Nach dem Scheitern der Berliner Olympiabewerbung 1993 wurde das Gelände des ehemaligen Ulbricht-Stadions nicht bebaut. In den Folgejahren eroberten Freizeitsportler das von Chaussee-, Habersaath- und Scharnhorststraße sowie dem Bundeswehrkrankenhaus umrandete Karree. 24 Beachvolleyballplätze mit Flutlicht, Bahnen für Biker und ein Golfabschlagplatz für jedermann sind auf dem Gelände zu finden. An die Fußballspiele im Stadion der Weltjugend erinnert nichts mehr.
Die jetzigen Nutzungsverträge für das Gelände haben sehr
kurze Kündigungszeiten, da offiziell nach wie vor die Bebauung mit
Wohnhäusern geplant ist. Derzeit werden die Bedingungen für den
Verkauf zwischen dem Senat und dem Bezirk Mitte erarbeitet, der Siegerentwurf
eines Wettbewerbes aus dem Jahr 1995 fand bei Bezirk und Investoren keinen
Beifall. Ein Verein mit Inverstoren und Interessenten hat nun Pläne
für ein autofreies Wohnviertel auf dem Gelände vorgelegt. Einen
Termin für ein neues Bieterverfahren gibt es aber derzeit nicht.
Dieser Artikel erschien aus Anlaß der Erinnerung an den Arbeiter- und Volksaufstand des 17. Juni 1953, siehe dazu den Haupt-Artikel:Randale auf der Zickenwiese, Der Tagesspiegel, 15.06.2003
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