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Planung für das Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße Autofreies Stadtviertel an der Panke Projektbeschreibung
- Details:
Nachfrage
von interessierten Haushalten
Nachfrage von interessierten HaushaltenBislang haben sich 530 Haushalte auf einer Liste angemeldet, darunter auch private Eigentümergemeinschaften und Baugruppen (z.B. Brückenschlag e.V.). Die Hälfte aller Haushalte (264 von 530) hat bereits die Absichtserklärung abgegeben, obwohl es dieses Papier erst seit Ende 2001 (Interessenbekundungsverfahrens) gibt. Einen Überblick über das derzeit geplante Angebot an Wohnformen kann man sich im Kapitel 8 der Detail-Erläuterung verschaffen. Auffällig ist, daß die Haushaltsgröße mit ca 2,3 Personen deutlich über dem Durchschnitt des Bezirks Mitte (alt) mit 1,8 Pers./Hh. liegt (Berlin gesamt: 1,9 Pers./Hh.). Angaben Statistisches Landesamt für Berlin gesamt & Berlin-Mitte (alt) für 1998. Sie kommen zu etwa gleichen Teilen aus Ost und West und machen damit das Projekt zu einem Symbol der zusammenwachsenden Stadt. Es handelt sich dabei um Haushalte aus allen gesellschaftlichen Schichten. Sie besitzen bereits jetzt zu ~74 % kein eigenes Auto und praktizieren zum Teil CarSharing. Von dem Rest will ein überwiegender Teil sein Auto "endlich" abschaffen, weil "es dann ja nicht mehr nötig ist" und stattdessen das Car Sharing-Angebot nutzen. Insgesamt wollen ~89 % aller Haushalte im Autofreien Stadtviertel an der Panke ohne eigenes Auto wohnen, einen Dienstwagen benötigen derzeit ~2 %. Der Rest der derzeit autobesitzenden Haushalte ist noch nicht über seinen zukünftigen Autobesitz befragt worden, es ist jedoch von einem Großteil anzunehmen, daß er ebenfalls seinen PKW abschaffen will, u.a. weil der weitere Autobesitz sehr unbequem wäre (siehe FAQ). Entgegen aller Klischees ist fast kein Haushalt mit Behinderten auf ein eigenes Auto angewiesen. Selten wird von solchen Haushalten die Anfahrmöglichkeit für den Telebus gefordert (berechtigter Ausnahmefall).
Anmeldung:
Auf die Liste werden nur ernsthafte Interessent/innen aufgenommen, die
mit dem autofreien Gesamtkonzept und Standort Chausseestraße einverstanden
sind und wissen, daß mit einem Einzug frühestens in 4 Jahren
zu rechnen ist. "Nur-Sympathisanten" für autofreies Wohnen werden
separat registriert und über den e-Mail-Verteiler auf dem laufenden
gehalten.
InvestorenMehrere Investoren wollen Eigentums- und Mietwohnungen in verschiedenen Modellen und Wohnformen bauen, aber auch Gewerbebetriebe (u.a. Supermärkte) und Dienstleistungsunternehmen z.B. aus der IT-Branche melden sich. Weitere größere Investoren, Banken, Baufinanzierer sind an dem Projekt ernsthaft interessiert. Marktlücke: autofreies Wohnen- Fast die Hälfte aller Berliner Haushalte leben bereits jetzt ohne eigenes Auto, ohne daß sie dabei die Vorteile dieses Lebensstils in einem adäquaten Wohnumfeld - ruhig, kinderfreundlich, begrünt und sicher - genießen können: alle diese Haushalte sind potentielle Mieter oder Käufer. Sie wollen nicht glauben, daß fast jeder 2. Berliner Haushalt bereits autofrei lebt ?! Sehen Sie selbst, was die Berliner Senatsverwaltung sagt: www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtentwicklungsplanung/de/verkehr/fakten.shtml - Viele von ihnen warten darauf, endlich in ein autofreies Wohnumfeld umziehen zu können. Das Angebot dieses geplanten autofreien Stadtviertels ist für Berlin konkurrenzlos. Der aktuelle Berliner Wohnungsmarkt (ca. 100.000 leer stehende Wohnungen von insgesamt ~1,85 Mio WE) ist daher nur für die konventionellen Wohnungsbauprojekte ein Konkurrenzproblem. - Angesprochen sind nicht nur die aktuell Wohnungssuchenden, sondern vielmehr alle Haushalte, die des Verkehrslärms überdrüssig sind, jedoch in der Innenstadt ohne eigenes Auto wohnen wollen und die Vorteile ihres umweltfreundlichen Lebensstils aktiv genießen wollen - frei nach Tucholsky: Vorne die Großstadt, hinten die Ostsee. - Die Statistik der angemeldeten Haushalte zeigt, daß insbesondere Single-Haushalte bereits jetzt weitgehend ohne eigenes Auto leben. Dafür ist bei Haushalten mit Kindern der Anteil derer höher, die ihr Auto im Autofreien Stadtviertel abschaffen wollen. Die Gründe sind leicht erklärbar: - Nirgends sonst in Berlin läßt es sich ohne eigenes Auto besser wohnen: die Verkehrsanbindung ist optimal, durch die zentrale Lage lassen sich viele Wege mit dem Fahrrad oder sogar zu Fuß erledigen. Taxistand, CarSharing, Lieferservice etc. sind selbstverständliche Bestandteile des Mobilitätskonzeptes. - Einkaufsmöglichkeiten am Quartiersrand machen das Projekt zu einem Stadtteil der kurzen Wege. Der geplante Park an der Panke und die Stadtteilfarm, die neuartige Piscator Medien Arena sowie die Sportflächen bieten eine vielfältige Palette sozialer und kultureller Angebote für Jung und Alt. - Autofreies
Wohnen ist auch kostengünstiges Wohnen: Durch den weitgehenden
Wegfall der Tiefgaragenstellplätze werden in erheblichem Umfang Kosten
gespart: Am Beispiel des Investorenwettbewerbs
"Falkoniergasse,
Berlin-Mitte" zeigt sich, daß diese Stellplatzkosten sogar bis
zu 1/3 der Gesamtkosten ausmachen können !
- Das Autofreie Stadtviertel an der Panke ist somit ein freifinanziertes Modell sozialer Stadtentwicklung: Die o.g. Kosteneinsparung eröffnet auch denjenigen Einkommensgruppen, die zur Zeit zu tausenden in das Umland abwandern die Chance, zu vergleichsweise günstigen Preisen in der Innenstadt wohnen zu bleiben. Kontakt
Arbeitsgemeinschaft
URL dieser
Seite: http://www.autofrei-wohnen.de/PankeNachfrage.html
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24.
März 2005
. Aktuell 22.03.2005: Aufgrund des Umzuges des BND auf das Planungsgelände Stadion der Weltjugend sind wir auf der Suche nach neuen Standorten für Autofreies Wohnen in Berlin und werden im Frühling 2005 mehrere potentielle Flächen auf einem Treffen für interessierte autofreie Menschen vorstellen. Für das Autofreie Stadtviertel an der Panke besteht keine Chance mehr - es sei denn, das Wahlvolk protestiert gegen die Verschwendung von mind. 1,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln für einen unnötigen Beamtenumzug ... mehr
Details zur Nachfrage:
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