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D+Ausland Netzwerk Theorie sitemap . Fahrrad-Comic v. Tom Touché in der taz: kindlicher Sportsgeist kann anstrengend sein ... . Allgemeine Beiträge zur Mobilität: überraschende Erfahrungsberichte: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten / warum jede neue Straße eine schlechte Idee ist / Wie man Verkehr einfach zum Verschwinden bringt ... . gender-mobility: über das Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern ... . Kinder & Verkehr: Verkehrswahrnehmung - wie Kinder den städtischen Raum erleben (AK Neue Erziehung) . "Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten." Pehr Gyllenhammar, ehemaliger Volvo-Chef . Politik: "(...) Initiativen zur Schaffung von autofreien oder autoarmen Stadtquartieren werden unterstützt. (...)" Berliner Koalitionsvereinbarung SPD-PDS, Kapitel 18. Städtische Mobilität und Verkehr . Michael Cramer - am 13.04.2002: taz-Beitrag zur Zukunft des Berliner Nahverkehrs (mit ein paar überraschenden Zahlen) - am 15.01.2003: "Berliner Verkehrspolitik - große Möglichkeiten, vertane Chancen" (pdf-Datei, 101 KB) . Statistik: PKW- & Fahrrad-Besitz in Berlin www.statistik-berlin.de . 1. PKW je Einwohner Daten XII-2000: 3.382.169 Einwohner 1.225.588 zugel. PKW & Kombi = ~362 PKW/1.000 Einwohner 2000 . Daten XII-2001: 3.388.434 Einwohner . XII-2000:~362, XII-1999:~352, XII-1998:~348, XII-1997:~348, XII-1996:~349, XII-1995:~349, XII-1994:~352 . 2. autofreie Haushalte Ergebnisse d. Einkommens- & Verbrauchsstichprobe 1998: = ~44 % . 3. Haushalte mit Fahrrädern Ergebnisse d. Einkommens- & Verbrauchsstichprobe 1998: = ~73 % . |
Planung für das Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße Autofreies Stadtviertel an der Panke . Projektbeschreibung - Details: 5. Mobilität Text downloaden: 5-Mobilitaetskonzept.rtf (22 KB) . hier fahren keine Autos Mobilitätsagentur Lieferungen CarSharing Ausnahmen Stellplätze (Rad, PKW) Rechtliche Regelungen Kosten Gewerbe Definition autofrei-autoarm hier fahren keine AutosAlle Wege innerhalb des Stadtviertels können in höchstens fünf Minuten zu Fuß zurückgelegt werden. Die Wege sind attraktiv, bequem und sicher, auch für Kinder. Im Allgemeinen ereignen sich die Hälfte aller Kinder-Autounfälle im Umkreis von 500 Metern um die eigene Wohnung. Fahren dort keine Autos, können diese Unfälle vermieden werden. . Autofrei ist das Stadtviertel, weil das Gebiet nicht mit Autos befahren wird. Dies erspart einen aufwendigen Straßenbau: Alle Häuser sind durch "Wohnwege" (siehe Erschließungsplan, PDF-Datei, 247 KB), die ein minimal ausreichendes Maß an Versiegelung haben, erschlossen. Die Breite dieser befestigten Wohnwege wird auf 3,50 Meter reduziert, das ist ein in anderen autofreien Stadtvierteln bewährtes Minimum. . Ausnahmen von der Nicht-Befahrbarkeit des Wohnquartiers gelten selbstverständlich für Rettungsdienste und Möbelwagen. Auch in der Umgebung wird nicht kostenlos geparkt werden können. Dies ist allen zukünftigen Bewohner/innen vorher bekannt, insofern ist dies von vornherein ein Projekt für autolose Haushalte (fast die Hälfte aller Berliner Haushalte lebt autofrei) und für solche, die ihren Wagen abschaffen möchten. Allen anderen, die auf ihren Wagen nicht verzichten können, steht die ganze übrige Stadt zum Wohnen zur Verfügung, das sind 99,99985 % der Stadtfläche .... . Beispiele aus Wien, Amsterdam, Hamburg, München, Freiburg und anderen Städten zeigen, daß dieses Modell akzeptiert wird: Den Menschen dort ist ihre Wohnqualität wichtiger als der persönliche und uneingeschränkte Autobesitz. . Dies erkennen mittlerweile immer mehr kleine und größere Orte (z.B. Urlaubsregionen in Bayern, Schweiz, Österreich), die zum Teil die komplette Innenstadt für den privaten Verkehr sperren und ÖPNV-Angebote bereitstellen. Und auch Venedig lebt nicht allein vom Tourismus. Man läuft oder nimmt das Schiff ...
. top MobilitätsagenturVorgesehen ist die Neugründung einer Mobilitätsagentur als kleines Unternehmen mit etwa 8-10 Angestellten. Sie liegt anlieferungs-günstig im Bereich Marktplatz / Chausseestraße und ist für alle Fragen der Mobilität zuständig, zum Beispiel: - Lieferservice: Annahme und Weiterleitung größerer privater Lieferungen - Fahrradstation: Verleih-/Reparaturservice von Rädern, Tandems und Anhängern - CarSharing-Station: CarSharing - Stellplatzmanagement für CarSharing, Gewerbe und Besucher - Transport des Mülls zu Sammelpunkten an der Chausseestraße, damit die Müllabfuhr nicht das Gebiet befahren muß - Reisebüro: Verkauf von Umwelt-/Bahnfahrkarten, Information zu Verkehrsverbindungen - allgemeine Mobilitätsberatung/-dienstleistung, auch für die Gewerbebetriebe der Umgebung - Begleit-/Abholservice (z.B. Schulkinder), allgemeiner Wohnservice (z.B. Wäschedienst) u.ä.m. (Anm.: Mittlerweile gibt es auch Schulwegepläne) - Internet- und Quartiers-Intranet-Service . Kosten: Die Leistungen der Mobilitätsagentur werden je nach Intensität ihrer Inanspruchnahme bezahlt. Es gibt weder eine Abnahmepflicht für Umweltkarten noch eine Zwangsmitgliedschaft für das CarSharing. Lediglich für den inneren Lieferservice und den Mülltransport, der die entsprechenden Fahrzeuge aus dem Stadtviertel hält, sind pro Haushalt eine Summe zwischen 30 und 50 DM pro Monat zu zahlen. . Mit der BVG sollte ein Großkundenrabatt für die Haushalte und Gewerbebetriebe des Quartiers aushandelbar sein, da keine bessere Werbung für die "Öffentlichen" als dieses autofreie Stadtviertel denkbar ist !
mehr Details zur geplanten Mobilitätsagentur hier
(Skizze eines Forschungsprojektes bzw. Machbarkeitsstudie).
top LieferungenGrößereLieferungen für die Bewohner (auch der Umgebung) werden bei der Mobilitätsagentur abgegeben. Mitarbeiter stellen die Lieferungen in einer von außen und innen abschließbaren großen `Durchreiche´ neben den Wohnungstüren ab. Damit entfällt auch das lästige Warten („Seien Sie bitte zwischen 8 und 14 Uhr zu Hause“), das sonst oft üblich ist. . Mittlerweile bieten übrigens viele Supermärkte einen Lieferservice an. Eine informative Liste mit (Internet-)Adressen und Kosten hat der Arbeitskreis Verkehr des BUND Berlin zusammengestellt: "Einkaufen ohne Auto - ein praktischer Ratgeber".
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26.
Juni 2006
. Aktuell 22.03.2005: Aufgrund des Umzuges des BND auf das Planungsgelände Stadion der Weltjugend sind wir auf der Suche nach neuen Standorten für Autofreies Wohnen in Berlin und werden im Frühling 2005 mehrere potentielle Flächen auf einem Treffen für interessierte autofreie Menschen vorstellen. Für
das Autofreie Stadtviertel an der Panke besteht keine Chance mehr - es
sei denn, das Wahlvolk protestiert gegen die Verschwendung von mind. 1,7
Milliarden Euro aus Steuermitteln für einen unnötigen Beamtenumzug
...
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| Car-Sharing
in Berlin:
- Kurzinfo auf autofrei-wohnen.de . - StattAuto AG . - StattAuto e.V. . - sehr informative Positionen zum Verkehr des BUND Berlin e.V. > CarSharing . |
... wenn doch mal ein Auto gebraucht wird: CarSharingFalls ein Auto gebraucht wird, kann unter verschiedenen Car-Sharing Fahrzeugtypen der passende ausgewählt werden. Der Wagen muß nicht von den Benutzern selbst getankt und in die Werkstatt gebracht werden. Die Abrechnung des Autogebrauchs erfolgt im Stundentakt. Als Statussymbol gilt nicht mehr der Besitz eines eigenen (immer desselben) Autos, sondern die intelligente und effektive Nutzung in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln: . Die Nutzer verfügen über mehr Mobilität für weniger Geld. top AusnahmenGrundsätzlich gilt:
1. Für die zukünftigen Bewohner/innen werden keine PKW-Stellplätze
gebaut.
top Stellplätze für Fahrräder und PKWDie Erfahrungen autofreier Wohngebiete zeigen, daß autofrei lebende Haushalte überdurchschnittlich viele Fahrräder besitzen. Zu kalkulieren ist deshalb mit mindestens 1,5 Fahrädern pro Person. In diesem Wert sind auch Anhänger und Kinderwagen enthalten. Zu beachten ist, daß zumindest die Fahrräder für den Alltagsgebrauch und die Kinderwagen ebenerdig, mindestens jedoch über bequeme Rampen, erreichbar und den Wohnungen in unmittelbarer Nähe zugeordnet sein müssen. (Im Erschließungsplan sind Fahrradstellplätze nicht dargestellt.) . Aus der Anzahl der insgesamt geplanten Wohnungen (760 WE) resultiert bei einem PKW-Stellplatzschlüssel von 0,12 Stellpl./WE ein Bedarf von 91 Stellplätzen. Diese sind vorgesehen für Besucher/innen der autofrei lebenden Bewohner/innen, Car-Sharing, Behinderte und andere echte Ausnahmefälle. Sie werden auf die verschiedenen Flächen für Stellplätze (hauptsächlich Tiefgaragen am Rand des Gebietes entlang der Chausseestraße) verteilt. Weitere PKW-Stellplätze sind erforderlich für Gewerbe (Einzelhandel, Büros), Besucher der Piscator Medien Arena und der Sportflächen, die Anlieferung und Taxen entlang der Chausseestraße. Aufgrund der optimalen Verkehrsanbindung des Gebietes kann der Bedarf eher niedrig angesetzt werden, in unserem Planungsvorschlag ist dies, bezogen auf die verschiedenen Tiefgaragen, 1 Stellplatz für ca. 110-160 qm BGF Gewerbe. Diese Stellplätze werden nahezu rund um die Uhr durch die Doppelnutzung Sport- und Kultur ausgelastet. top rechtliche RegelungenGrundsätzlich werden auf verschiedenen Ebenen Regelungen getroffen: Per Bebauungsplan wird die Stellplatzfreiheit und der Ausschluß des privaten Autoverkehrs im Wohnquartier gesichert. Solche Bebauungspläne gibt es bereits, zum Beispiel in Münster. Die Stellplatzfreiheit ermöglicht §50 der Bauordnung Berlin, denn im Gegensatz zu anderen Bundesländern geht Berlin davon aus, daß die Investoren selbst wissen, ob und wie viele Stellplätze sie bauen müssen, um ihre Wohnungen vermarkten zu können.
Über das Straßenverkehrsrechtwird
das Autofreie Stadtviertel formal als Fußgängerbereich ausgewiesen
(Anlieferungen mit zeitlicher Begrenzung und Fahrradverkehr frei), wobei
alle, auch die Radler/innen, Schritttempo fahren müssen. Über
kurz oder lang wird auch die Parkraumbewirtschaftung
in der Umgebung eingeführt. BewohnerInnen des Autofreien Stadtviertels
erhalten dann selbstverständlich keinen Anwohnerparkausweis. Übrigens:
Die Anwohner beklagen schon jetzt den Parkkdruck durch die Golf-"Sportler",
die ihre Golfschläger offenbar nur im Auto transportieren können.
top Die Ungerechtigkeit der StellplatzkostenIn einem konventionellen Wohnquartier werden üblicherweise die Stellplatzkosten nicht in voller Höhe von den Stellplatz-Benutzer/innen verlangt. Das heißt, daß diese Kosten - zwischen 15-25.000 EURO je Stellplatz, das ist immerhin ~1/10 des Kaufpreises einer Wohnung ! - letztlich versteckt umgelegt werden. Stellplätze werden oft für 50-75 EURO vermietet, kostendeckend wären mindestens 250 EURO. Alle müssen diese Differenzkosten dann tragen - auch die Haushalte, die kein eigenes Auto besitzen ! Diese Kostenungerechtigkeit wird es im Autofreien Stadtviertel an der Panke nicht geben, da fast keine Stellplätze nötig sind.
und das Gewerbe ?Taxen und Lieferfahrzeuge, die das Gewerbe (Geschäfte, Ärztehaus, Büros etc.) am Rande des Wohngebietes andienen müssen, können auf eigens dafür reservierten Haltebuchten an der Chausseestraße stehen. . Der südliche Bereich des Geländes mit der Gewerbebebauung und der Piscator Medien Arena wird im Gegensatz zu dem nördlich gelegenen Wohnquartier nicht autofrei sein. Der Autoverkehr wird jedoch nicht in das Wohngebiet geführt, und auch die Stellplätze für Gewerbe, PMA und Sport werden bei Bedarf unter deren eigenen Flächen errichtet. top Definition autofrei - autoarm/-reduziertUnter dem Begriff "autofrei" ist ein Stellplatzschlüssel von bis zu 0,2 PKW pro Haushalt (für CarSharing, Besucher und begründete Ausnahmefälle) zu verstehen, sowie Wege, auf denen nur Rettungsdienste und andere Ausnahmen verkehren. Autoarm/-reduziert meint den Fall, daß autobesitzende und autofreie Haushalte im selben Gebiet leben, wobei der stellplatzschlüssel bei ca 0,3 bis 0,7 angesetzt wird. Solche Modelle funktionieren allerdings in der Regel nicht, ein Beispiel dafür ist die Siedlung Stralauer Halbinsel/Rummelsburger Bucht in Berlin.
Es gibt daneben noch viele andere Modelle wie z.B. "optisch autofrei" (Parken
am Rand), "stellplatzfrei" oder Kombinationen (Mischformen) davon. Mehr
dazu auf der Seite Definitionen.
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