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in Berlin-Mitte:
geplant: Autofreies Stadtviertel an der Panke, Chausseestraße
Autofreies Stadtviertel an der Panke

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21.10.01:
Grüne, PDS, SPD & FDP fordern Projekt "Autofreies Wohnen"
Grüne - PDS - SPD - FDP - CDU - Kommentar - Nachtrag 11.09.2002
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   Der Fußgängerschutzverein per pedes e.V. stellte allen relevanten Parteien Fragen zur Verkehrspolitik, eine davon war:

  Autofreies Wohnen:
Befürworten Sie die Entstehung eines autofreien Wohngebietes in Berlin, und in welcher Form wären Sie bereit, dieses Projekt zu unterstützen?
Alle Briefe bei Bedarf per Fax

   Einen ausführlicheren Bericht über die Wahlaussagen aller Parteien brachte z.B. das ND am 19.10.2001: "Die Wählerqual, an richtiger Stelle das Kreuz zu machen".
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Bündnis 90 / die Grünen:
Antwort an per pedes:
   Unsere Partei unterstützt nachdrücklich alle möglichen Formen eines autofreien Wohnens. Wir erhoffen uns von einer Umsetzung dieser Wohnform und seiner Attraktivität einen nachdrücklichen Schub für ein autoärmeres Leben in Berlin. Das Projekt auf dem Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend wurde von uns auf kommunaler Ebene so befördert, dass es eine positive Stellungnahme der Bezirksverordnetenversammlung Mitte zu diesem Projekt gibt. Auf Landesebene konnten wir durchsetzen, dass in einem möglichen Interessenbekundungsverfahren für die Entwicklung des Geländes die Schaffung eines autofreien Wohnviertels möglich ist.
Schreiben von Michael Cramer, MdA, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, 05.10.01 (5 Seiten)
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Wahlprogramm für Land Berlin:
   (...) Als erstes Projekt für ein autofreies Wohnen soll das Projekt an der Chausseestraße bald verwirklicht werden. (...)
   aus: "Grüner Aufbruch", Programm zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses am 21. Oktober 2001, Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Berlin
Kontakt: www.gruene-berlin.de
Wahlprogramm zum Nachlesen:
download: www.gruene-berlin.de/downloads/wahlprogramm-2001.pdf
Kurzfassung: www.gruene-berlin.de/wahl2001/wahlprogramm.shtml
siehe auch Wahlprogramm 1999: > "Wohnen wird ohne Auto erst schön" (auch hier)

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PDS:
Antwort an per pedes:
   Die PDS unterstützt seit längerem die Bestrebungen nach einem autofreien Wohnen in Mitte auf dem Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend an der Chausseestraße ebenso wie z.B. die der Genossenschaft 1892 am Falkenberg in Berlin-Treptow. Die Möglichkeit eines autofreien oder zumindest autoarmen Wohnens muss unserer Ansicht nach bereits in den entsprechenden Bebauungsplänen gegeben sein.
Schreiben von Jutta Matuschek, MdA, verkehrspolitische Sprecherin der PDS-Fraktion, 05.10.01 (4 Seiten)
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Wahlprogramm für Bezirk Mitte:
   (...) Die PDS Mitte (...) schlägt ein Fusionsprojekt vor, das die bisher ungenutzten Brachen am Nordbahnhof und dem ehem. Stadion der Weltjugend als Orte zum Wohnen und Erholen, als Orte der Kultur entwickelt - durch die Bereichsentwicklungsplanung demokratisch vorbereitet, getragen von Bürgerinitiativen und BVV. Die PDS befürwortet das Projekt "autofreies" Wohnen am Stadion. (...)
   aus: Wahlprogramm zum 21. Oktober 2001, PDS Berlin-Mitte
Kontakt: www.pds-berlin-mitte.de
Wahlprogramm zum Nachlesen:
download: www.pds-berlin-mitte.de/berlinwahl/wahl_v.pdf
Übersicht: www.pds-berlin-mitte.de/berlinwahl/wahlaussagen.htm
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Nachtrag Wahlprogramm Benjamin Hoff für Abgeordnetenhaus:
   (...) Die PDS möchte das ehemalige Stadiongelände zu einem attraktiven Wohngebiet entwickeln. Sie unterstützt die Idee, auf dem durch U- und Straßenbahn gut erschlossenen Gelände ein „autofreies“ Stadtviertel mit einer Car-Sharing-Station zu errichten. (...) 
   aus: Wahlaussagen für das Gebiet Friedrich-Wilhelm-Stadt / Chausseestraße (1999 / zum 21. Oktober 2001 ?), von Benjamin Hoff, PDS Berlin-Mitte
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SPD:
1. Antwort an per pedes:
   Wir unterstützen das Modellprojekt in Mitte, soweit private Bauträger gefunden werden, die dieses mittragen. Es ist dann durch entsprechende Gestaltung der Bebauungspläne abzusichern.
   aus: Fax von Christian Gaebler, MdA, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, 15.10.01 (2 Seiten)
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2. Antwort an per pedes:
   Die SPD unterstützt das Modellprojekt eines autofreien bzw. autoarmen Wohngebietes in Berlin. Hierzu hat die SPD einen entsprechenden Antrag im zuständigen Ausschuss für Stadtentwicklung des Berliner Abgeordnetenhauses eingebracht.
   aus: Brief von Petra Merkel, MdA, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, 17.10.01 (2 Seiten)
Kontakt: www.parlament-berlin.de/spd-fraktion
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FDP:
Antwort an per pedes:
   Ein solches Projekt ist nicht Sache der Politik. Wenn es von einem privaten Investor unterstützt wird, sollte es unbedingt in einem Modellversuch getestet werden.
   aus: Schreiben von Andreas Müller i.A. des FDP-Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Günter Rexrodt, 24. September 2001 (2 Seiten)
Kontakt: www.fdp-reXrodt.de
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CDU:
Antwort an per pedes:
   Autofreie Wohngebiete verursachen eine Fülle von rechtlichen und praktischen Problemen. Autofrei wohnen und sein Auto anderen vor die Tür stellen ist für uns keine vernünftige Verkehrspolitik. Vielmehr setzen wir auf gegenseitige Rücksichtnahme, Verkehrsberuhigung in Wohngebieten durch Anordnung von Tempo-30-Zonen, Spielstraßen, bauliche Maßnahmen.
   Schreiben von Alexander Kaczmarek, MdA, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion, 05.10.01 (2 Seiten)
Kontakt: www.cdu-fraktion.berlin.de
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Kommentar:
   Autofreies Wohnen wird offensichtlich kaum noch ideologisch diskutiert. Die Befürworter/innen müssen AutobesitzerInnen ohnehin nicht überzeugen, denn für das Vorhaben gibt es genügend autofreie Haushalte in Berlin - fast die Hälfte - von denen viele gerne in ein Autofreies Stadtviertel einziehen wollen. Und daher muß sich niemand von einem solchen Projekt bedroht fühlen: Wer gern Auto fährt, kann das auch weiterhin tun, und wer als autofrei lebender Mensch vom Autoverkehr seiner Nachbarn unbelästigt wohnen will, bekommt endlich ein adäquates Angebot.

   Die Aussage von Herrn Kaczmarek zeigt leider immer noch die durch die Praxis widerlegten Unkenntnisse über Autofreies Wohnen. Wir empfehlen den Besuch von bestehenden autofreien Siedlungen. Wohin jedoch der Appell an die Rücksichtnahme der Berliner Autofahrer/innen führt, kann täglich auf den Straßen betrachtet werden, und die jährlich zehntausenden von Verkehrstoten stellen die Frage, welche Verkehrsteilnehmer in erster Linie eine "Fülle von rechtlichen und praktischen Problemen" verursachen ...

   Im Bezirk Mitte ist man weiser: Dort ist der Beschluß der BVV-Mitte von Juli 2000 zum "autofreien Wohnen" auf dem Stadiongelände von der BVV fast einstimmig (SPD, CDU, PDS, Grüne) unterstützt worden (Im Wortlaut). Joachim Zeller (CDU) wurde übrigens 1999 mit den Stimmen von Bündnis 90/Die Grünen zum Bürgermeister gewählt, weil die CDU-Mitte in einer "Wahlvereinbarung" unter anderem die Förderung des Projektes "autofreies Wohnen" versprach.

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Ergänzung zum Kommentar am 11.09.2002:
1. OVG-Urteil bestätigt autofreies Wohnen !
   Im konkreten Fall ging es um das autofreie Stadtviertel in Münster. Die Begründung ist jedoch in vielen Punkten grundsätzlicher Natur, hervorgehoben wurde u.a., daß die Nachbarschaft von einem Autofreien Wohngebiet aufgrund des verringerten Verkehrsaufkommens profitiert.

... mehr zum Urteil hier: Zusammenfassung, das komplette rechtskräftiges Urteil vom 11. Januar 2002 auf Anfrage per Fax. (4 Seiten, deutsch)
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2. Bürgermeisterwahl im Bezirk Mitte
   Anläßlich der Bezirksfusion fanden erneut Bürgermeisterwahlen in den Bezirken statt. BM Zeller (CDU) wurde in seinem Amt bestätigt, erneut mit den Stimmen der Grünen, die dafür Dorothee Dubrau als Stadträtin des Mega-Ressorts "Stadtentwicklung" (incl. Verkehr & Umwelt) durchsetzen konnten, diesmal auch mit den Stimmen der PDS.

... mehr zur Bürgermeister-Wahl in Mitte hier: Aktuelles 29.11.2001

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Start www.autofrei-wohnen.de

Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke

Kontakt Arbeitsgemeinschaft
Autofreies Stadtviertel an der Panke
Mail: infoAnti-Spam-Imageautofrei-wohnen.de (Markus Heller)
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URL dieser Seite: http://www.autofrei-wohnen.de/PankeAktuell211001.html
© & Seitenbau: M. Heller, Berlin

04. März 2004
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in Planung:
Autofreies Stadtviertel
an der Panke, Berlin-Mitte:
Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke
zum Steckbrief
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Anmeldung & Absichtserklärung für das Autofreie Stadtviertel an der Panke downloaden:
.../Anmeldung.rtf (~16 KB)

Lage in der Umgebung:
Stadtplanausschnitt

städtebaulicher Masterplan
städtebaulicher Masterplan; Plan größer: 247 kb
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Planungsgebiet: Stadion der Weltjugend, Chausseestraße
Foto: Blick von oben nach Süden über das Stadiongelände; Foto größer: 68 kb
größer

Autofreies Leben in Europa
... zur Ausstellung
Ausstellungstafel B.-Mitte
Fototafel Berlin-Mitte größer
(Galerie bei sujet.design)

Auch das MieterMagazin stellte im Oktober 2001 den Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus Fragen zu ihrem Wahlprogramm (Wahl 2001 - 10 Fragen an die Parteien), eine davon war: 
"(...) Frage 9: Viele besser verdienende Mieter mit Kindern wandern nach wie vor in das Umland von Berlin ab, weil sie nur dort ihre eigenheim- orientierten Wohnvorstellungen befriedigen können. Was können und wollen Sie unternehmen, um diese Stadtflucht zu bremsen? (..)"
Nur die Grünen dachten dabei auch an Autofreies Wohnen: 
"(...) Die Stadtflucht vieler besser verdienender Mieter mit Kindern kann nur aufgehalten werden, wenn die Lebensqualität der städtischen Wohngebiete entscheidend verbessert wird. (...) Zu einem attraktiven Wohnumfeld gehören Orte mit hoher Aufenthaltsqualität und Sicherheit für Kinder. Dies geht einher mit Verkehrsberuhigung und der Verbesserung der Bedingungen für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die Umsetzung eines ersten Projektes für ein autofreies Wohngebiet ist in Berlin überfällig. (...)".