniert nicht", "in unserer Gesellschaft haben doch alle ein Auto"
etc.). Die autofrei-Befürworter verweisen gelassen & pragmatisch
einfach auf die erfolgreichen Erfahrungen mit realisierten Projekten (siehe
unten) und den hohen Anteil autofrei lebender Haushalte (deutschlandweit
ca 20%, in Großstädten 30-40%, in Berlin z.B. fast die Hälfte
aller Haushalte, in N.Y.C. über 55%).
-
Zunehmend mehr Menschen initiieren autofreie Projekte (Definitionen).
Das internationale
autofreie Netzwerk stabilisiert sich und wächst.
-
Auch Investoren erkennen verstärkt die Qualitäten der Autofreiheit
und vermarkten "optisch autofreie"-Quartiere
(Parken am Rand) als "autofrei".
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Tourismus
-
Inseln, Urlaubsgebiete oder Orte mit großflächigen Fußgängerzonen
werben mit "autofreiem Urlaub" (Beispiele: Nordseeinseln,
GAST/Schweiz,
IAKF/Bayern).
-
Laut Untersuchungen des Freizeitforschers Opaschowski plädieren mehr
als 50 Prozent der UrlauberInnen für autofreie Urlaubsorte bzw. autofreie
Zonen in den Urlaubsorten. (Quelle: Grüne
Baden-Württemberg, Nov. 1998)
Beispiele
für entsprechende Orte:
-
im Kapitel ...
in D+Ausland
- .http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_carfree_places
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Familienfreundlichkeit,
Zielgruppen
-
Studien beweisen, daß sich Kinder in einem autofreiem Umfeld gesünder
entwickeln und einen Entwicklungsvorsprung von ca 1,5 bis 2 Jahren aufweisen
(vergleichende Untersuchung in Nürnberg-Langwasser).
-
Bei den realisierten Projekten ist zu konstatieren, daß nicht nur
die prognostizierten Zielgruppen wie Singlehaushalte, Studenten und Senioren
eingezogen sind, sondern überdurchschnittlich viele Haushalte mit
Kindern.
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der
„autofreie Lebensstil“
-
Autobesitzende Haushalte, die ihren PKW abschafften, nehmen zumindest in
der ersten Zeit überdurchschnittlich häufig CarSharing-Dienste
in Anspruch. Alles in allem bereitet ihnen die Umstellung auf den autofreien
Lebensstil weniger Probleme und sie sind schneller von seinen Vorteilen
überzeugt als erwartet.
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populäre
Befürchtungen:
-
"Die `Autofreien´ kaufen sich alle später ein Auto und parken
in der Umgebung" ...
...
ist nur Theorie geblieben ! In der Praxis treten zwar die üblichen
Mißbräuche auf, sie bleiben jedoch nachweislich überschaubar
wenige Einzelfälle. Allerdings werden sie zuweilen von (neidischen?)
autobesitzenden Nachbarn im Zusammenwirken mit der lokalen Presse aufgebauscht,
z.T. gab es bösartige Kampagnen.
mehr:
-
FAQs
zum geplanten "Autofreien Stadtviertel an der Panke" in Berlin-Mitte
ist
die Vermarktung schwieriger ...?
Nein!
Keines der realisierten autofreien Projekte hat wesentliche Vermarktungsprobleme.
Im Gegenteil finden sich sogar vergleichsweise schneller Mieter und Käufer.
Die bessere Wohnumfeldqualität überzeugt.
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Rechtsprechung
-
Die (autobesitzende) Nachbarschaft profitiert von einem autofreiem Gebiet
(Urteil Oberverwaltungsgericht (OVG) Nordrhein-Westfalen, 11.01.2002 –
7a D 6/00.NE). Mehr:
-
rechtliche
Aspekte
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Bodenpreise
-
Insgesamt liegen bislang noch wenig Erfahrungen vor, aber es deutet sich
an, daß sich die Bodenpreise kaum verändern (Trend: eher leichte
Steigerung). Offensichtlich verrechnet sich die "autofrei-Einschränkung"
mit der erhöhten Wohnumfeldqualität (Beispiel Freiburg-Vauban).
Diese Einschätzung wird auch von diversen Banken, Investoren, Verwaltungen
und wissenschaftlichen Instituten, die sich mit dem Thema „Autofrei Wohnen“
auseinandergesetzt haben, geteilt.
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Planung
-
Von der Initiierung bis zum Einzug vergingen oft 3-5 Jahre oder mehr !
-
Stadtplaner und Architekten müssen sich mit der Thematik „autofrei“
intensiver beschäftigen. So wurde z.B. der Bedarf an Fahrradstellplätzen
bei einem der ersten Projekten unterschätzt, bei einem anderen wurden
sogar Fahrradkeller gebaut, die nur über steile Kellertreppen erreichbar
sind.
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Politik
und Verwaltung
-
uneinheitlich: Die Haltungen reichen von anfänglicher Blockade bis
hin zu offensiver Unterstützung. Selbst bei Widerstand aus der Politik
gibt es oft (versteckte) Unterstützung seitens der Verwaltung.
Beispiel
für positive Unterstützung durch Politik und Verwaltung:
-
Freiburg
-
Tübingen
-
Köln
-
Bezirksamt
Berlin-Mitte
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Autofreie
(Aktions-) Tage
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Das Bedürfnis nach autofreien Sonntagen entstand in den 70-er Jahren
aufgrund der Ölkrise. Heute sind die vom Verkehr überlasteten
Innenstädte Ursache für die Einführung unterschiedlichster
Formen von Einschränkungen des individuellen motorisierten Verkehrs:
z.B. Congestion Charge/City-Maut (London), Stellplatzzulassungsbeschränkungen
(Tokyo), Fahrverbote während der Rush-hour (Bogota), Volksabstimmungen
für autofreie Sonntage (einzelne Schweizer Kantone), Parkraumbewirtschaftung,
u.v.a.m.
-
weltweit: lokale autofreie Aktionstage (in Deutschland vor allem in Rheinland-Pfalz
& Baden-Württemberg).
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UN: Carfreeday-Kampagne (Vorbild Bogota: Sperrung der ganzen Stadt für
den motorisierten Individualverkehr an einem Tag)
-
EU: autofreier Aktionstag (22. September) & autofreie Aktionswoche
(16.-22. September)
-
Deutschland: MoA (Mobil ohne Auto) am 3. Juni-Sonntag & AfH (Autofreier
Hochschultag) am darauffolgenden Dienstag
mehr:
-
Übersicht
autofreie Aktionstage
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Stadtdiskussion
über öffentlichen Raum & Verkehr
-
Vermehrt Diskussionen über neue Fußgängerzonen, autofreie
Plätze & Straßen; vermehrt Forderungen von Anwohnern nach
Neueinrichtung von Spielstraßen und Tempo-30-Zonen (Deutschland).
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Erprobung und Einführung neuer Formen der Straßennutzung: z.B.
"Flanierzone" in Burgdorf (Schweiz) bzw. "Begegnungszone" (Schweizer Baugesetzbuch);
"Jugendstraße" (Berlin-Neuköln).
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Öffentliches Bewußtsein und Medien zunehmend für Straßenlärm
und -gefahren sensibilisiert, oft allerdings gleichzeitig noch Mentalität
nach dem St. Florian-Prinzip (in der Presse meist noch in folgender Variante
anzutreffen: große Empörung über den totgefahrenen Radfahrer
auf Seite 3 und Jubel über den neuen PS-starken Geländewagen
auf Seite 4).
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autofrei
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