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Arbeitskreis Autofreie Siedlung
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Der Berliner Kurier, 01.03.2003, empfiehlt: "Aus Benzin-Wut: Berlinerin verkaufte einfach ihr Auto" ... und jetzt spart die PR-Beraterin jährlich ~2.450 Euro. (Archiv-Link)

über das Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern ...

Autofreies Leben in Europa
... zur Ausstellung

Berlin-Mitte größer
(Galerie bei sujet.design)

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in Berlin-Mitte:
Planung für das Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße
Autofreies Stadtviertel an der Panke
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Projektbeschreibung - Details:
FAQ - häufige & originelle Fragen
frequently asked questions
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Hat das autofreie Stadtviertel nach der Entscheidung für den Umzug des BND auf das Grundstück noch eine Chance ?

Und wenn das Autofreie Stadtviertel doch noch gebaut werden kann - wann kann ich endlich einziehen ?
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Wird das Stadtviertel richtig autofrei sein ? (autofrei vs. autoarm)
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Ich bin bereits angemeldet. Warum jetzt eine extra "Absichtserklärung" ?
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Stimmt es, daß für jede Neubauwohnung auch ein Stellplatz gebaut werden muß ?
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Wird es auch Mietwohnungen geben ?
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Autofreies Stadtviertel ? Finden wir auch gut, aber wo parkt Ihr Eure Autos ?
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Aber kaufen die "Autofreien" sich nicht vielleicht doch ein Auto und parken dann die Umgebung zu ?
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Und wenn Besucher/innen mit dem Auto kommen ?
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Dürfen Behinderte mit dem Auto in die Siedlung fahren und dort parken ?
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Wir Autobesitzer/innen wollen aber auch in so einem schönen Stadtviertel wohnen ...
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Werden ausschließlich Öko-Häuser gebaut, und gibt es dann nur Bio-Läden ?
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Wie wird der KFZ-Besitz für Käufer/innen & Mieter/innen vertraglich geregelt ?
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Wenn ich den Arbeitsplatz wechsele und dann auf ein Auto angewiesen bin ?
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Was ist, wenn sich die nächste Generation von Bewohner/innen Autos anschaffen will ?
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Mein Sohn wird 18 und will ein Auto. Das kann ich ihm doch nicht verbieten ?
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Ich kann mir Einkaufen ohne Auto nicht vorstellen. Wie kriege ich meine Sprudelkiste nach Hause ?
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Ich wohne schon ohne eigenes Auto, wozu brauche ich dann noch eine Wohnung im Autofreien Stadtviertel  ?
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Seid Ihr gegen das Auto ?

Hat das Autofreie Stadtviertel nach der Entscheidung für den Umzug des BND auf das Grundstück noch eine Chance ?
Juni 2006:
   Sofern sich die Bevölkerung nicht darüber empört, daß knapp 2 Milliarden Euro für den BND-Umzug verschwendet werden, realistischerweise leider nicht mehr.

Sommer 2005:
 Es gibt eine Senatsmitteilung vom 20. Juli 2004, die den BND-Umzug auf das Stadiongelände vorsieht. Das Bundeskanzleramt hat sich für den Standort auch schon bedankt. Die Chancen stehen also sehr schlecht. Noch ist jedoch ein formaler Beschluß im Berliner Abgeordnetenhaus nicht erfolgt, der notwendig wäre, weil das Grundstück in Landesbesitz ist. Zu diesem Thema liegt ein Antrag im Abgeordnetenhaus vor, über den noch nicht beraten wurde. 
   Allerdings glauben erstaunlich viele Leute aus Politik und Verwaltung, daß der Standort Chausseestraße für den BND aus finanziellen Gründen überdacht werden wird, da der BND-Umzug mindestens 500 Millionen oder sogar 1 Milliarde Euro kosten wird - vermutlich sogar noch mehr, wie die üblichen Kostenexplosionen staatlicher Bauprojekte immer wieder beweisen. Ob nun am Ende die rot-grüne Bundesregierung dieses Geld für seine Beamten ausgeben wird, weiß niemand. Aber Deutschland hat immer genügend Geld, wenn es um seine Verwaltung geht.

   Die Arbeitsgemeinschaft sucht nun einen neuen Standort im Bereich des inneren S-Bahn-Rings. Vorschläge an uns werden dankbar entgegengenommen ...

   Sowohl der Bürgermeister als auch sein damaliger Bausenator Strieder (beide SPD, letzterer mittlerweile nach der Tempodrom-Affaire geschaßt) hatten dem BND das Stadiongelände angeboten, obwohl sämtliche bisherigen Beschlüsse für den Standort übergangen wurden und andere, besser geeignete Standorte (z.B. Containerbahnhof Heidestraße) schlampig geprüft wurden. Der Koalitionspartner PDS ist jedoch mit dem BND-Umzug auf das Stadiongelände nicht einverstanden und möchte dem Autofreien Stadtviertel dort eine Chance geben.

   Ursprünglich plante der Senat den Verkauf des Grundstückes und die Bebauung mit einem gemischten Wohnquartier. 
   Er führte daher Ende 2001/Anfang 2002 ein Interessenbekundungsverfahren (1. Stufe des Verkaufsverfahrens) durch, um zu sehen, ob jemand auf dem Grundstück den alten konventionellen Wettbewerbsentwurf oder sonst eine Planung bauen will. Da der konventionelle Wettbewerbsentwurf nicht autofrei umsetzbar ist, beruhte unser autofreies Angebot auf dem hier dargestellten alternierenden Entwurf, der die vom Bezirk Mitte befürwortete Nutzungsaufteilung des Geländes (festgeschrieben in der BEP-Mitte) zur Grundlage hat. 
  Der Bausenator erklärte daraufhin am 21. August 2002, daß im geplanten Bieterverfahren (2. Stufe des Verkaufsverfahrens) ein Angebot für Autofreies Wohnen begrüßt werden würde. Dieses Bieterverfahren wurde jedoch bislang nicht ausgeschrieben, stattdessen hieß es im Oktober 2003 plötzlich, daß der BND auf dem Stadiongelände angesiedelt werden soll.

Mehr zur aktuellen Problematik "BND oder Autofreies Stadtviertel":
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- aktueller Projektstand

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Und wenn das Autofreie Stadtviertel doch noch gebaut werden kann - wann kann ich endlich einziehen ?
   Der nächste Schritt wäre die Ausschreibung eines "Bieterverfahren" für das landeseigene Grundstück. Sollte das Autofreie Stadtviertel dann den Zuschlag bekommen, wird es mindestens 4 Jahre dauern, bis die ersten Bauabschnitte mit Wohnungen fertig sind. (ca. 2 Jahre Bebauungsplanverfahren mit mehrstufiger Bürgerbeteiligung, anschließend besteht Planungsicherheit, deswegen danach erst konkrete Architekturplanung möglich, anschließend Bauphase).
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26. Juni 2006
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Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke
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Aktuell
22.03.2005:
Aufgrund des Umzuges des BND auf das Planungsgelände Stadion der Weltjugend sind wir auf der Suche nach neuen Standorten für Autofreies Wohnen in Berlin und werden im Frühling 2005 mehrere potentielle Flächen auf einem Treffen für interessierte autofreie Menschen vorstellen. 

Für das Autofreie Stadtviertel an der Panke besteht keine Chance mehr - es sei denn, das Wahlvolk protestiert gegen die Verschwendung von mind. 1,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln für einen unnötigen Beamtenumzug ...

Lage in der Umgebung:
Stadtplanausschnitt
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städtebaulicher Masterplan
städtebaulicher Masterplan; Plan größer: 247 kb
Planungsstand Jan. 2002
größer
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Erschließungsplan
Verkehr
Erschließungsplan Verkehr; Plan größer: 247 kb
Planungsstand Jan. 2002
größer
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.Registrierung:
in Berlin-Mitte autofrei wohnen:
zur Liste der Interessent/innen
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Kontakt zu Bau- & Wohngruppen
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zitiert:
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Friedel Drautzburg, Neu-Berliner, Besitzer der "Ständigen Vertretung", über Subventionen:
"(...) Ich halte es für asozial, wenn einer mit einem vierradgetriebenen, 25 Liter fressenden Jeep Brötchen einkauft. An der Stelle einen Mentalitätswechsel herzustellen und Geld freizusetzen durch eine höhere Ökosteuer halte ich für sinnvoll. Um so Katastrophen wie die Elbeflut zu verhindern. Das sind ja selbst gemachte Klimakatastrophen. (...)"
TAZ 16.09.2002
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Wird das Stadtviertel richtig autofrei sein ?
(Anmerkungen zur Diskussion autofrei vs. autoarm)
  Ja. Im Autofreien Stadtviertel an der Panke fahren und parken keine Autos. Ausnahmen gelten für Rettungsdienste, Möbelwagen und ähnliche Sonderfälle. Für Besucher/innen, Behinderte und CarSharing werden Stellplätze in einer Tiefgarage am Quartiersrand gebaut, wie es in allen autofreien Stadtvierteln üblich ist. Bitte lesen Sie einfach das Mobilitätskonzept. Oder schauen Sie sich ein autofreies Projekt an, eine Auswahl deutscher und ausländischer autofreier Stadtviertel finden Sie in den Projektlisten.

  Manchmal wird gefragt, ob es nicht reicht, wenn das Quartier autoarm ist, mit dem Hintergedanken, man könne dann eine/r derjenigen sein, die dort dann doch mit eigenem Auto wohnen können. Für das "autoarme" sorgen dann die anderen ...
   Die Erfahrung zeigt, daß dies oft nicht funktioniert. Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Vermarktung:
   Per definitionem werden in autoarmen Gebieten ca 03-0,8 Stellplätze pro Wohnung gebaut, und es besitzen dementsprechend viele Haushalte privat-PKWs. In der Vermarktung ist diese Regelung nicht steuerbar, denn was soll man den zukünftigen Haushalten sagen: Sie dürfen kein Auto besitzen - oder doch ? Oder nur ein halbes Auto ... ?! Es ist leicht ersichtlich, daß dadurch nicht vernünftig geplant werden kann. 
   In einem autofreien Quartier hingegen wird von vornherein und vor allem selbstbewußt und offensiv mit dem autofreien Charakter die entsprechende Zielgruppe umworben.
2. Wohnumfeld:
   Die Gestaltung insbesondere der Straßen eines "autoarmen" Wohnumfeldes muß Rücksicht auf die autobesitzenden Haushalte nehmen. Jeder autofreie Haushalt fragt sich dann, warum er dort überhaupt einziehen soll.
   In einem autofreien Wohnumfeld weiß jeder vorher, welcher Qualitäten zu erwarten sind: Kein Autolärm, keine Abgase, und die Kinder können unbesorgt draußen "auf der Straße" spielen.
3. Kosten:
   In der Regel wird der Kostenanteil für Stellplätze bzw. Tiefgaragen nicht separat ausgewiesen. Diese fehlende Transparenz führt dazu, daß autofreie Haushalte die Stellplätze ihrer Nachbarn, versteckt über die Miethöhe und/oder Nebenkosten, mitbezahlen, da die Stellplatzmiete in der Regel nicht kostendeckend von den autobesitzenden Haushalten bezahlt werden muß. Haushalte ohne eigenes Auto sparen also noch nicht einmal Geld, sie werden gewissermaßen für ihren umweltbewußt-vorbildlichen Lebensstil "bestraft" - ausgerechnet in einem "autoarmen" Quartier!
   In einem autofreien Stadtquartier hingegen verteilen sich die Kosten für die wenigen Besucher-Stellplätze gleichermaßen auf alle und sind daher sehr gering. Stellplätze für CarSharing, Gewerbe und einige Sonderfälle werden kostendeckend von der entsprechenden Nutzergruppe bezahlt. Zudem wird der versiegelte öffentliche Straßenanteil minimiert, was weitere Kosten spart.

   Ein Beispiel eines gescheiterten autoarmen Projektes ist die Stralauer Halbinsel / Rummelsburger Bucht in Berlin-Friedrichshain/Treptow, nachzulesen hier. Von einem autoarmen Verkehrskonzept ist nichts zu bemerken: Überall können Autos fahren und parken, und besonders gute ÖPNV-Verbindungen (nur 1 Buslinie, die S-Bahnstation ist relativ weit entfernt) gibt es auch nicht.

  Beispiele autofreier Quartiere zeigen, daß noch nicht einmal der geringe Anteil der scheinbar notwendigen Stellplätze für Besucher genutzt wird: In Hamburg möchte man auf einem Großteil der Stellplätze Gärten anlegen, in Wien will man einige Tiefgaragen-Stellplätze in Fahrradboxen umbauen, und in Freiburg dürfen die Kinder auch weiterhin auf der "Vorhaltefläche" spielen ...

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Ich bin bereits angemeldet. Warum noch eine extra "Absichtserklärung" ?
  Ihre Anmeldung mitsamt allen Daten wird garantiert vertraulich, d.h. intern, behandelt, weil wir etwas mehr von Ihnen erfahren wollen, was nicht jeden anderen etwas angeht (z.B. Ihre Haushaltsgröße, Ihre Wünsche und Vorstellungen zum autofreien Wohnen). 

   Für das geplante Bieterverfahren und vor allem im Rahmen der Diskussion um die Ansiedlung des BND auf dasselbe Grundstück benötigen wir jedoch eine persönliche Absichtserklärung (rtf-Datei ~15 KB) von allen registrierten Haushalten, mit der auch nach außen (gegenüber dem Senat) das Interesse dokumentiert wird. Weil das Projekt noch ganz am Anfang steht, ist diese Absichtserklärung nicht rechtsverbindlich, trotzdem aber notwendig, damit die anonymisierte Statistik der Interessent/innen an Glaubwürdigkeit und Anschaulichkeit gewinnt ! 

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Stimmt es, daß für jede Neubauwohnung auch ein Stellplatz gebaut werden muß  ? 
  Nein ! (Auch wenn das oft behauptet wird) 

   In Berlin müssen im normalen Wohnungsbau keine Stellplätze gebaut werden. Berlin traut jedem Wohnungsbau-Investor zu, selbst beurteilen zu können, ob und wie viele Stellplätze er für seine Wohnungen benötigt. Notwendig erschien stattdessen u.a. der Hinweis auf Fahrradabstellmöglichkeiten.
Mehr zum Thema Stellplätze & zum Stellplatzparagraph der Berliner Bauordnung (§50 BauOBln, im Wortlaut) in 5.2. rechtl. Regelungen.

   In allen anderen deutschen Bundesländern* gelten allerdings noch die alten restriktiven Paragraphen, nach denen 0,5-2 Stellplätze pro Wohnung gebaut werden müssen. In NRW z.B. gilt jedoch die zusätzliche Regel, daß in speziellen Gebieten in begründeten Fällen von der Stellplatzvorschrift abgewichen werden kann. Damit hat das grün geführte Bauministerium autofreie Siedlungen in Münster und Köln ermöglicht.

*In Deutschland ist der Baubereich (wie z.B. auch Bildung und Kultur) Ländersache und wird daher überwiegen auf Landesebene geregelt.

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wird es im Autofreien Stadtviertel auch Mietwohnungen geben ? 
   Im Autofreien Stadtviertel an der Panke wird Platz für die unterschiedlichsten Wohnwünsche sein. Es sind genossenschaftliche Miet- und Eigentumswohnungen sowie konventionelle Mietwohnungen im Angebot, derzeit gründen sich auch Eigentümer-Baugruppen und Mieter-Wohngruppen, den Kontakt vermitteln wir gern, entweder im persöhnlichen Gespräch (Kontakt) oder auf dem nächsten Interessent/innen-Treffen

   Da das Land Berlin auch in absehbarer Zeit keinen sozialen Wohnungsbau fördert, werden die Mieten frei finanziert sein müssen und daher wohl mindestens 6-8 Euro netto kalt betragen. Die Kaufpreise pro qm Wohnfläche sollen bei maximal ca 2.000 Euro/qm liegen, so wurde es im Interessenbekundungsverfahren vom Senat gefordert. Alles hängt jedoch entscheidend vom Grundstückspreis ab, der im Rahmen des geplanten Bieterverfahrens zu verhandeln sein wird.

Mehr Informationen in Kapitel 8 Wohnformen

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Autofreies Stadtviertel ? Finden wir auch gut, aber wo parkt Ihr Eure Autos ?
   Im Autofreien Stadtviertel an der Panke wollen Menschen wohnen, die kein Auto besitzen und sich auch keins anschaffen wollen, solange sie dort leben. Und solche, die ihr Auto endlich abschaffen wollen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen - und am Standort Chausseestraße stimmen sie alle

   In Berlin leben fast die Hälfte aller Haushalte autofrei. Deshalb braucht die Siedlung fast keine Stellplätze und nur minimierte Straßen für die Feuerwehr oder Möbelwagen ...

Mehr zum Thema Stellplätze in Kapitel 5.1. Stellplätze.

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Aber kaufen die "Autofreien" sich nicht vielleicht doch ein Auto und parken dann die Umgebung zu ?
   In einem bereits rechtskräftigen Beschluss hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Modellprojekte für autofreies Wohnen auf ganzer Linie bestätigt und mit diesem wegweisenden Urteil erhebliche Rechtssicherheit für vergleichbare Projekte geschaffen. Im konkreten Fall hatten Anwohner gegen das Autofreie Stadtviertel in Münster geklagt. Mit diesem höchstrichterliches Urteil des OVG werden mehrere Grundsatzfragen zum "autofreien Wohnen"  beleuchtet und auch die Sorge, daß einzelne Bewohner sich dennoch ein Auto anschaffen, entkräftet.
(11. Januar 2002, Aktenzeichen 7a D 6/00.NE, Quelle: Baurecht (BauR); Heft 7/2002 (Werner-Verlag, Düsseldorf), Seite1049 ff.)

   Hierdurch wird das Planungskonzept nach Auffassung des OVG nicht in Frage gestellt. Einzelne Autohalter lösen nicht den Parksuchverkehr aus, der in einer Großstadt ohnehin hingenommen werden muß. Das Konzept wird auch nicht dadurch in Frage gestellt, wenn möglicherweise „veränderte Lebensumstände" einzelner Bewohner die Anschaffung eines Autos zwingend notwendig machen.

   Es ist für weitere Modellprojekte auch keine Prognose über einen möglicherweise später entstehenden Stellplatzbedarf notwendig. Nach dem Urteil des OVG muß für weitere Projekte dafür gesorgt werden, daß für möglichen später auftretenden Stellplatzbedarf „eine städtebauliche Konzeption zur Beseitigung" vorhanden ist. Das OVG verweist in diesem Fall auf den geplanten Car-Sharing- und Besucherstellplatz, der dann nachträglich durch eine Nutzungsänderung „für eine Tiefgaragennutzung oder andere Parkanlagen" freigegeben werden könnte.

   Berlin hat jedoch eine entscheidende Besonderheit: Es gibt keine Stellplatzpflicht für PKW. Daher sind die im Urteil erwähnten vertraglichen Vereinbarungen mit den künftigen BewohnerInnen in Berlin nicht erforderlich.

   Eine Zusammenfassung des Urteils hier:
www.gruene.landtag.nrw.de/publik/newsletter/0208-Infrastruktur.htm

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Und wenn Besucher/innen mit dem Auto kommen ?
   Für autofahrende Besucher/innen gibt es am Rand unter den Gebäuden entlang der Chausseestraße eine Tiefgarage mit ausreichend Stellplätzen. Im Rahmen einer Mobilitätsberatung können die Besucher über die Möglichkeiten des ÖPNV informiert werden, und die meisten Besucher/innen werden ohnehin mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen: Vor dem Quartier sind der U-6-Bahnhof Schwartzkopffstraße, mehrere Straßenbahnlinien, der N-6er Nachtbus und in der Nähe fahren unterschiedlichste Busse in alle Richtungen. Und bis zur Nord-Süd-S-Bahn am Nordbahnhof sind es nur 8 Gehminuten.

Mehr zur Verkehrsanbindung in Kapitel 1. Standort.

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Dürfen Behinderte mit dem Auto in die Siedlung fahren und dort parken ?
   Ca. 90% der Behinderten in unserer Gesellschaft haben kein Auto. Behinderte, die auf ein Auto angewiesen sind, sollten eine autogerechte Wohnung anmieten. Für Bewohner/innen, die später eine Behinderung erleiden, und für BesucherInnen werden Stellplätze in der Tiefgarage entlang der Randbebauung des Autofreien Stadtviertels an der Chausseestraße reserviert. Von dort bzw. der nächstgelegenen Straße sind es maximal 180 Meter bis zur Hauseingangstür im Autofreien Stadtviertel, zu den meisten Wohnungen jedoch nur ca. 50-100 Meter. Es gibt viele Höfe in Berlin, wo man weiter laufen muß. Ob Behinderte trotzdem bis zur Tür vorfahren dürfen, soll von den künftigen Bewohner/innen entschieden werden.
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Wir Autobesitzer/innen wollen aber auch in so einem schönen Stadtviertel wohnen ...
   Sorry, AutobesitzerInnen sind nicht die "Zielgruppe" des Projektes. Manchmal muß man sich eben entscheiden, ob einem das Auto oder die Wohnumfeldqualität wichtiger ist. Beides zusammen geht nicht, und die zusätzlichen Kosten für Tiefgaragen wollen wir lieber für vernünftige Dinge ausgeben bzw. einsparen. Letztere Variante macht für viele das Wohnen in der Innenstadt erst möglich. Sofern Sie nicht unbedingt Autobesitzer/in, sondern lediglich Autobenutzer/in sein wollen, wäre Ihnen auch mit CarSharing gedient, das im Autofreien Stadtviertel selbstverständlich angeboten wird.
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   Mit dem Autofreien Stadtviertel wird nur die "autofreie Elite" belohnt - das hat übrigens nichts mit arm und reich zu tun ... 
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Werden ausschließlich Ökohäuser gebaut, und gibt es dann nur Bio-Läden ?
   Ausschließlich ökologische Architektur wäre wünschenswert, ist aber keine Vorbedingung. Es gibt eine einzige für alle verbindliche Regel: der autofreie Charakter des Quartiers. Mehr Vorbedingungen werden definitiv nicht aufgestellt. Weitere Standards und Regeln bleiben jeder Baugruppe bzw. Bauträger selbst überlassen.

   Der Grund ist sehr einfach: Viele Projekte sind gescheitert, weil sie alles richtig machen wollten und tausend Vorbedingungen und Regeln aufstellten: rauchfreie und hundefreie Zonen, Solararchitektur und nur gesunde Baustoffe, Komposttoiletten, große Gemeinschaftsräume usw. usf.. Die wenigen, die da noch alle Bedingungen erfüllen, werden wahrscheinlich durch die restriktive Atmosphäre hartgesottener Gutmenschen abgeschreckt, die dann am Ende noch nicht mal selbst einziehen, weil es nur 99,9%-ig geworden ist ... In dem Zusammenhang ist es übrigens auch für uns überraschend gewesen, daß die Interessent/innen weniger einer vermuteten "Szene" oder politischen Gesinnung angehören, sondern - bunt gemischt durch alle Berufe und sozialen Schichten - einfach nur kein eigenes Auto haben und für ihren autofreien Lebensstil ein adäquates Wohnumfeld einfordern.

   Wenn sich alle auf den autofreien Minimalkonsens einlassen, ist das ein größerer ökologischer Fortschritt, als wenn nur eine Alibi-Solarzelle auf das Dach geschraubt wird - der Klimakiller Auto ist das Umweltproblem Nr. 1. 

   Wir werben natürlich bei allen Beteiligten für ökologische Architektur-Standards. Absehbar ist, daß es Bioläden, überdurchschnittlich viele Öko-Häuser und gemeinschaftlich orientierte Wohnformen geben wird. Ökologische Architektur wird zum Glück ohnehin von immer mehr Menschen als selbstverständlich vorausgesetzt. Die Bauträger registrieren das sehr genau, schließlich wollen sie ihre Wohnungen vermarkten ...

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Wie wird der Besitz von Kraftfahrzeugen für die künftigen Bewohner/innen vertraglich geregelt ?
   Gar nicht - es ist schlicht nicht notwendig:

   1. Private Bewohner/innen-Stellplätze werden im Autofreien Stadtviertel bis auf einige wenige gut begründete und sehr restriktiv gehandhabte Ausnahmefälle und außer für CarSharing und Besucher/innen nicht gebaut. Dieses Konzept ist Teil der Vermarktung und wird, um von vornherein Mißverständnisse zu vermeiden, allen von Anfang an bekannt gemacht. Wer dennoch mit eigenem Auto einziehen wollte, hätte es im Alltag sehr unbequem, denn bis zum nächsten angemieteten Stellplatz irgendwo in der Stadt wäre es dann weit. Wer autofahren will, leiht sich besser eins, meldet sich bei CarSharing an oder bestellt ein Taxi. 
   In der Umgebung kann man übrigens jetzt schon kaum noch einen Parkplatz finden, weil die Golf-Sportler alles zuparken, und früher oder später wird wohl allein schon deswegen die Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Wer eine autogerechte Wohnung sucht, hat dafür das ganze restliche Berlin zur Verfügung - immerhin 99,99985 % der Berliner Stadtfläche ...

   2. Die Stellplatzfreiheit und die Nicht-Befahrbarkeit des autofreien Wohnquartiers werden bauordnungsrechtlich (B-Plan) gesichert.

   3. Die autofreien Bewohner/innen sind am stärksten daran interessiert, daß der autofreie Charakter eingehalten wird, sonst hätten sie nicht umziehen müssen ("soziale Kontrolle"). Die Erfahrungen autofreier Quartiere bestätigen übrigens die Problemlosigkeit neuer autofreier Quartiere.

Mehr Informationen in Kapitel 5. Mobilitätskonzept - Übersicht
Details: Kapitel 5.1. Stellplätze
Details: Kapitel 5.2. Rechtliche Rahmenbedingungen
Details: Kapitel 5.3. Mobilitätsagentur

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Wenn ich den Arbeitsplatz wechsele und dann auf ein Auto angewiesen bin ?
   Das kommt seltener vor als behauptet wird, weil gerade Berlin ein sehr dichtes ÖPNV-Liniennetz hat, und man gerade am Standort Chausseestraße optimal an den ÖPNV angebunden ist. Aber wenn es trotzdem so ist, empfiehlt es sich, sich zuerst um eine Fahrgemeinschaft zu kümmern, dabei hilft auch die Mobilitätsagentur. Dann ist die Benutzung von CarSharing zu prüfen. Bleibt das erfolglos, kann man sich ein Auto anschaffen und dieses auf dem nächsten P&R-Parkplatz oder in einer privaten Garage in der Umgebung abstellen. Wem dies dann zu unbequem bzw. zu weit weg ist, erhält beim Tausch seiner autofreien gegen eine autogerechte Wohnung Unterstützung.

   Diese Frage wurde auch schon in einem höchstrichterlichen Urteil des OVG NRW betrachtet: Das autofreie Konzept wird auch nicht dadurch in Frage gestellt, wenn möglicherweise „veränderte Lebensumstände" einzelner Bewohner/innen die Anschaffung eines Autos zwingend notwendig machen. (mehr)

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Was ist, wenn sich die nächste Generation von Bewohner/innen Autos anschaffen will ?
   Falls dies tatsächlich nennenswerte Ausmaße annehmen sollte, kann nachträglich unter den Sportflächen eine weitere Tiefgarage gebaut werden. Dieses Quartier wird allerdings immer eine Attraktion für autofrei lebende Haushalte sein, deshalb erscheint diese Sorge etwas konstruiert.
   Sofern es bei den zu erwartenden Einzel- und Sonderfällen bleibt, kann in der Umgebung ein privater Stellplatz angemietet werden.
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Mein Sohn wird 18 und will ein Auto. Das kann ich ihm doch nicht verbieten ?
   Solange die Familienmitglieder im Autofreien Stadtviertel wohnen, sind sie an die "Spielregeln" gebunden, was den Gebrauch von Kraftfahrzeugen angeht. Also: Kein Fahren und kein Parken im Quartier. In Fußgängerzonen ist dies übrigens überall so üblich. Kinder könnten sich ein Auto anschaffen und dieses z.B. in einer angemieteten Garage im Nachbarstadtteil unterstellen. Es wäre aber für sie einfacher, eine autogerechte Wohnung anzumieten, denn wer ein Auto fahren kann, kann auch seine Wäsche selbst waschen.
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Ich kann mir Einkaufen ohne Auto nicht vorstellen. Wie kriege ich meine Sprudelkiste nach Hause ?
   Autofreie Haushalte haben ein anderes Einkaufsverhalten, das ist nur eine Frage der Gewohnheit: Den Großeinkauf einmal in der Woche gibt es erst, seit es das Auto gibt. Täglich kleine Mengen einkaufen geht zu Fuß oder mit dem Rad problemlos und stärkt den lokalen Einzelhandel. An Fahrradpacktaschen oder Anhänger kann man sich schnell gewöhnen. In einen breiten Fahrradkorb auf dem Gepäckträger passen zum Beispiel 2 große volle Einkaufstüten. Es gibt Hausgemeinschaften, die sich ein Lastenfahrrad teilen. Viele Leute benutzen auch heute schon rollende Einkaufstaschen. Der große Vorteil: Alles frisch vom Einzelhändler um die Ecke !

   Ein Supermarkt ist im Autofreien Stadtviertel neben Einzelhandelsgeschäften auch geplant, und in allen anderen Einzelfällen wird die Mobilitätsagentur bzw. der geschäftseigene Lieferservice gerne behilflich sein.
   Übrigens: Fast die Hälfte aller Berliner Haushalte - nämlich diejenigen, die autofrei leben - haben dieses "Problem" längst für sich gelöst, also werden auch Sie das schaffen!

   Wenn Ihnen das alles nicht zusagt, empfehlen wir Ihnen eine autogerechte Wohnung, dafür stehen Ihnen 99,99985 % der Berliner Stadtfläche zur Verfügung. Niemand muß zu seinem Glück gezwungen werden, es warten genug andere auf eine autofreie Wohnung.
Mehr Informationen in Kapitel 4 Infrastruktur und Kapitel 3 Städtebau

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Ich wohne schon ohne eigenes Auto, wozu brauche ich dann noch eine Wohnung im Autofreien Stadtviertel ?
   Menschen ohne Auto leisten einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Wohnumfeldverbesserung, werden aber durch den Kfz-Verkehr mindestens genauso beeinträchtigt wie die Verursacher.

   Sollte Ihnen das eigene Wohnumfeld egal sein, denken Sie mal an Ihre Mietkosten, mit denen Sie die Stellplätze Ihrer Nachbarn subventionieren: Nach einer Modellrechnung zahlt ein Durchschnittshaushalt (Wohnungsgröße 69qm) ohne Auto in einem Haus mit Tiefgarage 1537,20 DM pro Jahr für diese Tiefgarage, von der er keinen Nutzen hat. Dazu kommen noch die Bewirtschaftunskosten, so dass nach dieser Modellrechnung die Gesamtkosten für einen Tiefgaragenstellplatz bei 2082,76 DM/Jahr liegen. Zum Teil werden diese Kosten erheblich überschritten (z.B. bei höheren Grundstückspreisen).

(Angaben: www.wohnen-ohne-auto.de, aus: Herde, Christian: Wohnen und Auto - Parken in Münchner Siedlungen; Untersuchung im Auftrag des Referats für Stadtplanung und Bauordnung der LH München 11/94 - 1/95)

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Seid Ihr gegen das Auto ?
  In Berlin ist es schlichtweg meistens überflüssig und einfach lästig. Es ist für manche sogar eine Waffe im Alltag, und es ist mit das größte Klimaschutz-Problem. Alle wissen es eigentlich, nur manche hören es aus Bequemlichkeit nicht gern.

   Manche beschimpfen uns leider als Dogmatiker, meistens die, die das Projekt noch gar nicht kennen. Angesichts von fast 50 % autofrei lebender Haushalte in Berlin fragt sich natürlich, wer hier wirklich dogmatisch ist, die bisherigen Versuche für autofreie Wohngebiete in Berlin wurden bislang mit Absicht von der Politik verhindert ... !

   Einige fahren Auto, und manche sogar gerne. Das heißt aber nicht, daß jede/r ein Auto besitzen muß. Es kostet laufend Geld und nimmt viel Platz weg, auch wenn es nicht fährt. Wir meinen: Bei Bedarf ein Auto ausleihen reicht völlig aus, besitzen muß man es nicht: Car-Sharing bietet viele verschiedene Autos an, so daß man genau den Wagen bekommt, den man gerade braucht - ob Kleinwagen, Kombi oder Kastenwagen. Und bezahlt wird nur für die genutzte Zeit. 

   Der autofreie Lebensstil muß in unserer Gesellschaft viel mehr unterstützt und belohnt werden. Und es ist unglaubwürdig, über die ungerechte Verteilung des Reichtums in der Welt und die Umweltverschmutzung zu klagen, ohne bei sich selbst anzufangen, vor allem, wenn es so leicht ist.

   Wir fangen mit dem Belohnen schon mal an: Ein Autofreies Stadtviertel an der Panke für alle autofreien Haushalte ...

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Autofreies Stadtviertel an der Panke
(Ltg: Markus Heller)

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Anregungen zu dieser Seite von den FAQs des Kölner ASK Arbeitskreis Autofreie Siedlung und der Münchener Initiative WoA - Wohnen ohne Auto
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