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D+Ausland Netzwerk Theorie sitemap . zauberhafter Comic von mousli: genau so einen Ort und solche Leute braucht es auch im Stadtviertel ... . |
Planung für das Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße Autofreies Stadtviertel an der Panke Projektbeschreibung
- Details:
Nutzungen,
Dichte
Nutzungen, DichteDer Masterplan der vom Fußgängerschutzverein per pedes initiierten Idee, ein Autofreies Stadtviertel an der Panke zu schaffen (Planung & Projektentwicklung: Architekturbüro Heller; Konzeption: Arge autofrei), sieht ein gemischtes Stadtquartier in urbaner Dichte vor:
Geplant sind unter anderem
Innerhalb des Gebietes liegen keine Einrichtungen, die oft beliefert müssen. Modell
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24.
März 2005
. Aktuell 22.03.2005: Aufgrund des Umzuges des BND auf das Planungsgelände Stadion der Weltjugend sind wir auf der Suche nach neuen Standorten für Autofreies Wohnen in Berlin und werden im Frühling 2005 mehrere potentielle Flächen auf einem Treffen für interessierte autofreie Menschen vorstellen. Für
das Autofreie Stadtviertel an der Panke besteht keine Chance mehr - es
sei denn, das Wahlvolk protestiert gegen die Verschwendung von mind. 1,7
Milliarden Euro aus Steuermitteln für einen unnötigen Beamtenumzug
...
Lage in
der Umgebung:
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Erschließungsplan Verkehr Planungsstand I/2002 größer |
typisch autofrei ...Ein Stadtviertel zu planen, in dem keine Autos fahren und den öffentlichen Raum parkend blockieren, ermöglicht eine neue Betrachtungsweise des Außenraums. Straßen als möglichst achsiale Verbindungen zwischen zwei Orten, mit Kurven, deren Radien der Geschwindigkeit des Fahrens entsprechen, bilden nicht mehr die Planungsgrundlage. Statt dessen können die Abstände zwischen den Häusern variieren und der Geschwindigkeit der Fußgänger Rechnung tragen. Platzabfolgen in kurzen Rhythmen tragen zu unerwarteten Durchblicken bei. Der öffentliche Raum wird überschaubar, indem der Blick immer wieder das Gegenüber einer Hausfassade findet und sich nicht in unendlichen, monotonen Straßenfluchten verliert. Leitidee dieses abwechslungsreichen Wege- und Platzsystems ist die engmaschige Vernetzung durch Achsen, die Bezug auf die tatsächlichen Nutzungen und Blickbeziehungen im Quartier und außerhalb nehmen und nicht auf eine willkürliche graphische Laune, die nur auf dem Plan existiert. Ein Beispiel dafür ist die Bewahrung der Sichtachse durch die Wöhlertstraße mit dem Blick auf den St. Sebastian-Kirchturm hinter dem Nordbahnhofgelände. Wichtig ist auch ein neuer, direkter Ost-West-Fußweg von der Scharnhorststraße zum U-Bahnhof Schwartzkopffstraße. Die besondere Herausforderung dieses Projektes besteht darin, den öffentlichen Außenraum des autofreien Stadtviertels als neuartige Synthese aus urbanen und parkartigen Strukturen zu gestalten: Gebäude und Landschaft werden planerisch als gleichwertig betrachtet. Es geht um eine Architektur in Augenhöhe, daher muß besondere Sorgfalt auf die Gestaltung der Erdgeschosse gelegt werden. Und auch Terrassen, Balkone, Loggien und außen liegende Treppen bekommen eine neue Bedeutung, weil sie "in aller Ruhe" tatsächlich benutzt werden können ... |
städtebaulicher Masterplan Planungsstand Jan. 2002 größer . |
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städtebauliches Modell mit möglichem Architekturbeispiel Foto größer, 48 KB Erschließungsplan
Verkehr
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das autofreie WohngebietBasis der Planung sind die Vorgaben des Wettbewerbs von 1995, die zwischen Land und Bezirk abgestimmt wurden. Im Norden liegt das Wohnquartier, im Süden die Sportflächen und Gewerbehöfe, und im Westen der Panke-Park. Um die straßenlärmfreie Wohnqualität zu gewährleisten, wird das autofreie Wohngebiet zu den umgebenden Straßen und Sportflächen abgeschirmt: Das sind die Geschäftsgebäude entlang der Chausseestraße, eine private Sporthalle sowie die Stadtteilfarm, die sich mit ihrer Freifläche zu den Sportanlagen orientiert. Dazwischen gibt es einzelne Durchwegungen, denn es soll keine isolierte `Insel der Glückseligen´ entstehen, sondern ein offener Stadtteil mit vielfältigen Angeboten an die Nachbarschaft. Die Häuser im Wohngebiet werden in der berlintypischen Art zu Wohnquartieren mit großen, gut besonnten Innenhöfen gruppiert, um neben dem öffentlichen `Straßen´-raum auch halböffentliche bzw. private Bereiche zu schaffen, die von den Anwohnern ungestört benutzt werden können – zum Beispiel durch kleine Mietergärten oder hundfreie Zonen für Kleinkinder. Die Blockinnenbereiche nebeneinander liegender Wohnblöcke werden miteinander verbunden, jedoch ohne dabei übergreifende Durchwegungen zu ermöglichen, die mit dem öffentlichen Raum der Straßen konkurrieren. Die Kinder werden ihre Schleichwege schon finden ... Die öffentlichen Bereiche zwischen den Wohnquartieren haben den Charakter von urbanen Parkanlagen mit breiten, gepflasterten Wegen, auf denen auch ein Möbelwagen fahren kann. Diese Wege werden auf ein notwendiges und bequemes Minimum reduziert, so daß mehr Platz für spielende Kinder und Grünflächen gewonnen wird. Der Abstand zwischen den Gebäuden ist etwas breiter als die Häuser hoch sind. Da keine Stellplätze nötig sind, kann dieser `Straßen´-raum unterschiedlich gegliedert und genutzt werden. Private Vor- und Mietergärten (je nach Nutzung und Lage im Quartier als `urbane Terrassen´), halböffentliche und öffentliche Bereiche wechseln sich dabei ab. Das sind Kinderspielflächen, gepflasterte und glatt asphaltierte größere und kleinere Plätze und Kreuzungen, Wiesen, Ziergärten, Baumgruppen, informelle Sportflächen u.a.m.. Überall im Viertel stehen Kinderspielgeräte: Da keine Autos unterwegs sind, müssen die Kinder nicht in umzäunte Spielplätzen eingesperrt werden. |
Wohnquartier autofreier Innenbereich
(größer, 70 KB) . Kinder
planen eine autofreie Straße (Workshop Okt. 2002 Europa-Grundschule)
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städtebauliches Modell mit möglichem Architekturbeispiel Foto größer, 46 KB |
die ArchitekturDie Gebäudehöhe fällt von der Chausseestraße nach Westen zum Panke-Park hin von 6-7 bis auf 4-5 Vollgeschosse (jeweils plus Dachgeschoß) ab, um eine optimale Belichtung aller Bereiche im Wohngebiet zu ermöglichen. Aufgrund der urbanen Dichte des Stadtviertels wird ökologisches Bauen mit mehr aktiven als passiven Methoden erfolgen. Für die meisten Menschen ist die Auswahl baubiologischer Baustoffe, Nutzung von Solarenergie und Regenwasser etc. längst eine Selbstverständlichkeit ! Über die Gestaltung der einzelnen Gebäude werden nur die nötigsten Vorgaben gemacht, um eine voneinander unterscheidbare Architektur zu ermöglichen, in der sich die unterschiedlichen Baugruppen und Bauträger individuell präsentieren können. Der neue `Urbanit´, der die Stadt nicht nur konsumieren soll, wird sich nur dann für seine Umgebung verantwortlich fühlen, wenn er sie aktiv mitgestalten darf. Deshalb wird auch kein `Stil´ vorgegeben. Zu hoffen ist jedoch, daß alle – Planer und Bauherren – einen zeitgemäßen Ausdruck für diese neuartige Bauaufgabe finden: Bewegung, Individualität und Offenheit sollten in der Architektur erkennbar sein ...
Zu den Vorgaben der Architektur und Nutzung gehören neben den
notwendigen Regelungen der Dichte (Grundstücksausnutzung /
GFZ) und äußeren Kubatur (Gebäudehöhe in Abhängigkeit
des jeweiligen Standortes entsprechend des städtebaulichen Rahmenplanes)
beispielhaft
folgende Elemente:
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Planungsgelände: Stadion der Weltjugend mit Süd-Panke X/2000 (größer, 76 KB) |
der Panke-ParkZwischen Panke und Wohngebiet liegt der geplante Panke-Park. Er erstreckt sich über einige hundert Meter von der Habersaathstraße bis fast zur Chausseestraße und wird als bespielbarer Anwohnerpark mit vielfältigen ökologischen Elementen ausgebildet. An seinem westlichen Rand (Gebietsgrenze) fließt bereits wieder -provisorisch renaturiert- die Süd-Panke, dahinter ist ein Radweg vorgesehen. Die oben erwähnte Ost-West-Durchwegung durch den Panke-Park verbindet das Wohnquartier mit dem Invalidenfriedhof an der Scharnhorststraße und dem dahinter liegenden Berlin-Spandauer Schiffahrtskanal mit der vor einigen Jahren begrünten Uferpromenade Kieler Bucht. (mehr Details: siehe Kap. 4 Infrastruktur) wohnen und arbeitenAuf Höhe des südlichen U-Bahnhofausgangs ist ein zentraler Marktplatz vorgesehen. Er bildet den Knotenpunkt des Stadtviertels und verbindet die Umgebung mit dem autofreien Stadtviertel. Seine Oberfläche ist mit einer Pflasterung strukturiert und leicht abgesenkt, ringsherum sind in den Erdgeschossen Geschäfte, Büros, Bars und Cafés. In dem südlich des Marktplatzes gelegenen Gewerbeblock befinden sich die Mobilitätsagentur und ein Supermarkt. Entlang der Chaussee- und Habersaathstraße sind zur störungsfreien Anlieferung Geschäfte und und Büros in einer Blockrandbebauung in Berliner Traufhöhe geplant. |
Modell Foto größer, 58 KB Quartiersrand
Chausseestraße:
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Piscator Medien Arena in den FeuerlandhöfenIm südlichen Bereich des Planungsgebietes ist in eine hofartige Gewerbebebauung - die Feuerlandhöfe - gut sichtbar die Piscator Medien Arena (PMA), ein multimedialer Ereignisraum, mit dem Gründerinstitut für Kunst- und Medien-Technik integriert. Dieses Piscator Medien Projekt (PMP) ist -als zeitgemäße Realisation des Totaltheaters von Gropius und Piscator von 1927- der Kulturanker des Quartiers und entfaltet mit leuchtenden großen Fenstern seinen Raumschiff-Charakter: Wo noch im 19. Jahrhundert Borsig und Schwartzkopff die ersten Lokomotiven bauten und damit dem Gebiet den Namen Feuerland gaben, sitzen heute die Feuerköpfe der Computergeneration mit ihrem neuen Mobilitäts- und Kulturverständnis und erfinden neue Internet-Welten. Die Chausseestraße entfaltet bereits jetzt als Berliner silicon-street eine magische Anziehungskraft auf diese StartUp-Gründer der Medienindustrie. Mit der faszinierenden Piscator Medien Arena und dem Autofreien Stadtviertel an der Panke als Beispiel einer tatsächlich nachhaltigen Stadtentwicklung wird sie als future-street noch bekannter werden. Kontakt
Arbeitsgemeinschaft
Start
www.autofrei-wohnen.de
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Piscator Medien Arena:
nachts, X/2000 (größer, 58 KB)
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