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Inhalt:
Idee
- Standort - Geschichte
- Städtebau - Infrastruktur
- Mobilität - Bauleitplanung
& aktueller Stand - Nachfrage & Statistik
- Wohnformen (z.B. Baugruppen) - soziales
Konzept - Fragen & Kontakt
IdeeWohnen ohne Streß durch Verkehrslärm und Abgase, keine Angst haben zu müssen, wenn die Kinder zum Spielen nach draußen auf die Straße gehen:
Dieser Traum vieler Familien könnte in Berlin-Mitte Realität werden. In einem Stadtviertel für Menschen, die ohne eigenes Auto leben - das sind in Berlin fast die Hälfte aller Haushalte!
Die Aufenthaltsqualität unserer Städte ist verlorengegangen: überall blockieren Autos den öffentlichen Raum, in dem es eigentlich Platz für Kinder zum Spielen und Straßenbäume geben könnte. Wer sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch die Stadt bewegt, muß Umwege in Kauf nehmen und ist als schwächster Verkehrsteilnehmer am stärksten gefährdet.
Innenstadtbewohner ziehen deswegen ins Umland oder haben ihre Wahrnehmung abstumpfen müssen: Wer kann noch bei offenen Fenster ruhig schlafen? So etwas gibt es nur noch auf dem Lande, denken viele.
Das ist ein Irrtum. Ein urbanes Stadtviertel kann ganz anders sein:
StandortDas Planungsgelände liegt im Bezirk Mitte, direkt am Regierungsviertel (Stadtplanausschnitt), an der Chausseestraße. Sie ist die nördliche Verlängerung der Friedrichstraße und Anfang der 90-er Jahre aufgrund der Ansiedlung vieler Medien- und Internetunternehmen als Silicon Chaussee bzw. Silicon Alley bekanntgeworden. Auf dem Planungsgelände Stadion der Weltjugend selbst befindet sich die größte innerstädtische Beach-Anlage Deutschlands sowie weitere temporäre Sportmöglichkeiten. Es hat eine Größe von circa 13 Hektar, ist in landeseigenem Besitz und im aktuellen Flächennutzungsplan vorgesehen zur Bebauung mit einem gemischten Stadtquartier (Wohnen und Arbeiten, Einkaufen und soziale Infrastruktur, Sport- und Grünflächen).
Aufgrund seiner zentralen Lage und optimalen Verkehrsanbindung ist der Standort für autofreies Wohnen prädestiniert: Direkt am Gelände liegen U-Bahn, Straßenbahn und Nachtbus. Fußläufig gut erreichbar sind verschiedene Buslinien, die Nord-Süd-S-Bahn am Nordbahnhof, und auch der S-Bahnhof Friedrichstraße sowie der seit Juni 2002 fertiggestellte S-Bahn-Nordring sind nur wenige U-Bahnstationen entfernt.
Das Szeneviertel Spandauer Vorstadt ("Scheunenviertel") mit seinen unzähligen Cafés und Galerien liegt 5 Fahrrad-Minuten entfernt, und ins Theater oder zur Arbeit ist es nicht weit.
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Details zu 1. Idee, Standort:
Projektidee
- Lage, Größe, Besitz
- Verkehrsanbindung
- Standorteignung
historischer HintergrundNach ersten militärischen Nutzungen auf der heutigen Freifläche entstand aus einem Exercierplatz nach dem ersten Weltkrieg das Polizeistadion (ab 1950 Walter-Ulbricht-Stadion). Es wurde 1973 rekonstruiert und aus Anlaß der Weltjugendfestspiele in Stadion der Weltjugend umbenannt. Dieses wurde im Rahmen der Berliner Olympiabewerbung 1992-1994 abgerissen, um einer Olympiahalle Platz zu schaffen. Nach der Entscheidung gegen Berlin wurden auch die Hallenpläne fallengelassen. Das Grundstück selbst blieb somit immer weitgehend unbebaut und wurde nur "exercierend"-sportlich, nie jedoch industriell genutzt.
1995 wurde ein konventioneller städtebaulicher Wettbewerb für das Gelände ausgelobt. Gefordert wurde ein gemischtes Wohngebiet (Wohnen mit der erforderlichen sozialen Infrastruktur, Handel/Dienstleistung, Park, Sport). Für das Konzept des Anfang 1996 gekürten Preisträgers und auch nachfolgende ähnliche Varianten konnten bis heute jedoch keine Investoren gefunden werden.
In dieser Situation hatte Ende 1997 der Fußgängerschutzverein per pedes die Idee, ein autofreies Stadtviertel für diesen Standort zu planen und beauftragte den Architekten Markus Heller mit der Ausarbeitung eines Konzeptes und städtebaulichen Masterplans. Im Frühjahr 1998 schloß sich der BUND Berlin der Arbeitsgemeinschaft Autofreies Stadtviertel an der Panke an. Im Februar 2001 sind auch der AKiB (Landesverband Abenteuerspielplätze und Kinderbauernhöfe in Berlin) und die Piscator Medien Arena Entwicklungsgesellschaft mbH iG hinzugekommen.
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Details zur 2. Geschichte:
das
Feuerland - Olympiabewerbung
1990 - Wettbewerb 1995/96
- autofrei-Planung 1997 ff
städtebaulicher Entwurf, FreiraumkonzeptDas Konzept des autofreien Stadtviertels sieht ein gemischtes Stadtquartier mit ø 760 Wohnungen (für ca 1.750 Einwohner) in innerstädtischer Dichte vor (GFZ Wohnquartier ~2,0 bis 2,5 - Projektentwicklung & städtebauliche Oberleitung: Architekturbüro Heller).
Geplant sind neben ´ganz normalen´ Wohnungen auch familiengerechte, studentische und altengerechte Wohnformen, Gewerbe- und Einzelhandelsflächen, ein neuartiges Kulturprojekt (Piscator Medien Arena), kommunale und private Sportanlagen, eine Stadtteilfarm mit Kindertagesstätte. Ein Abenteuerspielplatz mit Elementen eines Kinderbauernhofes liegt im Park an der Panke, der als bespielbarer Anwohnerpark mit vielfältigen ökologischen Elementen ausgebildet wird. (Nutzungen entsprechend der Vorgaben des städtebaulichen Wettbewerbs von 1995)
Entlang der Chausseestraße schirmen Gebäude in Berliner Traufhöhe das ruhige Wohnquartier von den umgebenden Straßen und Sportnutzungen ab. Die Gebäude im Quartier haben ø 5 Vollgeschosse + Dachgeschoß. An der Chausseestraße sind sie ein Geschoß höher, am Park eines niedriger. Ein Marktplatz am südlichen U-Bahnhof-Ausgang verknüpft das neue Stadtviertel mit der Nachbarschaft. Gewerbe- und Einelhandelsflächen (Supermarkt, Ärztehaus etc.) liegen am Rand des Quartiers, im Wohngebiet selbst gibt es zusätzlich in den Erdgeschossen einige flexibel anmietbare Gemeinschaftsbüros, da zunehmend mehr Menschen daheim arbeiten. Eine abwechslungsreiche Fassadengestaltung zeigt die unterschiedlichen Identitäten der Nutzer, denn die angestrebte architektonische Vielfalt ist zugleich Bedingung und Ergebnis, wenn die Bewohner/innen sich für ihr Quartier verantwortlich fühlen wollen !
Der Städtebau mit seiner kleinteilig-parzellierten urbanen Blockstruktur orientiert sich mit kleinen Plätzen und Ecken an der Geschwindigkeit der Fußgänger und nicht an der der Autos. Vorgesehen ist eine klare Trennung zwischen privaten Blockinnenbereichen (Spielflächen für Kleinkinder und Mietergärten) einerseits und öffentlichen ´Straßen´-Räumen andererseits, die vielfältig ausgestattet sind (Sitzbänke zum Verweilen, Spielflächen etc.). Die befestigten Wege werden zur Befahrbarkeit für Rettungsdienste, Möbelwagen und andere Ausnahmefällle auf ein notwendiges und bequemes Minimum reduziert, so daß mehr Platz für Grünflächen und spielende Kinder gewonnen wird. Der Abstand zwischen den Häusern entspricht fast überall mindestens der Gebäudehöhe.
Im Stadtteil der kurzen Wege kann man vorne an der Chausseestraße im Supermarkt einkaufen, den Eltern im Büro im Nachbarhaus einen Kurzbesuch abstatten, den Sportlern zuschauen oder sich hinten im Park in die Sonne legen und die Panke leise glucksen hören. Abends geht es in die Piscator Medien Arena und anschließend kann man in einer Bar neue Utopien ersinnen ...
Die Neuartigkeit des Stadtviertels liegt in seiner Synthese aus urbanem Charakter und parkartig-kinderfreundlichem ´Straßen´-Raum. Und wo für Tiefgaragenstellplätze kein Geld ausgegeben werden muß, können stattdessen die Wohnungen preiswerter bzw. das Umfeld attraktiver gestaltet werden. Diese Vorteile kann nur ein autofreies Stadtviertel bieten! Das Vorhaben ist damit ein tatsächlich nachhaltiger, sozialer und ökologischer Lösungsansatz, mit dem der Stadtflucht wirksam begegnet werden kann.
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Details zum 3. Städtebau:
Nutzungen,
Dichte - typisch autofrei
... - autofreies Wohngebiet
- Architektur - Panke-Park
- Stadt der kurzen Wege
- Piscator Medien Arena
in den Gewerbehöfen
InfrastrukturEine Kita bildet zusammen mit der Jugendfreizeiteinrichtung sowie dem Abenteuerspielplatz mit ´Elementen eines Kinderbauernhofes´ das neuartige Modell einer Stadtteilfarm. Dies ist eine Art Stadtteilzentrum, das auch vielfältige Angebote für Erwachsene vorsieht und somit einen Kieztreffpunkt bildet. Im Park an der Panke kann ein Projekt "Interkulturelle Gärten im Autofreien Stadtviertel" entstehen.
In der Nachbarschaft (~10 Minuten zu Fuß) befinden sich eine Europa-Grundschule, die musikbetonte Papageno-Grundschule, sowie - leider etwas weiter entfernt - in der Rochstraße eine reformpädagogisch orientierte private Grundschule und in der Weinmeisterstraße eine Waldorfschule.
Einkaufsmöglichkeiten sind am Rand des Wohnquartiers entlang der Chausseestraße vorgesehen. Im südlichen Bereich des Geländes - eingebettet in das Gewerbehofensemble Feuerlandhöfe an der Chausseestraße - entsteht die futuristische Piscator Medien Arena (PMA), ein "multimedialer Ereignisraum".
Ebenfalls im südlichen Bereich, zwischen Panke-Park und Stadtteilfarm, Gewerbehöfen und PMA, sind kommunale und private Sportflächen vorgesehen. Die derzeit auf dem Gelände befindliche Beachanlage von BeachMitte wird in unsere Neuplanung an anderer Stelle integriert, zusätzlich zu den Freifeldern ist eine weitere Beachhalle geplant.
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Details zur 4. Infrastruktur:
Stadtteilfarm,
Kita - Grundschulen
- Park an der Panke - Sportanlagen
- Piscator Medien Arena
MobilitätskonzeptIn dem Wohnquartier fahren und parken keine privaten PKW. Jedes Gebäude im Viertel ist im Ausnahmefall für Rettungsfahrzeuge und Möbelwagen erreichbar.
Eine Mobilitätsagentur unterstützt die Bewohner in allen Belangen der Mobilität (Fahrradstation, Lieferservice, Reisebüro, Mobilitätsberatung etc., Details).
Stellplätze für CarSharing, Besucher und Behinderte (circa 0,12 Stellplätze pro Wohnung) sowie zusätzliche für Gewerbe werden in einer Tiefgarage am Rand des Quartiers errichtet. Stellplätze für private Bewohner-PKW sind nicht vorgesehen, sie werden auch von der Berliner Bauordnung nicht gefordert (§50). Oberirdische Stellplätze an der Chausseestraße sind für die Anlieferung und Taxen vorbehalten (Details).
Haushalte mit eigenem PKW, die in dem neuen Quartier wohnen wollen, haben demnach zwei Möglichkeiten:
1. Sie schaffen ihren PKW ab. Die Benutzung von Fahrrad und öffentlichen Mobilitätsangeboten ist in der privaten Gesamtbilanz ohnehin in der Regel preiswerter, und fast die Hälfte aller Berliner beweist, daß es sich ohne Auto leben läßt. Die meisten derjenigen Haushalte, die sich auf der Interessent/innen-Liste anmelden und noch einen eigenen Wagen besitzen, wollen ihn spätestens zum Einzug in das autofreie Stadtviertel abschaffen, weil sie ihn dort aufgrund der zentralen Lage, dem Car-Sharing Angebot und der optimalen Verkehrsanbindung nicht mehr brauchen - und oft ist er ihnen ohnehin schon lästig ...
2. Sie behalten ihren PKW und mieten sich irgendwo weiter weg in der Stadt einen Stellplatz. Direkt in der Umgebung ist es jetzt schon schwer, einen Stellplatz zu finden, und über kurz oder lang wird die Parkraumbewirtschaftung auf die Nachbarschaft ausgedehnt, so daß ´heimliches´ Parken in der Umgebung unmöglich sein wird.
Wer mit diesen Voraussetzungen nicht leben kann, hat die ganze übrige Stadt zum Wohnen zur Verfügung. Mit den Vorteilen eines ruhigen, kinderfreundlichen und durchgrünten Wohnumfeldes werden diejenigen Haushalte ´belohnt´, die einen autofreien Lebensstil pflegen.
Mit dieser Konzeption sind weitergehende privatrechtliche Regelungen zum Autobesitz (etwa in Mietverträgen) nicht erforderlich (Details).
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Details zur 5. Mobilität:
hier
fahren keine Autos - Mobilitätsagentur
- Lieferungen - Car
Sharing - Ausnahmen - Stellplätze
- rechtliche Regelungen - Stellplatzkosten
- Gewerbe - Definition
autofrei/-arm
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Details zu 5.1. Stellplätzen:
für
Fahrräder - für
PKW
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Details zum 5.2. Recht:
Bebauungsplan
- Bauordnung Berlin - Straßenverkehrsrecht
- Parkraumbewirtschaftung
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Details zur 5.3. Mobilitätsagentur:
I. Einführung Forschungsprojekt
Mobilitätsagentur:
I.A.
Autofreies Stadtviertel an der Panke - I.B.
Mobilitätskonzept - I.C.
Bedeutung
II. Mobilitätsagentur:
II.A.
Angebotspalette: - II.A.1.
Management - II.A.2.
Beratung - II.A.3. Service:
- Kernbereich (Lieferdienste, Rad, CarShar.,
Entsorgung, Mitfahrzentrale, Reisebüro) - weitere
mögliche Aufgaben
II.B.
Organisation: II.B.1.
Standort, Bau, Raumprogramm - II.B.2.
Finanzierung Investition - II.B.3.
Finanzierung laufender Betrieb - II.B.4.
Personal - II.B.5.
Öffnungszeiten, Verfügbarkeit
III. Kontakt Forschungsprojekt
Bauleitplanung (baurechtliche & baupolitische Rahmenbedingungen) & aktueller StandDas Vorhaben ist 1999/2000 im Bezirk Mitte mit dem Bezirksamt, der Verwaltung und den politischen Parteien diskutiert worden. Die Ideen und Konzepte stehen in Einklang mit den vom Bezirk an dieser Stelle gewünschten Nutzungen. Sie sind als bezirkliche Vorzugsvariante in die Bereichsentwicklungsplanung (BEP) aufgenommen worden.
Bereits 1994 wurde ein Aufstellungsbeschluß für einen Bebauungsplan (B-Plan) verabschiedet. Nach der vorgezogenen Bürgerbeteiligung ruht das Verfahren derzeit. Der Flächennutzungsplan (FNP) sieht Wohnen (W1, GFZ 1,5), den Pankegrünzug sowie Sportanlagen vor. Die gegen den Willen des Bezirkes vom Senat geplante Führung des Innenstadtrings durch die Habersaathstraße konnte mit Hilfe von zwei durch die Grünen initiierten Bürgerinitiativen 1999 endgültig abgewehrt werden.
Am 13. Juli 2000 hat sich die BVV Mitte für die Idee eines autofreien Stadtviertels auf dem Stadiongelände in überparteilicher Zustimmung bei nur einer Gegenstimme ausgesprochen (Im Wortlaut). Im Rahmen der geplanten BND-Ansiedlung hat sie dies am 23. Oktober 2003 erneut (Im Wortlaut) erneut bekräftigt.
Der Senat plante den Verkauf des Grundstücks und schrieb im November 2001 ein Interessenbekundungsverfahren aus, woran sich dieses Projekt beteiligte. Das Ergebnis im Frühjahr 2002 bestand in der Entscheidung über die Weiterverfolgung der Verkaufsabsichten: Es soll ein verbindliches Investoren-Bieterverfahren durchgeführt werden. Sollte dieses Projekt dabei den Zuschlag erhalten, ist mit einer Fertigstellung der ersten Bauabschnitte nach weiteren ca 4 Jahren zu rechnen.
Mitte Oktober 2003 wurde überraschend bekannt, daß der Senat entgegen der ursprünglich geplanten Absicht, das Stadiongelände zur Realisierung eines gemischten Stadtquartiers zu verkaufen, dort den Bundesnachrichtendienst (BND) ansiedeln will - damit würde die Investition des Autofreien Stadtviertels verhindert ! Da niemand derzeit weiß, ob der Bundesfinanzminister am Ende tatsächlich die für den Umzug erforderliche Milliarde bereitstellen wird, suchen wir vorsichtshalber ein neues Grundstück. Die neue Senatorin für Stadtentwicklung hat dabei ihre Unterstützung zugesagt ...
15.10.2003
/ update 05.12.2004:
Autofreies
Stadtviertel oder BND ?!
18.05.2003:
Was
passiert zur Zeit ? Wie das Verfahren weitergehen soll
16.10.2002:
Hintergründe
zum geplanten Grundstücksverkauf (Bieterverfahren), Senatsmitteilung
zur Kenntnisnahme vom 21.08.2002: "(...) In die Ausschreibung des Bieterverfahrens
´Neues Stadtquartier Chausseestraße´ wird aufgenommen,
dass ein Konzept, das autofreies Wohnen realisieren will, begrüßt
wird. (...)"
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Details zur 6. Bauleitplanung:
Landesplanung
B-Brbg - FNP Berlin - BEP-Mitte
- B-Plan - BVV-Beschluß
- Kein Innenstadtring durch
die Habersaathstraße (1999/2001)
NachfrageBislang haben sich über 500 Haushalte (Stand: 22.11.2003) auf der Interessent/innen-Liste angemeldet, darunter auch private Baugruppen, die gemeinsam ein Haus bauen wollen, und Wohngruppen, die gemeinsam in einem von einem Investor für sie errichteten Gebäude zur Miete wohnen wollen.
Mehrere Investoren wollen Eigentums- und Mietwohnungen bauen, und auch an den Gewerbeflächen sind mehrere Bauträger interessiert. Weitere größere Investoren, Banken und Baufinanzierer, die das Potential autofreien Wohnens in Berlin erkannt haben, sind für das Projekt im Gespräch. Sehr großes Interesse findet dabei immer unsere InteressentInnenstatistik, die eine Art Marktforschung darstellt.
Diese statistische Auswertung der registrierten Haushalte zeigt, daß es sich dabei um überdurchschnittlich große Haushalte handelt, die überwiegend bereits jetzt kein Auto besitzen. Sie kommen aus allen Teilen Berlins (zum Teil auch von außerhalb) und aus allen gesellschaftlichen Schichten. Sie entsprechen nicht dem vermuteten Klischee - sie benutzen einfach nur kein eigenes Auto ...
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Details zur 7. Nachfrage:
Interessent/innen
- Investoren - Marktlücke
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Details zur 7. Statistik der registrierten
Haushalte:
Herkunft
- Haushaltsgröße
- Wohnform - Autobesitz
- Statistik Bezirk Mitte
Wohnformen: Angebote von Investoren, Bau- & WohngruppenVorgesehen ist eine breite Mischung an Wohnformen. Die unterschiedlichen Wohnmodelle haben jeweils Vor- und Nachteile, manche von ihnen sind jedoch noch ungewiss bzw. leider eher unwahrscheinlich. Besonders interessiert sind wir an der Integration von Baugruppen (Eigentum) und Wohngruppen (Miete). Geplant sind folgende Modelle (nähere Erläuterungen dazu in Kapitel 8.):
Eigentum:
- schlüsselfertige
Eigentumswohnungen - ETW (von Investor)
- ETW
mit unterschiedlichem Ausbau-Standard (von Investor)
- Baugruppen
(mit Baubetreuer & straffem Zeitmanagement, ohne Investor)
- genossenschaftliche
Eigentumswohnungen (von Investor)
- ökologischer
Immobilienfond (noch ungewiß)
Miete:
- genossenschaftliche
Mietwohnungen (von Investor)
- Wohngruppen
(Generalmietvertrag mit Investor)
- konventionelle
Mietwohnungen (von Investor)
- Sozialwohnungen
(derzeit keine Förderung in Berlin, auch künftig sehr unwahrscheinlich)
Grundsätzliche Informationen für Baugruppen und z.B. eine Checkliste zur Entwicklung eines Gruppenprofils finden sich in Kapitel 8.1./8.2..
Kontakt zu Bau- & Wohngruppen (Übersicht & Links zu verschiedenen Wohnkonzepten) in Kapitel 8.0..
Falls Sie später autofrei wohnen wollen, sollten Sie sich auf unserer Interessent/innen-Liste anmelden. Wir benötigen von ihnen dazu einige Daten (erstes Papier "Anmeldung", nur zur internen Verwendung) und eine Art "politische" Absichtserklärung (zweites Papier), die wir im Rahmen der geplanten Ansiedlung des BND bzw. der Suche nach einem neuen Grundstück dem Senat übergeben werden.
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Details zu den geplanten 8. Wohnformen:
gemischtes
Angebot - Eigenleistung
- Eigentum - Modelle - Miete
- Modelle - Infos für
Baugruppen
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Details zum Wesen von 8.1./8.2. Bau- &
Wohngruppen:
Definition
- Organisationsformen
- Bauherrengemeinschaft
- Baubetreuer - worauf
zu achten ist - Beteiligung
- Checkliste - Initiierung
& Kontakt
Kontakt
zu Bau- & Wohngruppen:
Wohngruppen
(Miete): - Brückenschlag - Miet-Wohngruppe
- Selea
Baugruppen
(Eigentum): - Wohnprojekt.net
- Wohnen mit Kindern
- Autofrei Wohnen
soziales KonzeptDa es voraussichtlich mangels staatlicher Förderung keine Sozialwohnungen geben wird, ist ein privates Sozialsystem in Überlegung:
Dabei zahlen alle -Bewohner und Gewerbetreibende- einen geringen Solidarbeitrag pro Quadratmeter Nutz-/Wohnfläche, entweder monatlich quasi als Betriebskosten, oder einmalig als Grundkapital in eine ´Kiez-Stiftung´. Aufgrund der Größe des Autofreien Stadtviertels kommt monatlich eine größere Summe zusammen. Ein Stadtteilausschuß entscheidet über die Vergabe der Mittel: Sinnvoll ist die Subventionierung von Wohnungen für große Familien und Alleinerziehende sowie Flächen für Handwerksbetriebe im Gewerbehofensemble, die Kofinanzierung von Personalstellen der Stadtteilfarm, aber auch einmalige Ausgaben für Stadtteilfeste etc.
Die Ziele soziale Stadt und Stadt der kurzen Wege werden dabei in neuartiger Weise integriert und lassen mehr Lebensqualität - letztlich für alle - entstehen. Friedfertiges Miteinander-Leben und Verantwortung für die Nachbarschaft - unter diesem Motto könnte das Modell als ein wichtiger Baustein im Sinne der Lokalen Agenda 21 mit den zukünftigen Bewohner/innen und Gewerbetreibenden gemeinsam entwickelt werden.
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Details zum 9. sozialen Konzept
noch Fragen ?Wenn Sie in den Kapiteln zu den einzelnen Themen keine Antworten finden, versuchen Sie es hier bei den Antworten auf häufig gestellte und originelle Fragen.
Und wenn Sie danach trotzdem noch Fragen haben, nehmen sie einfach direkt mit uns Kontakt auf. Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich nur unregelmäßig bzw. bei Bedarf, aber sie finden uns z.B. hier:
- jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr in Berlin-Schöneberg, Treffen des AK Mobilitä&t des BUND Berlin e.V.
- spezielle
Veranstaltungen: siehe Kalender
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Kontakt Arbeitsgemeinschaft Autofreies Stadtviertel an der PankeMarkus Heller, Projektleitung, Tel./Fax: +49-(0)30-2807940
Letzte
Änderung: 22.08.2004
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