autofrei wohnen
home
Berlin-Mitte
Autofreies Stadtviertel
an der Panke:
Projektstand:
• Aktuell

Termine in Berlin:
• Kalender

Projektbeschreibung:
• 0. Kurzbeschreibung
Details:
• 1. Idee, Standort
• 2. Geschichte
• 3. Städtebau
• 4. Infrastruktur
• 5. Mobilität
- 5.1.Stellplätze
- 5.2.Recht
- 5.3.Mobilitätsagentur
• 6. Bauleitplanung
• 7. Nachfrage
• 8. Wohnformen
• 9. Soziales Konzept
• Pläne
• Images
• Fotos

Fragen & Antworten:
• FAQ

InteressentInnen-Liste:
• Anmeldung

Arbeitsgemeinschaft:
• Kontakt

Berlin
D+Ausland
Netzwerk
Theorie
sitemap
.
Fahrrad-Comic v. Tom Touché in der taz: gut, wenn es dann eine Mobilitätsagentur mit Fahrradstation hat ...
.
in Berlin-Mitte:
Planung für das Gelände des ehemaligen Stadion der Weltjugend, Chausseestraße
Autofreies Stadtviertel an der Panke

Projektbeschreibung - Details:
5.3. Mobilitätsagentur
Skizze eines Forschungsprojektes (Machbarkeitsstudie) für eine standortbezogene Mobilitätsagentur im Autofreien Stadtviertel an der Panke
Text downloaden: 53-Mobilitaetsagentur.rtf (100 KB) - als .zip-Datei (15 KB)

I.       Einführung Forschungsprojekt Mobilitätsagentur
I.A.    Autofreies Stadtviertel an der Panke
I.B.    Mobilitätskonzept
I.C.    Bedeutung
II.      Mobilitätsagentur
II.A.   Angebotspalette:
II.A.1. Management
II.A.2. Beratung
II.A.3. Service:
- Kernbereich (Lieferdienste, Rad, CarShar., Entsorgung, Mitfahrzentrale, Reisebüro)
- weitere mögliche Aufgaben
II.B.    Organisation:
II.B.1. Standort, Bau, Raumprogramm
II.B.2. Finanzierung Investition
II.B.3. Finanzierung laufender Betrieb
II.B.4. Personal
II.B.5. Öffnungszeiten, Verfügbarkeit
III.     Kontakt Forschungsprojekt

I.  Einführung Forschungsprojekt Mobilitätsagentur
I.A. Autofreies Stadtviertel an der Panke
I.B. Mobilitätskonzept
I.C. Bedeutung

   Es existieren in Deutschland mittlerweile eine Reihe von Mobilitätsstationen (insbesondere NRW), die jedoch in der Regel auf wenige Angebote beschränkt sind. Üblicherweise handelt es sich um Fahrradstationen mit einigen angegliederten Servicebereichen oder Häuser, in denen Fahrradstation, Car-Sharing-Unternehmen und Reisebüros nebeneinanderher wirtschaften (Beispiel Freiburg i.B.). Was es in Deutschland noch nicht gibt, sind Mobilitätsagenturen mit einem Full-Service-Programm wie nachfolgend beschrieben. Die Entwicklung einer Mobilitätsagentur mit einer derart komplexen Angebotspalette erscheint aufgrund des Aufeinandertreffens mehrerer Faktoren in Berlin möglich: 
- Berlin als die Stadt in Deutschland mit dem höchsten Anteil autofreier Haushalte (fast 50%),
- ein neues autofreies Stadtviertel mit überdurchschnittlichem Nachfragepotential,
- eine städtische Verwaltung (insbesondere im Bezirk Mitte), die an neuen Mobilitätskonzepten stark interessiert ist sowie
- eine besonders im Verkehr aktive Wissenschaftslandschaft (TUB, WZB u.a.m.).

top

  Gegenstand dieser Aufgabenbeschreibung ist eine Machbarkeitsstudie zu Entwicklung und Aufbau der Mobilitätsagentur. Vor dem Hintergrund des autofreien Projektes sollen für diese lokale Mobilitätsagentur Organisationsstruktur und Unternehmensprofil entwickelt und zu einem umsetzbaren Rahmenkonzept ausgearbeitet werden. Zur Forschung gehört auch die Analyse und Konzeptentwicklung zur verkehrlichen Situation (u.a. Sicherung des autofreien Charakters) und eventuell zur Stadtakustik.

  Ergebnis der Forschung ist ein Stufen- und Zeitplan zur Realisierung der Mobilitätsagentur, der die Grundlage für die spätere Umsetzung bildet.

top

I.A. Autofreies Stadtviertel an der Panke
   Autofreie Stadtquartiere stellen einen neuen, tatsächlich nachhaltig wirkenden Beitrag zu einer ökologischen Stadtentwicklung dar. Das ausgewählte Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend an der Chausseestraße im Bezirk Mitte (statistisches Gebiet 098 -nördlicher Bereich `Chausseestraße´) bietet dafür aufgrund seiner zentralen Lage und optimalen ÖPNV-Anbindung die besten Voraussetzungen. Das Projekt wendet sich an bereits autofrei lebende Haushalte, um ihnen ein angemessenes Wohnumfeld zu ermöglichen. Gleichzeitig wird es als Pilotprojekt der Berliner Bevölkerung veranschaulichen, wie es möglich ist, ohne eigenes Auto zu wohnen und somit auch für noch-autobesitzende Haushalte ein Anreiz für eine umweltbewußtere Lebensweise sein.

   Eine neuzugründende lokale Mobilitätsagentur soll dabei insbesondere den bislang autobesitzenden Haushalten Alternativen der privaten Mobilität aufzeigen, ihnen vielfältige Unterstützung dabei anbieten und ihnen somit den Umstieg vom eigenen Auto auf Fahrrad, ÖPNV, CarSharing erleichtern.

top

I.B. Mobilitätskonzept
   Das Mobilitätskonzept ist Teil der städtebaulichen Gesamtkonzeption und orientiert sich an dem Leitbild eines künftigen stadtweiten Netzes von Mobilitätsagenturen, die sich einem berlinweiten Mobilitätszentrum zuordnen. Dieses Mobilitätszentrum wäre für übergeordnete Themen wie Citylogistik, Forschung und Ausbildung im Bereich Mobilitätsmanagement/Mobiltätsberatung u.a.m. zuständig; möglicherweise könnte die VMZ Berlin dahin entwickelt werden. Die Entstehung eines solchen übergeordneten Mobilitätszentrums ist jedoch keine Vorbedingung für die Existenz der geplanten lokalen Mobilitätsagentur. Die Handlungsfelder der Mobilitätsagentur sind in erster Linie standortbezogen, das heißt auf das autofreie Stadtviertel und die umliegenden Quartiere begrenzt.

   Ziel ist es, im beschriebenen Gebiet eine Agentur mit dem Angebot für eine nachhaltige und weitgehend autounabhängige Mobilitätsstruktur zu etablieren, die grundsätzlich allen Bewohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern der umgebenden Stadt zur Verfügung steht. Sie dient der Entwicklung von Angebotsflexibilität im Verkehrs- und Servicewesen. Gleichzeitig stellt sie Kapazitäten zur Verfügung, um individuelle Mobilitätspakete zu entwickeln und neue Formen der Mobilität herauszufinden. Sie soll sowohl strategisch als auch operativ agieren und die intelligente Nutzung verschiedener Mobilitätsangebote unterstützen, auch indem sie diese zum Teil selbst anbietet. Als Baustein eines künftigen stadtweiten Mobilitätsnetzwerkes organisiert sie u.a. Lieferungen, Fahrradverleih- und Reparaturservice, CarSharing/CashCar, Beratungsangebote. Die Mobilitätsagentur ist gleichzeitig ein kommunikativer Treffpunkt und `Quartiersmeisterei´. Kunden und Interessierte können sich dort in allen Fragen zur Mobilität beraten lassen. Die Betriebe des ÖPNV (Öffentlichen Personenverkehrs) können hier in Kooperation mit anderen Beteiligten ihr Betätigungsfeld erweitern.

top

I.C. Bedeutung
   Sowohl im Stadtplanungs- als auch im Dienstleistungsbereich entstehen durch die Mobilitätsagentur neue Lösungen, die der gesellschaftlichen Entwicklung entsprechend ein neues urbanes Selbst- und Mobilitätsverständnis ermöglichen (Stichworte neue Synergieeffekte, postmaterielle Gesellschaft / nutzen statt besitzen).

   Die Installation einer Mobilitätsagentur in diesem autofreien Stadtviertel bietet sich an, da anhand der Nutzungmischung im Quartier exemplarisch veranschaulicht werden kann, wie es möglich ist, den normalen Alltag ohne eigenes Auto mit einem Plus an Lebensqualität zu organisieren. Zusammen mit der Konzeption des fußgängergerechten Städtebaus entwickelt sich das Vorhaben damit zu einem Pilotprojekt von überregionaler Bedeutung.

top

II. Mobilitätsagentur
II.A. Angebotspalette
II.B. Organisation
   Im folgenden sind die vorhandenen möglichen Angebote, Ansätze und Konzepte zur Mobilität dargestellt, die ggf. verändert und zu einem umsetzbaren Rahmenkonzept ausgearbeitet werden sollen. Die Aufgabenpalette ist zunächst sehr weit gefaßt und kritisch zu hinterfragen. Das wirtschaftliche Ziel besteht darin, 
Modell A
über gewinnbringende Dienste und Angebote eine interne Querfinanzierung und Stabilisierung einer am Ende als sinnvoll erachteten umfassenden Angebotspalette zu ermöglichen. Die Alternative dazu ist 
Modell B 
eine sinnvolle Organisationsstruktur eigenwirtschaftlich tätiger Anbieter zu entwicklen, die Lizenzen (interne Querfinanzierung) an die Agentur zahlen. 
   Bei Modell B könnten allerdings vermutlich einige der dargestellten Aufgaben nicht realisiert werden. Weitere Modelle sind zu entwickeln.

Zu untersuchen sind
- logistische Voraussetzungen / Erfordernisse
- Umfang Angebotspalette (Prüfung Auslagerung welcher Aufgaben an welche Akteure im Gebiet (z.B. Stadtteilfarm) oder außerhalb)
- Finanzierungsmöglichkeiten / Wirtschaftlichkeit (Förderungen, Kombinations- und interne Querfinanzierungsmöglichkeiten, Lizenzen, arbeitsmarktpolitische Instrumente)
- erforderlicher Personalbedarf / Qualifizierung
- notwendige bauliche Voraussetzungen
- technische Logistik
   Vergleichbare Konzepte in anderen Städten sind dabei in diese Untersuchung einzubeziehen.

top

II.A. Angebotspalette
II.A.1. Management
II.A.2. Beratung
II.A.3. Service
II.A.1. Management

a) Beratungsverbund
Informationsaustausch und Vernetzung mit überregionalem Mobilitätszentrum (VMZ Berlin) sowie
- Verkehrsanbietern, z.B. BVG, StattAuto/CHOICE, DB Rent/DB-AG, …
- Verkehrsverbänden, z.B. ADFC, IGEB, VCD, ADAC, …

b) Selbstverwaltung
Koordination Mobilitätsagentur, Akquisition, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, Facility Management, Finanzen, Quartiersmeister/Quartiersmanager, etc.

top

II.A.2. Beratung
Vermittlung und Anlaufstelle für alle Fragen zur Mobilität

a) Individuelle Mobilitätsberatung/-analyse
- Beratung von Unternehmen: Beratung zum Thema Anlieferung, Auslieferung, evtl. unternehmensinterne Wege und Mobilität der Arbeitnehmer betreffend.
- Beratung in Kitas, Schulen, Jugendzentren etc.. Zusätzliche Beratung zur schulinternen Verkehrserziehung. Betreuung von Projekten zur Mobilität.
- Individualberatung: Mobilität in (beruflichem) Alltag, Wochenende und Urlaub

b) Medienverbund (Intranet, Internet)
Die Vernetzung des Viertels mittels Intranet wird strategisch und operativ immer wieder aktualisiert. Informationen aus dem Internet z.B. zum Thema Mobilität werden in das Intranet eingespeist.

c) Auskünfte
Fahrpläne, Tarife

d) Planung
Erstellung von Schulwegeplänen, Lieferplänen für Firmen etc. (partizipatorische Entwicklung)

e) Öffentlichkeitsarbeit
Marketing, Akquise, Beratung/Erfahrungsvermittlung an andere Kommunen (Workshops, Vorträge)

top

II.A.3. Service
- Kernbereich Aufgaben:
a) Lieferdienste
b) Fahrrad
c) CarSharing / Stellplatzmanagement
d) Entsorgung
e) Mitfahrzentrale
f) Reisebüro
- weitere mögliche Aufgaben:
g) Begleit-Abholservice
h) Wohnungsservice
i) Marktmeister
k) Kiosk
l) Café
m) Fahrschule

- Kernbereich Aufgaben Servicepalette:
a) Lieferdienste für Anwohner und Gewerbetreibende
   Bei der Mobilitätsagentur sollen größere Lieferungen abgegeben werden, die von deren Mitarbeitern ausgeliefert werden. Jede Wohneinheit im autofreien Stadtviertel hat dabei ein treppenhausseitiges größeres “Schließfach”, so daß die Lieferung zeitunabhängig erfolgen kann. Größere, sperrige Waren werden nach Vereinbarung geliefert bzw. können im Lager abgeholt werden.

b) Fahrradservice
   Angeboten werden sollen Handel sowie umfangreiche Dienstleistungen rund um das Thema Fahrrad: Verkauf, Verleih und Reparaturen von Fahrrädern, Anhängern etc.. Möglich erscheint auch eine Reisepartnervermittlung, eventuell ein Tandem-Service für Blinde, organisierte Radausflüge etc.. Geplant ist auch ein regelmäßig stattfindender Fahrrad-Markt auf dem Marktplatz.

Start II.A.3. Service
top

c) CarSharing & Stellplatzmanagement der Stellplätze für Besucher, Gewerbe, Piscator Medien Arena, CarSharing/CashCar, Sport
   Die StattAuto AG wird für das Gebiet eine größere CarSharing Station einrichten.
   Neue Stellplätze entstehen nur für den Bedarf des neuen Stadtviertels. Es soll untersucht werden, inwieweit eine Bewirtschaftung durch die Mobilitätsagentur oder die jeweiligen Eigentümer sinnvoll ist. Nötig ist eine Bedarfsabschätzung für das Gewerbe, Sport und Piscator Medien Arena. Für den Bereich Wohnen ist ein Schlüssel von 0,12 Stellplätzen/Wohneinheit vorgesehen (für Besucher, CarSharing/CashCar und Behinderte/Sonderfälle). 

d) Entsorgungskonzept
   Ziel ist es, das Befahren des autofreien Wohngebietes durch Entsorgungsfahrzeuge zu vermeiden. Eine Lösung könnte sein, daß Mitarbeiter der Mobilitätsagentur die Mülltonnen in einem bestimmten Rhythmus zu Sammelpunkten an den angrenzenden Straßen bringen und von dort wieder zurückbringen. Andere Modelle wie z.B. im Autofreien Stadtviertel in Amsterdam-Westerpark (GWL-terrein) sind auf ihre Übertragbarkeit zu bewerten. 

e) Mitfahrzentrale
  Vermittlung von
- Sammeltaxen
- Fahrgemeinschaften
- privaten CarSharing Gruppen
- Organisation von CarSharing/CashCar (kommerziell)

f) Reisebüro
- Ticket-Verkauf (auch Nahverkehr)
- Vermittlung von Mobilitätsangeboten in Zielorten (`Autofreier Urlaub´)

Start II.A.3. Service
top

- weitere mögliche Aufgaben Servicepalette:
g) Begleit-Abholservice:
- Schulkinder: Den Kindern des autofreien Stadtquartiers steht u.a. die Europa-Grundschule an der Hannoverschen Straße im Charité-Gebiet zur Verfügung. Auf dem Schulweg muß die stark befahrene Invalidenstraße überquert werden. 
- für Frauen und ältere Menschen: nachts (Nachtwächter ?)

h) Wohnungsservice
- Hausverwaltung u.a. für Eigentümergemeinschaften
- Hausmeister
- Wäscherei
- Pflegedienste
- Umzugsservice

i) Marktmeister
Organisation des Marktbetriebs, unter Betrachtung künftiger Eigentümermodelle für die Fläche des Marktplatzes (kommunal/privat)

k) Kiosk, Spätkauf
Verkauf von Zeitungen, Zeitschriften, Stadtplänen, und Spätkaufangeboten wie Getränken etc..

l) Café
kommunikativer Treffpunkt, „Schwarzes Brett“ (z.B. Wohnungsbörse, Tauschring etc.)

eventuell: m) Fahrschule
Vermittlung einer defensiven Fahrweise

Start II.A.3. Service
top

II.B. Organisation
II.B.1. Standort, Bau, Raumprogramm
II.B.2. Finanzierung Investition
II.B.3. Finanzierung laufender Betrieb
II.B.4. Personal
II.B.5. Öffnungszeiten, Verfügbarkeit
1. Standort, bauliche Ausgestaltung, Raumprogramm
   Die Agentur liegt an zentraler Stelle für die Bewohner und Besucher des autofreien Viertels. Zugleich ist sie für die Anwohner und Gewerbetreibenden in der Umgebung leicht erreichbar. Innerhalb des Gebäudes ist die Agentur aus Gründen der Kundenfreundlichkeit (Laufkundschaft) und der Außenwirkung auch im Erdgeschoß einzurichten. 

   Das maximale Raumprogramm (je nach Angebotespalette) besteht aus Laden-, Büro-, Lager- und Werkstatträumen. Der Laden, eventuell in Verbindung mit einem Café als kommunikativem Treffpunkt, bildet die direkte Anlaufstelle (Kundenberatung). Die Büroräume dienen der internen Organisation. Die Lagerräume sind für die Zwischenlagerung auszuliefernder Güter vorgesehen. In den Werkstatträumen bietet der Reparaturservice Leistungen (Fahrräder, Hausmeistertätigkeiten, etc.) an. Ein kleiner räumlicher Abschnitt der Agentur ist außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich (öffentlicher Computer-Terminal).

Start II.B. Organisation
top

2. Finanzierung Investitionskosten
   Es entstehen Investitionskosten für
a) Grundstück
b) Immmobilie
c) techn. Ausstattung

   Die Finanzierung erscheint prinzipiell möglich durch Einnahmen 
a) Fördermittel EU, Bund, Land, Bezirk
b) Investoren
c) Betreiber der Mobilitätsagentur

Weitere Einnahmequellen sind zu untersuchen.

Start II.B. Organisation
top

3. Finanzierung Personal- und Betriebskosten
   Es entstehen Betriebskosten für
a) Personal
b) Raummiete
c) Nebenkosten

   Die Finanzierung erscheint möglich durch Einnahmen 
- von Beteiligten:
a) Betreiber/Akteure der Mobilitätsagentur
b) VBB, BVG, DB-AG für Service-Angebote
c) Investorenanteil bzw. Betriebskostenumlage der Wohn-/Gewerbeeinheiten
d) Förderungen von EU, Bund, Land, Bezirk
e) aus arbeitsmarktpolitischen Instrumenten 

- nutzungsbedingt:
f) Nutzungsentgelte
g) Firmenberatung
h) Forschungsgelder
i) Verkauf von Büchern, Landkarten etc.
j) Sponsoring durch Firmen

   Weitere Einnahmequellen sind zu untersuchen.

Start II.B. Organisation
top

4. Personal (Stellenprofil)
   Zu überprüfen sind nicht nur die Erfordernisse hinsichtlich Qualifizierung und Anzahl der Mitarbeiter, sondern auch, inwieweit verschiedene Aufgaben in einer Stelle zusammengefaßt werden können. Neben der Entwicklung von Stellenprofilen auch für gering Qualifizierte sind neue Ausbildungsprofile aufzuzeigen. Den Bereichen sind jeweils Ausbildungsstellen für Jugendliche zugeordnet. Für Firmenberatung und schulische Beratung sind freie Mitarbeiter hinzuzuziehen.

a) Bereich Management:
Koordination Mobilitätsagentur, Akquisition, Marketing/Öffentlichkeitsarbeit, Kontakt zum Mobilitätszentrum, Facility Management, Finanzen, Quartiersmeister/ Quartiersmanager, etc.
Sekretariat

b) Bereich Beratung:
Kundenberatung, Mobilitätsberater

c) Bereich Service:
Lieferservice, Fahrradservice, Stellplatzorganisation, Müllkonzept, Mitfahrzentrale, Reisebüro, Umzugsservice, Begleitservice, Lager, Werkstatt, Hausverwaltung, Hausmeister, Marktmeister, Kiosk, Café, Fahrschule, etc.

Start II.B. Organisation
top

5. Öffnungszeiten, Ansprechbarkeit, Verfügbarkeit
   Die Öffnungszeiten der einzelnen Bereiche können unterschiedlich sein:

a) Laden (Kundenberatung):
täglich von 07:00 - 20:00 Uhr, die übrige Zeit sind über einen öffentlichen Terminal Informationen abrufbar und Routen zu buchen. 

b) Büro (interne Verwaltung):
Mo-Fr von 08:00 - 16:30 Uhr.

c) Lager:
Anlieferung Mo-Fr 06:00 - 20:00 Uhr möglich
Auslieferung Mo-Sa 06:00 - 12:30 Uhr.
Abholung täglich von 07:00 - 20:00 Uhr möglich (Öffnungszeiten wie Laden)

d) Werkstatt:
täglich von 07:00 - 20:00 Uhr
Mo-Sa 14:00 - 20:00 Uhr können Fahrräder o.ä. selbst repariert werden.

e) Café:
täglich von 06:00 - 02:00 Uhr

Start II.B. Organisation
top

III. Kontakt Forschungsprojekt Mobilitätsagentur
   Student/innen der Fachbereiche Stadtplanung, Verkehr, Geographie, Betriebswirtschaft, Politologie (u.ä.), die sich für dieses Thema interessieren, melden sich bei Markus Heller oder Arne Koerdt. Eine interdisziplinäre Bearbeitung bietet sich an, das Thema kann jedoch auch in Teilen bearbeitet werden. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft werden für Beratung & Betreuung, soweit erforderlich, zur Verfügung stehen.

   Für Student/innen der TU Berlin hat Wulf-Holger Arndt vom Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung das Thema als Diplomarbeit vorgesehen:
(Mail: Wulf-Holger [Punkt] Arndt [Anti-Spam-Image] ivp [Punkt] tu-berlin [Punkt] de)

Thema: "Mobilitätsmanagement für ein autofreies Wohngebiet"
- (alternative) Mobilitätsangebote/-organisation für die Bewohner autofreier Wohngebiete, Entwicklung von Instrumenten wie Mobilitätszentrale, -berater,...
- Recherche Mob'management, autofreie Wohngebiete, Analyse des Untersuchungsgebietes, Konzept für Mobilitätsmanagement im Untersuchungsgebiet 
- Ziel: Machbarkeitsstudie Mobilitätsagentur

top

Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke

Kontakt Arbeitsgemeinschaft
Autofreies Stadtviertel an der Panke
(Ltg: Markus Heller)

Start www.autofrei-wohnen.de

URL dieser Seite: http://www.autofrei-wohnen.de/pankemobilagentur.html
www.autofrei-wohnen.de begreift sich als umweltabhängiger NGO-Knotenpunkt im internationalen autofreien Netzwerk. © & Seitenbau: M. Heller, Berlin

24. März 2005
.
Logo Autofreies Stadtviertel an der Panke
.
Aktuell
22.03.2005:
Aufgrund des Umzuges des BND auf das Planungsgelände Stadion der Weltjugend sind wir auf der Suche nach neuen Standorten für Autofreies Wohnen in Berlin und werden im Frühling 2005 mehrere potentielle Flächen auf einem Treffen für interessierte autofreie Menschen vorstellen. 

Für das Autofreie Stadtviertel an der Panke besteht keine Chance mehr - es sei denn, das Wahlvolk protestiert gegen die Verschwendung von mind. 1,7 Milliarden Euro aus Steuermitteln für einen unnötigen Beamtenumzug ...
.
Erschließungsplan Verkehr

Planungsstand I/2002
(größer, 247 KB)
.
Wohnquartier autofreier Innenbereich

(größer, 70 KB)
.
Quartiersrand Chausseestraße:

(größer, 60 KB)
.
.
"Autofreies Leben in Europa"
... zur Ausstellung

Tafel Berlin-Mitte größer
(Galerie bei sujet.design)
mit Informationen zu Mobilitätskonzepten verschiedener Autofreier Stadtviertel, Inseln und Orte mit großflächigen Fußgängerzonen(u.a. Edinburgh, Wien, Freiburg, Münster, Venedig, Hiddensee)

 
.
.
.
.
Tom Touché in der taz, 14.10.2002
.
.
Fahrrad-Comic von Tom in der taz vom 14.10.2002
.
.
top
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.